Liebesbrand, der neue Roman von Feridun Zaimoglu, ist eine der besten deutschsprachigen Neuerscheinungungen dieses Frühjahrs.
Dass dokumentierte die siebenköpfige Jury des Leipziger Buchpreises 2008, indem sie den Roman auf die Shortlist setzte. Auch wenn die Preisrichter am Ende Clemens Meyer die Auszeichnung in der Kategorie »Belletristik« verliehen, ist die Begeisterung über Liebesbrand nahezu einhellig.
Einige Pressestimmen zu Liebesbrand:
»Wenn man nicht längst gewusst hätte, dass Feridun Zaimoglu zu den besten deutschen Schriftstellern zählt, mit diesem Roman wäre es bewiesen.« Ulrich Greiner, Die Zeit
»Liebesbrand ist ein wuchtiges Plädoyer für jenes kopflosige Wagnis zwischen Lächerlichkeit und Leidenschaft, genannt Liebe. Feridun Zaimoglu, lange schon in der ersten Reihe deutscher Schriftsteller, ist ein Roman gelungen, dessen Sog fortreißt, so wie es Literatur heute selten vermag. Und die Liebe höret nimmer auf: Wessen Herz noch schlägt, der wird sich in dieses Buch verlieben.« Alexander Cammann, Die Tageszeitung
Am Anfang ist es fast zu Ende: Das Leben von David, sowieso nicht in bester Verfassung, droht bei einem Busunglück im Ausland zu verlöschen. Doch er wird gerettet und begegnet einer engelsgleichen Erscheinung. Eine junge schöne Frau übernimmt die Erstversorgung und verschwindet in einem Auto mit deutschem Kennzeichen. Fortan ist der Erzähler in Liebe entflammt und macht sich auf die Suche – nach ihr, nach der Erfüllung, nach der Erlösung.
Nach seinem Bestseller Leyla begibt sich Feridun Zaimoglu mit Liebesbrand hinein in die bundesrepublikanische Gegenwart. Der Roman erzählt eine Liebesgeschichte unserer Tage, und Feridun Zaimoglu gelingt mit viel Mut zum Pathos und mit feiner Ironie eine großen Liebesbeschwörung – rasant, berührend und komisch.
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