Schüler dürfen ihre Lehrer im Internet benoten

Eine Idee sorgt für Aufsehen: Schüler können ihre Lehrer im Internet benoten – Hunderttausende nehmen seit Februar 2007 die Gelegenheit wahr und sagen auf www.spickmich.de ihre Meinung über den Unterrichtsstil, die Beliebtheit und die Notenvergabe der Lehrkräfte.

Lehrer fühlten sich in ihrem Persönlichkeitsrecht beeinträchtigt und klagten gegen das Portal. Nach einem zweijährigen Prozess durch alle Instanzen haben die Betreiber des Lehrerbewertungsportals gewonnen.

Der Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe entschied, das Recht auf Meinungsaustausch und freie Kommunikation überwiege dem Recht der klagenden Lehrer auf informationelle Selbstbestimmung. Die Richter des Zivilgerichts haben damit erstmalig über die Zulässigkeit von Online-Bewertungen entschieden, betonten aber zugleich, dass diese nicht grundsätzlich übertragbar wäre.

Spick mich wurde von drei Kölner Studenten gegründet und hat mittlerweile über eine Million registriertre User, die die Bewertung von 80.000 Pädagogen einsehen können. Mit 140 Millionen Klicks pro Monat ist spickmich.de eines der meistbesuchtesten Internetportale.

 

Wie Lehrer ticken - Das Buch zum Spickmich-Internetportal mit den besten Tipps

Cover: Lehrer - Eine Gebrauchsanweisung für Schüler

Lehrer - Eine Gebrauchsanweisung für Schüler

Bernd Dicks

Aktuelle Meldungen

Unsere »Spiegel« Bestseller

mehr

Aufruf zur Verteidigung der Urheberrechte

mehr

Münchner Übersetzerpreis für Dagmar Ploetz

mehr

Moritz von Uslar erhält Fontane Preis für Literatur

mehr

Sofi Oksanens »Fegefeuer« als Oper uraufgeführt/ Trailer

mehr

Dave Eggers erhielt Albatros Preis der Günter Grass Stiftung/ Im Wortlaut: Dank und Laudatio

mehr

Stuttgarter Krimipreis 2012 für Wolfgang Schorlau

mehr

Feridun Zaimoglu erhält den Preis der Literaturhäuser 2012

mehr

Newsletter

Der KiWi-Newsletter informiert Sie über Neuigkeiten und Termine - regelmäßig und aus erster Hand.
Zum Abo