Das P.E.N. Zentrum Deutschland gibt die Gründung der Carola-Stern-Stiftung bekannt. Die Stiftung ist den Prinzipien der P.E.N.-Charta verbunden, verstehe sich jedoch als eigenständige und unabhängige Einrichtung, die Journalisten und Schriftstellern bei ihrem Einsatz für die Freiheit des Wortes unterstützt, teilen die Gründer mit.
»Die Stiftung hilft bedrohten und verfolgten Autoren sowie ihren Angehörigen, setzt sich für die Integration von emigrierten Kollegen in unserem Land ein. Sie fördert Übersetzungen und Publikationen ihrer Werke und überbrückt aktuelle Notlagen durch Zuwendungen«, heißt es in den Statuten.
Die Carola-Stern-Stiftung ist ein Teil des menschenrechtlichen Netzwerkes für die Durchsetzung von Zivilität und Demokratie in allen Ländern.
Die 2006 verstorbene Carola Stern war eine der bedeutendsten politischen Publizistinnen der Bundesrepublik, hat von 1960 bis 1970 das politische Lektorat beim Verlag Kiepenheuer & Witsch geleitet und danach als Redakteurin und Kommentatorin beim WDR gearbeitet.
Sie hat eine Reihe sehr erfolgreicher Biographien geschrieben, u.a. über Dorothea Schlegel, Rahel Varnhagen, Fritzi Massary, ihre Autobiographien In den Netzen der Erinnerung und Doppelleben und über Johanna Schopenhauer. Darüber hinaus erschien bei Kiepenheuer & Witsch: Auf den Wassern des Lebens, Gustaf Gründgens und Marianne Hoppe.
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