Aktualisierung:
Angelika Klüssendorf stand mit fünf weiteren Finalisten auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises 2011, den Eugen Ruge gewann. Alle Nominierten finden Sie auf der Webseite des Deutschen Buchpreises
Aus fast 200 Neuerscheinungen hatte eine Jury 20 Romane für den Deutschen Buchpreis 2011 nominiert. Darunter auch Das Mädchen von Angelika Klüssendorf.
Auf der Longlist standen renommierte Autoren wie Wilhelm Genazino („Wenn wir Tiere wären“), Alex Capus („Léon und Louise“) oder Sybille Lewitscharoff („Blumenberg“) sowie unbekanntere und jüngere Schriftsteller. Die Jury habe sich bemüht, die große Bandbreite der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur zu zeigen, erklärte Sprecherin Maike Albath in Frankfurt. In der ersten Auswahl sei es auch darum gegangen, »auf Abseitigeres zu achten und die Vielfalt der Stimmen und Erzählweisen abzubilden«.
Der Deutsche Buchpreis, der seit 2005 den Roman des Jahres prämiert, hat sich zur Literaturauszeichnung mit der größten Publikumsresonanz entwickelt. Die siebenköpfige Jury wird die Liste am 14. September auf eine Shortlist von sechs Romanen reduzieren. Der Sieger der sechs Finalisten wird am 10. Oktober – am Vorabend der Frankfurter Buchmesse – bekanntgegeben. Der Gewinner erhält 25 000 Euro, die anderen jeweils 2500 Euro. Insgesamt hat die Jury 198 Titel von Verlagen aus Deutschland, der Schweiz und Österreich gesichtet – mehr als je zuvor.
Angelika Klüssendorf, geboren 1958 in Ahrensburg, lebte von 1961 bis zu ihrer Übersiedlung 1985 in Leipzig; heute lebt sie in Berlin. Sie veröffentlichte unter anderem die Erzählungen »Sehnsüchte« und »Anfall von Glück«, den Roman »Alle leben so«, den Erzählungsband »Aus allen Himmeln« und zuletzt den Erzählungsband »Amateure«.
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