Der Schriftsteller Gerd-Peter Eigner erhält den mit 15.000 Euro dotierten Nicolas-Born-Preis 2010 des Landes Niedersachsen, mit dem herausragende Schriftsteller mit Bezug zu Niedersachsen ausgezeichnet werden.
Eigners Romane Golli, über Brandig, Mitten Entzwei und Lichterfahrt mit Gesualdo bis zu seinem jüngsten Stück Die italienische Begeisterung sind zyklisch miteinander verbunden. Sie seien Protokolle einer Selbstvergewisserung und zugleich Zeugnisse einer mit großem Erzählatem verorteten Weltzugewandtheit, heißt es im Urteil der Niedersächsischen Literaturkommission.
»Die Mitglieder der Kommission haben eine hervorragende Auswahl getroffen. Das Werk von Gerd-Peter Eigner zeichnet sich durch sprachliche und analytische Tiefe aus und lässt eine geistige Wahlverwandtschaft zum Namensgeber des Preises erkennen«, so Kulturministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, die Eigner am 20. September während einer Feierstunde in der Göttinger Pauliner Kirche auszeichnet.
Gerd-Peter Eigner wurde 1942 in Malapane/Oberschlesien geboren. Er verbrachte den Großteil seiner Kindheit und Jugend in Wilhelmshaven. Seit 1971 ist er hauptberuflich Schriftsteller. Nach vielen Reisejahren lebt Eigner seit 1998 in Olevano Romano (Italien) und Berlin.
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