My Life in the Bush of Ghosts hieß die ersten Zusammenarbeit von David Byrne und Brian Eno vor 27 Jahren. Nun haben die beiden mit Everything That Happens Will Happen Today wieder ein gemeinsames Album veröffentlicht. Die Musiker besannen sich dafür auf ihre Stärken: Eno kümmerte sich um die Instrumente, der ehemalige Talking Heads-Chef Byrne um Texte und Gesang.
One Fine Day, einer der besten Songs auf Everything That Happens Will Happen Today, war laut Byrne die Initialzündung für das Album. David Byrne erzählt, wie dieser erste Song auf den neuen Roman von Dave Eggers What is the What? zurückgeht, der soeben auf Deutsch unter dem Titel Weit gegangen bei Kiepenheuer & Witsch erschienenen ist:
»I attacked the first song… I’d just finished reading Dave Eggers’s book What is the What?, about a young man named Valentino and his hallucinatory and horrific journey from his destroyed village in Darfur to Atlanta, Georgia and beyond. Valentino’s story was harrowing but also beautiful, uplifting (in a un-corny way), and at times even funny. I think I may have been under the spell of his story when I sat down in front of my microphone. The result is One Fine Day.«
»Es ist unmöglich, dieses Buch zu lesen, ohne erleuchtet, verwandelt und demütig zu werden.« Khaled Hosseini, Autor von Drachenläufer
»Ein herzzerreißendes Werk von umwerfendem Mitgefühl.«
Felicitas von Lovenberg, Frankfurter Allgemeine Zeitung
»In der brutalen Wirklichkeit des sudanesischen Bürgerkrieges findet Dave Eggers zu neuer Größe. Ihm ist mit Weit gegangen jener Sprung gelungen, den so viele junge Stardebutanten der letzten Jahre nie geschafft haben.« Adrian Kreye, Süddeutsche Zeitung
»Vielleicht sollte dieses großartige Buch mit einem Warnhinweis versehen werden: »Achtung!«, müsste auf einem roten Aufkleber stehen. Weit gegangen von Dave Eggers wird Ihnen den Schlaf rauben. Erstens kann der Leser nicht einschlafen, weil die Geschichte, die Eggers erzählt (…) so schrecklich ist, dass kaum ein Trost bleibt. Zweitens aber ist dieses Buch nervenzerfetzend spannend. (…) Weit gegangen hat einen der schönsten literarischen Schlüsse, die man sich für einen Roman überhaupt denken kann, einen Schluss, bei dem man weinen möchte – aber nicht vor Schmerz, sondern vor Glück, weil Gottglauben und Glauben an den Leser hier miteinander verschmelzen.« Die Welt
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