Einmal im Jahr schreibt die Autorengruppe SYNDIKAT seine Autorenpreise aus, die vom Förderverein für deutschsprachige Kriminalliteratur gestiftet werden. Ziel des 1986 gegründeten Autorennetzwerkes ist es, Kriminalliteratur in Deutschland, Österreich und der Schweiz zu fördern sowie ein Forum des Austauschs zu bieten. Unter den Nominierten des diesjährigen Friedrich-Glauser-Preises ist in der Kategorie Debut in diesem Jahr Jochen Rausch für seinen Krimi Restlicht.
Auf der CRIMINALE 2009 vom 6. bis 10. Mai wird der endgültige Preisträger bekannt gegeben.

 

Was einfach so verschwindet, verschwindet nie ganz

Beunruhigend liest sich der erste Roman von Jochen Rausch. Restlicht handelt von einer ersten großen Liebe, die den Protagonisten nicht loslässt, weil sie ein zu abruptes und mysteriöses Ende fand. Ein hochspannender Roman über vergangene Sehnsüchte und Träume, über Menschen, die andere verlassen haben, und über jene, die zurückgelassen wurden.
Der Fotograf Peter Bloom grübelt seit 30 Jahren immer wieder, wie und vor allem warum Astrid verschwunden ist. Er entwickelt Theorien, was dem Mädchen hätte passieren können und hat ständig im Hinterkopf, dass Astrid seine große Liebe war. Ohne ein Wort, ohne Ankündigung. Von einem Tag auf den anderen war sie fort…

 

Pressestimmen zu »Restlicht«

»Lange nicht mehr hat man ein solch fesselndes, bis in seine feinsten psychologischen Verästelungen hinein stimmiges Debüt gelesen. Noch dazu hängt an Rauschs Sprache nicht ein Gramm Fett; schnell und griffig zünden seine Sätze und Bilder immer neue kleine Erleuchtungen im Hirn. Darin erinnert Jochen Rausch (…) an amerikanische Erzählergrößen wie Stewart O’Nan, Rick Moody oder Pinckney Benedict.« Peter Henning, Rolling Stone

»Jochen Rausch zeichnet ein interessantes Psychogramm eines Mannes, der im Grunde nie erwachsen geworden ist, der seine Gefühle für die Vergangenheit reserviert hat, den seine Obsession am Glück gehindert hat.« Marianne Wellershoff, Spiegel Online

»(…) ein thrillerartiger Roman, den man bis zum letzten Wort nicht aus der Hand legt.« Intro

 

Über den Autor

© Thomas Hendrich

Nach mehreren Stationen als Reporter für Zeitungen und Zeitschriften, den Hörfunk und das Fernsehen, ist Jochen Rausch heute Programmchef bei 1LIVE und stellvertretender Hörfunkdirektor des WDR in Köln. Als Musiker produzierte er mehrere Schallplatten und CDs. Zuletzt vertonte er mit seiner Band LEBENdIGITAL Gedichte von Jörg Fauser (Fausertracks).
Restlicht ist sein erster Roman.

 

 

 

Cover: Restlicht

Restlicht

Jochen Rausch

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