Der Friedensnobelpreis wird am 10. Dezember 2007 zu gleichen Teilen an den UN-Klimarat (IPCC) und den früheren US-Vizepräsidenten Al Gore vergeben. Beide erhalten den Preis für ihre Bemühungen, das Wissen um den vom Menschen verursachten Klimawandel zu verbreiten und Grundlagen für Gegenmaßnahmen zu schaffen, begründete das Nobel-Komitee seine Entscheidung.
Die Berichte des IPCC lagen bislang nicht in deutscher Sprache vor. Erst das Ende August 2007 erschienene Buch Der UN-Weltklimareport. Bericht über eine aufhaltsame Katastrophe (KiWi) macht die Arbeit des UN-Weltklimarates erstmals einem interessierten deutschsprachigen Publikum zugänglich und ist weltweit die erste Veröffentlichung des Weltklimareportes in Buchform.
Es dokumentiert die drei Berichte des IPCC von 2007, stellt die wissenschaftlichen Grundlagen, die sektoralen und regionalen Folgen und die politischen und ökonomischen Konsequenzen des Klimawandels vor und lässt darüber hinaus die Ergebnisse des IPCC von namhaften deutschen Klimaforschern einordnen und kommentieren.
Herausgegeben wird der Band vom parlamentarischen Staatssekretär im Bundesumweltministerium Michael Müller sowie seinen Mitarbeitern Ursula Fuentes und Harald Kohl, die das Ministerium bei den IPCC-Verhandlungen vertraten.
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