02.04.2013

Joachim Meyerhoff auf Platz 7 der ORF-Bestenliste

Seit Mai 2003 kürt eine hochkarätige Jury aus unabhängigen LiteraturkritikerInnen und BuchhändlerInnen jeden Monat eine Liste von jeweils zehn empfehlenswerten Buch-Novitäten. Sie soll dem lesehungrigen Publikum die Orientierung im Neuerscheinungs-Dschungel von 90.000 Titeln jährlich erleichtern.

Im April 2013 belegt Joachim Meyerhoff mit »Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war« Platz 7 der ORF-Bestenliste.
Der ORF urteilt: »Zum zweiten Mal widmet sich Burgtheater-Schauspieler Joachim Meyerhoff in seiner Zweit-Rolle als Romanautor einer Familiengeschichte mit deutlich autobiographischer Färbung. Diesmal geht es vor allem darum, wie er am Gelände der Psychiatrie von Schleswig aufwächst, wo sein Vater Anstaltsdirektor ist. Eine fulminante, tragikomische Zeitreise, in der es auch über die Tücken des Erwachsenwerdens geht.«


Pressestimmen:

»Joachim Meyerhoff besitzt eine geniale Doppelbegabung: In seinem neuen Roman schreibt er hemmungslos unterhaltsam von der Sorgloszeit der BRD, zugleich mit großem Ernst und Klarheit. […] Meyerhoff ist ein begnadeter Fabulierer; er hat ein Gespür für das Szenische, für die Pointe. Jedes Kapitel ist ein kleines Bühnenstück für sich. Das Frappierende, ja das geradezu Geniale an Meyerhoff ist seine Doppelbegabung: Auf der einen Seite schreibt er hemmungslos unterhaltsam, komisch, süffig, selbstironisch. […]Auf der anderen Seite wird schnell deutlich, dass hier nichts naiv heruntererzählt wird.«
ZEIT online

»Tragikomisch, voller Zuneigung und deshalb sehr berührend. Aber auch so, dass man sich zwischen Lesen und Lachtränen-Abwischen öfter fragt, ob das Irrenhaus eigentlich drinnen oder draußen ist. Und weil man unweigerlich Parallelen zur eigenen Familie erkennt, bedeutet das auch: Wir sind alle irre. Wie schön! Jetzt schon eins meiner Lieblingsbücher 2013.«
WDR2 Bücher, Antje Deistler

»Erfinden heißt Erinnern, das lernt man schnell in diesem furiosen Roman der von einer Kindheit auf dem Gelände einer Psychatrie erzählt. Heraus kommt eine tragikomische Familiengeschichte – präzise und leicht erzählt..«
Deutschlandradio Kultur