Kathrin Schmidts »Kapoks Schwestern« für den Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2016 nominiert

Kapoks Schwestern

Mit 30.000 Euro Preisgeld gehört der Wilhelm Raabe-Literaturpreis zu den bedeutendsten literarischen Auszeichnungen im deutschsprachigen Raum.
Der Preis wird jährlich von den Kooperationspartnern Deutschlandfunk und der Stadt Braunschweig vergeben. Jedes Jahr wird mit dem Wilhelm Raabe-Literaturpreis ein in deutscher Sprache verfasstes erzählerisches Werk gewürdigt. Alleiniges Vorschlagsrecht obliegt der Jury, die jedes Jahr neu berufen wird. Sie besteht aus neun Personen und setzt sich aus namhaften Literaturkritikern und Literaturwissenschaftlern zusammen.

Kathrin Schmidt ist mit ihrem Roman »Kapoks Schwestern« eine von drei Nominierten auf der Shortlist 2016. Bei den beiden anderen Nominierungen handelt es sich um Terézia Mora (»Liebe unter Aliens«) und Heinz Strunk (»Der goldene Handschuh«).

Der Wilhelm Raabe-Literaturpreis 2016 wird am 6. November im Kleinen Haus des Staatstheaters Braunschweig verliehen.


Kathrin Schmidt

Kathrin Schmidt, geboren 1958 in Gotha, arbeitete als Diplompsychologin, Redakteurin und Sozialwissenschaftlerin. Sie erhielt für ihre literarischen Arbeiten zahlreiche Preise, darunter den Leonce-und-Lena-Preis 1993. Ihr 1998 erschienener Roman »Die Gunnar-Lennefsen-Expedition« wurde mit dem Förderpreis des Heimito-von-Doderer-Preises und dem Preis des Landes Kärnten beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb 1998 ausgezeichnet. Für ihren Roman »Du stirbst nicht« erhielt sie 2009 den Preis der SWR-Bestenliste und den Deutschen Buchpreis. 2010 erschien »Blinde Bienen. Gedichte«, 2011 der Erzählungsband »Finito. Schwamm drüber«. Sie lebt in Berlin.

Wir freuen uns mit Kathrin Schmidt über diese tolle Nominierung!



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Kapoks Schwestern

Kathrin Schmidt

Kapoks SchwesternRoman

gebunden mit SU, Erscheinungsdatum: 08.09.2016

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Kathrin Schmidt greift weit aus: Entlang der spannungsreichen Beziehungen der Familien Kapok und Schaechter erzählt sie von Krieg, Flucht, Teilung, Bespitzelung und neuer Freiheit – und von Liebe, ...