Für seinen bei Kiepenheuer & Witsch erschienenen Roman Alle Toten fliegen hoch. Amerika erhält Joachim Meyerhoff den Förderpreis des Bremer Literaturpreises 2012.
In der Begründung der Jury heißt es: » Alle Toten fliegen hoch. Amerika. erzählt mit großem Witz von den Abenteuern eines deutschen Austauschschülers in der amerikanischen Provinz – und schafft es, das komische Ungeschick der Jugend und die Trauer des Helden um seinen toten Bruder miteinander zu verschmelzen.«
Der Förderpreis ist mit 6.000 Euro dotiert und wird seit 2005 von der ÖVB – Öffentlichen Versicherung Bremen finanziert.
Der Bremer Literaturpreis, der zu den ältesten und bedeutendsten deutschsprachigen Literaturpreisen zählt, wird an Marlene Streeruwitz für ihren bei S. Fischer erschienenen Thriller »Die Schmerzmacherin« verliehen und ist mit 20.000 Euro dotiert.
Die Preise werden am 26. Januar 2012 im Bremer Rathaus im Rahmen der 36. Literarischen Woche.
»Einen lustigeren, intelligenteren, originelleren Unterhaltungsroman als Meyerhoffs Lebenserzählung wird man in diesem Frühjahr kaum finden. […] Glänzend beobachtet, unverstellt formuliert, saukomisch und ohne Attitüde. Die sieben Stunden werden wie im Fluge vergehen. versprochen!«
Frankfurter Rundschau
»Joachim Meyerhoff befriedigt konkurrenzlos ein tief verankertes menschliches Grundbedürfnis, das im Grunde bloß verzweifelt nach Geschichten hungert – und nach jemandem, der sie eloquent zu erzählen weiß.«
Der Standard
»Joachim Meyerhoff hat ein wunderbares Gespür für Komik […]Mit Witz und Charme und ganz ohne Larmoyanz erzählt er von den inneren und äußeren Nöten eines Jugendlichen, der mit der Reise nach Amerika auch die eigene Kindheit, das Reich der Toten und die Welt der Erwachsenen bereist. Das ist keine Selbstbespiegelung, sondern gelungene Literatur.«
NDR info
»Der Schauspieler Joachim Meyerhoff zeigt sich in seinem Romandebüt als glänzender Erzähler des wahren Lebens. […] In dem permanenten Sich-selbst-Durchschauen durch das Erzählen und auf liebenswerte Weise Durchschaubarmachen, ohne entlarvend oder denunzierend zu sein, besteht der schöne, zurückhaltende Witz dieses Buches, der anfangs allerdings so leise gar nicht ist. […] ein veritables Spektakel an Witzen, Anekdoten und herrlich hanebüchenen Ausschmückungen«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
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