
Die Bretagne hat einen Platz auf der Krimilandkarte erobert
Jean-Luc Bannalec gelingt erneut ein raffinierter Krimi mit verblüffenden Wendungen, feinsinnigem Humor und unvergesslicher Atmosphäre. Und zugleich eine Liebeserklärung an die Bretagne und die atemberaubende Schönheit der Glénan. Die Erfolgsgeschichte des kauzigen Kommissars am »Ende der Welt« geht weiter.
Die wahrscheinlich fabelhaftesten Großtanten der Welt
Drei Schwestern, drei Leben, drei Lieben – und das Porträt eines ganzen Jahrhunderts. Anne Gesthuysen hat ein mitreißendes Buch über ihre faszinierenden Großtanten geschrieben, die zusammen 298 Jahre alt geworden sind. Ein unwiderstehliches Buch: so komisch wie berührend, so liebevoll wie wahrhaftig.
Ein merkwürdiger Mord in französischer Sommeridylle, eine große Familientragödie und ein verblüffendes Geheimnis – willkommen in der Bretagne!
Der erste Fall für Kommissar Dupin, eigensinniger Pinguinliebhaber und koffeinabhängig, gebürtiger Pariser und zwangsversetzt ans Ende der Welt. An einem heißen Julimorgen kurz vor der Hochsaison geschieht im pittoresken Künstlerdorf Pont Aven ein mysteriöser Mord: Pierre-Louis Pennec, der hochbetagte Inhaber des legendären Hotels Central, das schon Gauguin und andere große Künstler beherbergte, wird brutal erstochen. Wer ermordet einen 91-Jährigen und warum?
Thomas Andreasson ermittelt wieder
Der letzte Fall hätte ihn fast das Leben gekostet, doch Thomas Andreasson kehrt zurück auf die Polizeistation in Nacka. Sein erster Fall scheint eindeutig zu sein: Markus Nielsen wird erhängt in seinem Zimmer aufgefunden, und er hat einen Abschiedsbrief hinterlassen. Doch seine Mutter ist überzeugt, dass er ermordet wurde, und bittet die Polizei in Nacka, den Fall nicht zu den Akten zu legen. Die Ermittlungen der Polizei führen zur Militärbasis auf der Insel Korsö, gleich neben Sandhamn gelegen. Gibt es etwas in der Vergangenheit, das nicht herauskommen soll?
Warum wir alle für die Kirche zahlen, aber nichts zu sagen haben
Eva Müller blickt in diesem Buch hinter die Kulissen des zweitgrößten deutschen Arbeitgebers. Anhand von Beispielen aus dem ganzen Land beleuchtet sie Arbeitsbedingungen von Ärzten, Pflegern und Lehrern und stellt fest, dass die Zahl von katholischen und evangelischen Einrichtungen immer weiter steigt, während die Zahl der Kirchenmitglieder immer weiter sinkt. Sie schildert, wie die Kirchen immer mehr Einfluss gewinnen, was das für Arbeitnehmer bedeutet und wer den Preis dafür zahlt. Anschaulich, informativ und kritisch: „Gott hat hohe Nebenkosten“ fragt danach, welchen Einfluss die Kirchen heute haben – und welchen sie haben sollen.
»Immer verwechselt man den eigenen Blick mit dem der anderen.«
Was wissen wir wirklich über uns selbst? Und was vom anderen? In dreizehn Kapiteln zerlegt Eva Menasse die Biografie einer Frau in ihre unterschiedlichen Aspekte, zeigt sie als Mutter und Tochter, als Freundin, Mieterin und Patientin, als flüchtige Bekannte und treulose Ehefrau. Aus diesem Mosaik tritt auf magische Weise ein kühner Roman hervor, der wie nebenbei die Fragen nach Wahrnehmung und Wahrheit stellt.
»Ich bin wirklich niemand, von der Sie sagen würden: Man kann so gut mit ihr schweigen.«
In ihrem neuen Roman leiht Cordula Stratmann ihre unnachahmliche Stimme einer Erzählerin mit Fell, Pfoten und sehr eigenen Ansichten. Sie heißt Britta und ist eine europäische Hausmaus, die zielsicher sieben Familien aufmischt und aus alten Ritualen befreit. Die Autorin erweist sich erneut als erfrischende Menschenbeobachterin; ihr gelingt ein kluges, originelles, warmherziges und herrlich komisches Buch über den alltäglichen Wahnsinn.
Was will uns der Künstler damit sagen?
Nach Jürgen Beckers unterhaltsamem Parforceritt durch die Kunstgeschichte wissen Sie genau, was über Romanik und Gotik zum Barock mit Rubens‘ sprichwörtlichem Fleisch dicker Frauen führte. Und warum Marcel Duchamp der Fluch der Keramik für die Kunst wurde. Hier können Sie auf das Angenehmste ihre wenigen Wissenslücken schließen und sind am Ende selbst Künstler. Sie könnten ein Bild malen. Wenn es niemand erwerben möchte, hängen Sie es halt in die Diele.
Zu Hause in der Psychiatrie – das kommt davon
Ist das normal? Zwischen Hunderten von körperlich und geistig Behinderten als jüngster Sohn des Direktors einer Kinder- und Jugendpsychiatrie aufzuwachsen? Der junge Held in Joachim Meyerhoffs zweitem Roman kennt es nicht anders – und mag es sogar sehr. Joachim Meyerhoff erzählt liebevoll und komisch von einer außergewöhnlichen Familie an einem außergewöhnlichen Ort, die aneinander hängt, aber auseinander-gerissen wird.
Marc Schlosser ist Hausarzt in Amsterdam. Als einer seiner Patienten, der berühmte Schauspieler Ralph Meier, stirbt, muss er sich wegen eines möglichen Kunstfehlers vor der Ärztekammer verantworten. Doch war es wirklich ein Kunstfehler? Oder hat das alles vielleicht mit den Geschehnissen im Ferienhaus zu tun, in dem beide Familien den letzten Sommer verbrachten?
»Sommerhaus mit Swimmingpool« ist ein hochspannendes, meisterlich konstruiertes Familiendrama. Mit scharfem Witz und genialer Beobachtungsgabe legt Koch gesellschaftliche und familiäre Risse bloß und erschafft mit Marc Schlosser den wohl abgründigsten Hausarzt der jüngeren Literatur.
Thomas Andreasson wird nach Sandhamn gerufen: Ein Mädchen ist verschwunden. Obwohl sofort eine fieberhafte Suche einsetzt, bleibt sie ohne Erfolg. Wo steckt Lina, und wer ist für ihr Verschwinden verantwortlich?
Knapp 100 Jahre zuvor: Der kleine Thorwald leidet unter den brutalen Ausbrüchen seines Vaters. Dieser vergöttert die Tochter, misshandelt aber den Sohn; die Mutter schaut untätig zu. Thorwald möchte von der Insel fliehen.
Geschickt flicht Viveca Sten aus diesen beiden Erzählsträngen einen Roman, der jeden sofort in seinen Bann zieht und viel über das Leben auf der Schäreninsel im Lauf der Zeiten erzählt.
Eine Anstiftung zum Denken
Was bedeutet es eigentlich, erwachsen zu sein, und wie können Menschen ihre Standardeinstellung, dass sich alles im Leben erst mal um sie selbst dreht, durchbrechen, um ein sinnvolleres und stressfreieres Dasein zu führen? David Foster Wallace zeigt in dieser kurzen Rede mit einfachen Worten, was es heißt, Denken zu lernen und erwachsen zu sein.
Glanz und Schrecken aus 50 Jahren Eliteklasse
Seit 50 Jahren bestimmen die Spieltage von Deutschlands erster Fußballliga den Rhythmus der Republik, produzieren Dramen mit Freudentränen und lassen Verlierer schluchzen. »Fast alles über 50 Jahre Bundesliga« ist keine schnöde Chronik der Bundesliga, sondern Sammelsurium und Panoptikum, Bildersturm und Infografik, Listenwesen und anekdotische Historiographie. Das Buch hebt vergessene Schätze und erinnert an unvergessene Momente. Die größten Kriminalfälle, verunglückte Maskottchen, die denkwürdigsten Spiele, musikalische Kapitalverbrechen, die seltsamsten Sponsoren.
Christoph Biermann, Philipp Köster
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