08.01.2007

Vertagt: Verhandlung gegen Maxim Biller

Entscheidung in Karlsruhe wird abgewartet

Die für den 10. Januar 2007 vorgesehene Verhandlung um die Entschädigungszahlungen gegen Maxim Biller und seinen bei Kiepenheuer & Witsch erschienenen Roman Esra ist vertagt worden. Zwei Klägerinnen, die durch den Roman ihre Persönlichkeitsrechte verletzt sehen, fordern insgesamt 100 000 Euro von Autor und Verlag. Nun haben sich die Prozessparteien einvernehmlich auf den 5. September 2007 als Verhandlungstermin am Münchner Landgericht geeignet.

Hintergrund ist, dass Kiepenheuer & Witsch eine Verfassungsklage gegen das endgültige Verbot von Maxim Billers Roman Esra angestrengt hat. Diese ist beim Bundesverfassungsgericht anhängig, das sich voraussichtlich im ersten Halbjahr 2007 mit der Verfassungsbeschwerde befassen wird.