Shida Bazyar gewinnt den Uwe-Johnson-Förderpreis 2017

mit »Nachts ist es leise in Teheran«

Shida Bazyar erhält für ihren Roman »Nachts ist es leise in Teheran« den mit 5.000 Euro dotierten Uwe-Johnson-Förderpreis 2017. Herzlichen Glückwunsch!

In der Jurybegründung heißt es: »Aus der Geschichte der eigenen Familie schöpfend, gelingt es Shida Bazyar einen Ausschnitt von Welt zu zeigen, der vor dem Hintergrund konkreter historischer Ereignisse zentrale Fragen menschlichen Seins verhandelt. […] Shida Bazyar erhält den Uwe-Johnson-Förderpreis 2017, weil sie in ihrem Roman ›Nachts ist es leise in Teheran‹ ein vielfältiges Panorama des Daseins zwischen unterschiedlichen Welten entfaltet und dabei einfache Antworten vermeidet.«

Der mit 5.000 Euro dotierte Uwe-Johnson-Förderpreis zeichnet ein literarisches Debüt aus, in dem sich Bezugspunkte zu Johnsons Poetik finden und das ebenso unbestechlich und jenseits der »einfachen Wahrheiten« deutsche Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft reflektiert. 2005 wurde der Uwe-Johnson-Förderpreis erstmals verliehen.

Die bisherigen Preisträgerinnen und Preisträger sind Arno Orzessek (2005), Emma Braslavsky (2007), Thomas Pletzinger (2009), Judith Zander (2011), Matthias Senkel (2013), Mirna Funk (2015) und Shida Bazyar (2017).

Copyright Foto: Joachim Gern

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Nachts ist es leise in Teheran

Shida Bazyar

Nachts ist es leise in TeheranRoman

gebunden mit SU, Erscheinungsdatum: 18.02.2016

Eine aufrüttelnde Familiengeschichte zwischen Revolution, Flucht und deutscher Gegenwart

Vier Familienmitglieder, vier Jahrzehnte, vier unvergessliche Stimmen. Aufwühlend und anrührend erzählt Shida Bazyar eine Geschichte, die ihren Anfang 1979 in Teheran nimmt und den Bogen spannt ...