30 Literaturkritiker und -kritikerinnen nennen monatlich – in freier Auswahl – je vier Buch-Neuerscheinungen, denen sie »möglichst viele Leser und Leserinnen« wünschen. Insgesamt zehn Bücher wählt die Jury auf die SWR-Bestenliste: Im Mai 2010 sind Jan Faktor und Julian Barnes mit ihren neuen Büchern darunter, sie belegen Rang 4 und 10 der aktuellen SWR-Bestenliste.

Jan Faktor: Georgs Sorgen um die Vergangenheit oder Im Reich des heiligen Hodensack-Bimbams von Prag

Pressestimmen zum Buch:

»Bei wenigen unserer deutschen Gegenwartsautoren haben Fantasie, Witz und Subversion ein vergleichbares Format. Georgs Sorgen… ist nicht nur ein autobiografisches Opus magnum, sondern auch ein beträchtliches Stück Literatur.« Zeit Literatur

»Mit Georgs Sorgen um die Vergangenheit hat Jan Faktor einen weisen und witzigen Roman über seine Prager Jugend und das erotische Erwachen in einem jüdischen Frauenhaushalt geschrieben.[…] ein Epos von alteuropäischen Ausmaßen, dessen sprudelnde Anekdotenfülle eine fröhliche Enthemmtheit begleitet.« Felicitas von Lovenberg, FAZ

 

Jan Faktor, 1951 in Prag geboren. Studium der EDV abgebrochen. Verschiedene Arbeitsverhältnisse in Prag und in der Slowakei. Fernstudium. In Prag als Programmierer tätig. 1978 Übersiedlung zu seiner Frau nach Ostberlin. Arbeit als Kindergärtner, Schlosser, Übersetzer. Bis 1989 fast ausschließlich in der alternativen Literaturszene engagiert.
Jan Faktors experimentelle Texte aus dieser Zeit erschienen 1989 in einem Band beim Aufbau Verlag. 1989 wurde Faktor Mitglied des Bielefelder Colloquiums Neue Poesie. In den 90er Jahren brachte der Verlag Gerhard Wolf Januspress seine Arbeiten heraus.

 

 

Julian Barnes: Nichts, was man fürchten müsste

Pressestimmen zum Buch:

»Das witzigste, bewegendste und offenherzigste Buch über den Tod, das man sich vorstellen kann.« Michael Maar, FAZ

»Julian Barnes hat ein großes Buch geschrieben, gerade weil es keinen Trost bietet. Es ist der gelungene Versuch, in der Todeszelle Haltung zu bewahren.« Welt am Sonntag

»Nur keinen falschen, pathetischen, tiefsinnigen Ton anschlagen – dieser Devise bleibt Julian Barnes bis zur Schlusspointe dieses mit Galgenhumor geschriebenen Buches treu.« Süddeutsche Zeitung

 

© Ellen Warner

Julian Barnes, geboren 1946, arbeitete nach dem Studium moderner Sprachen zunächst als Lexikograf, dann als Journalist. Barnes, der zahlreiche europäische und amerikanische Literaturpreise erhielt, hat ein umfangreiches erzählerisches Werk vorgelegt.

Homepage von Julian Barnes

 

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