Angelika Klüssendorf erhält den Hermann-Hesse-Literaturpreis 2014

Angelika Klüssendorf

Der mit 15.000 Euro dotierte Hermann-Hesse-Literaturpreis geht in diesem Jahr an unsere Schriftstellerin Angelika Klüssendorf. Wir gratulieren unserer Autorin herzlich!

In ihren letzten beiden Romanen Das Mädchen und April erzählt sie autobiografisch grundiert vom problematischen Weg der Selbstfindung.

Die Begründung der Jury

Die Jury würdigt die »subtile Darstellungskunst« der 1958 in Ahrensburg bei Hamburg geborenen und in der ehemaligen DDR aufgewachsenen Autorin, die Geschichte eines individuellen Lebens »auf dem schmalen Grat zwischen den politischen deutsch-deutschen Umbrüchen und einer schwierigen Sozialprognose auszubalancieren. Klüssendorf führe ihre Figur durch trostloses Gelände und realisiere gleichwohl eine bewegende Bildungsgeschichte«.

Der Preis

Der Literaturpreis wird alle zwei Jahre von der Hermann Hesse Stiftung, Karlsruhe vergeben. Die Preisübergabe findet am 15. Oktober um 18 Uhr im Karlsruher Rathaus statt. Der Hermann-Hesse-Literaturpreis wird seit 1957 vergeben. Der Schriftsteller gab seine persönliche Zustimmung für diese Auszeichnung. Preisträger waren beispielsweise Martin Walser, Hubert Fichte, Adolf Muschg, Marlene Streeruwitz, Rafik Schami, Antje Rávic-Strubel und zuletzt Annette Pehnt.

www.hermann-hesse-preis.de


Bücher der Autorin bei Kiepenheuer & Witsch

April

Angelika Klüssendorf

AprilRoman

gebunden mit SU, Erscheinungsdatum: 13.02.2014

»Klüssendorfs Mädchen ist eine Heldin unserer Zeit« (Die Zeit) – und nun wird es erwachsen.

Die Kindheit ist vorüber, aber erlöst ist das Mädchen deshalb noch lange nicht. Nach ihrem hochgelobten Roman »Das Mädchen« schreibt Angelika Klüssendorf die Geschichte ihrer jungen ...


Das Mädchen

Angelika Klüssendorf

Das MädchenRoman

gebunden mit SU, Erscheinungsdatum: 18.08.2011

Die berührende Geschichte einer Selbstbehauptung

Angelika Klüssendorf erzählt von einem jungen starken Mädchen, das sich herausarbeitet aus allem, was sie umgibt und niederhält: die tyrannische Mutter, die autoritären Lehrer, der bürokratische Staatsapparat.

Am Anfang ...