Stefan Hippler erhält Erich-Kästner-Preis

Der Erich-Kästner-Preis des Dresdner Presseclubs geht in diesem Jahr an den Pfarrer Stefan Hippler. Der Autor des bei Kiepenheuer & Witsch erschienenen Buches »Gott, Aids, Afrika« (2007, zusammen mit Bartholomäus Grill) ist Mitbegründer der Stiftung Hope Cape Town. Gewürdigt werde mit dem Preis das Engagement des Geistlichen für HIV- und Aids-Kranke in den Elendsvierteln von Kapstadt, sagte der Vorsitzende des Presseclubs, Dieter Hoefer, in Dresden.

Hippler ist Mitbegründer der Stiftung Hope Cape Town, die sich zusammen mit Kliniken in den südafrikanischen Townships um Aids-kranke Kinder kümmert. In Seminaren informiere die Stiftung über Prävention oder medikamentöse Behandlung und unterstütze von der Krankheit betroffene Familien.

Der Presseclub vergibt jährlich den Erich-Kästner-Preis an eine Persönlichkeit, die sich »um den Gedanken der Toleranz, der Humanität und der Völkerverständigung verdient gemacht hat«. Die Auszeichnung ist mit 10 000 Euro dotiert, die der Preisträger für einen kulturellen, sozialen oder karitativen Zweck zur Verfügung stelle. Der Preis werde in der zweiten Jahreshälfte in Dresden vor 200 Gästen übergeben.

Cover: Gott, Aids und Afrika.

Gott, Aids und Afrika.

Stefan Hippler, Bartholomäus Grill

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