Gerd-Peter Eigner

Die Auszeichnung Gerd-Peter Eigners sei eine Ehrung für die Sprachgewalt und Sprachkunst in seinen Werken des letzten Jahrzehnts, ließ der Wangener Kreis – Gesellschaft für Literatur und Kunst »Der Osten« – heute verkünden. Besonders nennenswert seien dabei Lichterfahrt mit Gesualdo aus dem Jahre 1996 und der in diesem Jahr erschienene Roman Die italienische Begeisterung.

Der Autor Gerd-Peter Eigner wurde 1942 in Malapane in Oberschlesien (heute Ozimek in Polen) geboren, wuchs in Wilhelmshaven auf, verließ die Schule ohne Abschluss und ging nach Paris. Er holte das Abitur nach, studierte Volkswirtschaft, Soziologie und Geschichte, arbeitete als Lehrer für verhaltens- und entwicklungsgestörte Kinder, bevor er freier Schriftsteller wurde und für mehr als zwanzig Jahre mit wechselndem Wohnsitz durch die Welt reiste. Seit 1998 lebt er in Olevano Romano (Italien) und in Berlin. Zu seiner Arbeit gehören auch Bühnenstücke, Hörspiele und Gedichte.

Eichendorff-Literaturpreis

Erstmals wurde der Eichendorff-Literaturpreis 1956 verliehen. In Erinnerung an Joseph von Eichendorff soll unter anderem die Aufmerksamkeit auf Schriftsteller gelenkt werden, die ihre Herkunft in Schlesien haben oder sich intensiv mit der schlesischen Kultur beschäftigen. Die Preisverleihung findet alljährlich im Rahmen der Wangener Gespräche statt.

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