Helmut Dietl

Unvollendete Erinnerungen im Verlag Kiepenheuer & Witsch / Ausstellung im Literaturhaus München

München/Köln, 23. März 2016 – Am 30. März jährt sich der Todestag des großen Filmregisseurs Helmut Dietl zum ersten Mal. Tamara Dietl plant aus diesem Anlass eine besondere Ehrung für ihren verstorbenen Mann. Im Verlag Kiepenheuer & Witsch erscheinen im Spätsommer die unvollendeten Erinnerungen von Helmut Dietl. Gleichzeitig wird im Literaturhaus München eine große Helmut Dietl-Ausstellung vorbereitet. »Das Trauerjahr geht nun zu Ende«, so Tamara Dietl. »Jetzt ist es mir ein tiefes Bedürfnis mithilfe dieser Hommage meinen Schmerz über den Verlust meines Mannes in etwas Positives umzuwandeln: in eine ehrenvolle und freudige Erinnerung an den genialen Künstler und leidenschaftlichen Münchner Helmut Dietl.«

»A bisserl was geht immer. Unvollendete Erinnerungen« erscheint am 8. September 2016 im Verlag Kiepenheuer & Witsch (ca. 356 Seiten, ca. € 22,99). Das Buch ist Helmut Dietls letzter Film. Bis zu seinem Tod hat er an seiner Autobiografie gearbeitet. Das Ergebnis sind hinreißende Erinnerungen an seine Jugend; ein Buch, mit dem Helmut Dietl uns noch einmal überrascht – als ein exzellenter Schriftsteller. Brillant und auf genau die hintergründig-komische Art, die wir von ihm als Regisseur von »Kir Royal“ oder „Rossini« kennen, erzählt Dietl über seine bayerisch-münchnerische Kindheit und seine Aufbrüche ins Leben. Und eine weitere literarische Sensation: Tamara Dietl, die das Buch herausgibt, konnte den Schriftsteller Patrick Süskind überzeugen, ein Nachwort zu schreiben.

»Der ewige Stenz. Helmut Dietl und sein München«. Unter diesem Titel bereitet das Literaturhaus München eine Ausstellung vor, die aus dem großartigen und bisher völlig unbekannten Nachlass von Helmut Dietl schöpfen kann. Tamara Dietl hat im vergangenen Jahr die Hinterlassenschaften geordnet und ist dabei auf wahre Schätze gestoßen, die erstmals der Öffentlichkeit zugänglich sein werden. »Ich freue mich sehr, dass ich Tamara Dietl für eine Ausstellung über Helmut Dietl gewinnen konnte. Damit setzen wir unsere Reihe einer bayerischen Ethnographie fort, die wir mit Gerhard Polt und Lion Feuchtwangers »Erfolg« begonnen haben«, so Reinhard G Wittmann. Als Kurator fungiert Claudius Seidl, Filmkritiker, Dietl-Kenner und Feuilletonchef der FAS. Die Gestaltung übernimmt in bewährter Manier das Büro Unodue / Costanza Puglisi und Florian Wenz. Die Ausstellung öffnet am 13. Oktober 2016 und wird den Besuchern bis Februar 2017 offen stehen.

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