
Sie heißen Dengler, Stachelmann, Dupin, Kieffer und Fuller. Sie sind ehemalige BKA-Zielfahnder, eigentlich Historiker oder gescheiterte Journalisten, mitunter unfreiwillige Privatdetektive und strafversetzte Kommissare. Bei der Mördersuche geraten sie in einen Strudel aus Verrat und Verbrechen – oder gar selbst unter Verdacht. Sie sind nie aufgeklärten Delikten, der organisierten Kriminalität oder einer politischen Verschwörung von ungeahnten Ausmaßen auf der Spur. Als Leser muss man sich in jedem Fall auf Gänsehautmomente gefasst machen.
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In Bretonische Verhältnisse betritt ein neuer Komissar die Bühne: Kommissar Dupin, eigensinniger Pinguinliebhaber und koffeinabhängig, gebürtiger Pariser und zwangsversetzt ans Ende der Welt. An einem heißen Julimorgen kurz vor der Hochsaison geschieht im pittoresken Künstlerdorf Pont Aven ein mysteriöser Mord: Der hochbetagte Inhaber des legendären Hotels Central, das schon Gauguin und andere große Künstler beherbergte, wird brutal erstochen. Wer ermordet einen 91-Jährigen und warum? Was ist in den letzten Tagen des Hotelbesitzers vorgefallen? Als kurz darauf eine zweite Leiche an der bretonischen Küste aufgefunden wird, realisiert Georges Dupin, dass er es mit einem Fall ungeahnten Ausmaßes zu tun hat. Während die kapriziösen Dorfbewohner beharrlich schweigen, begibt er sich auf die Suche nach dem Mordmotiv – und kommt einem spektakulären Geheimnis auf die Spur…
Im Berlin der 30er Jahre bekommt Gereon Rath den Auftrag, den US-Gangster Abraham »Abe« Goldstein zu beschatten, der sich jedoch längst frei in der Stadt bewegt und dort eine Waffe besorgt hat. Doch was hat er vor?
Geheimnisvoll ist das Schicksal zweier obdachloser Gelegenheitsdiebe in diese Geschichte verstrickt, und auch die Schupo scheint ihre Hände mit im Spiel zu haben. Genauso wie Raths Langzeitfreundin Charly Ritter erneut großen Anteil an Gereon Raths Gefühlsleben, aber auch am Fortgang der Ermittlungen hat. Zusätzlich zwingt Unterweltboss Johann Marlow Rath zu einer privaten Ermittlung, bei der dieser schnell zwischen die Fronten eines Bandenkriegs gerät. Scheint alles am Ende zusammenzuhängen?
Wieder einmal gelingt es Volker Kutscher, eine atemberaubende Handlung zu entwickeln, die von einem Höhepunkt zum nächsten drängt – Spannung pur!
Tod im Schärengarten ist der zweite Fall für den attraktiven Kommissar Thomas Andreasson nach Viveca Stens Krimi-Debüt Tödlicher Mittsommer.
Konzentrierte Spannung vor dem Start zur berühmten Segelregatta vor den schwedischen Schäreninseln. Alle erwarten, dass das neue Boot von Oscar Juliander vorne liegen wird – doch fällt es gleich nach dem Startschuss zurück. Juliander, Rechtsanwalt und Vorsitzender der Königlich Schwedischen Seglergesellschaft, ist erschossen worden – zeitgleich mit dem Startschuss und vor den Augen des Regattapublikums.Kommissar Andreassons Ermittlungen führen ihn ins Milieu der Vornehmen und Reichen, der Yachtbesitzer und Adeligen. Warum musste Juliander sterben?
Spannung und Aufklärung – diese einzigartige Kombination ist das Markenzeichen der Kriminalromane um den Stuttgarter Privatermittler Georg Dengler. Beiden Ansprüchen wird Wolfgang Schorlau auch in seinem neuen Roman Die letzte Flucht, in dem es um die Machenschaften der Pharmaindustrie geht, glänzend gerecht. Der sechste Fall führt Georg Dengler nach Berlin. Professor Dr. Bernhard Voss, Arzt an der Charité, wird eines schrecklichen Verbrechens verdächtigt. Sein Verteidiger bittet Dengler um Unterstützung. Dieser steht plötzlich vor einem Abgrund an Manipulationen. Fast beiläufig erzählt Schorlau zugleich eine Geschichte über den Widerstand gegen »Stuttgart 21«, in dem Denglers Sohn Jakob aktiv ist.
2025: Bahnbrechende Technologien haben die Raumfahrt revolutioniert. In einem atemlosen Wettlauf fördern Amerikaner und Chinesen auf dem Mond Helium-3, ein Element, das sämtliche Energieprobleme der Welt zu lösen verspricht. Zur selben Zeit soll Detektiv Owen Jericho in Shanghai die untergetauchte Dissidentin Yoyo ausfindig machen. Was nach Routine klingt, entwickelt sich zu einer albtraumhaften Jagd, denn die ebenso schöne wie anstrengende Chinesin ist im Besitz streng gehüteter Geheimnisse und ihres Lebens nicht mehr sicher. Die Spur führt rund um den Erdball – und zum Mond, wo eine Gruppe Weltraumtouristen eine bedrohliche Entdeckung machen… In Limit entwirft Frank Schätzing das atemberaubende Szenario einer sehr nahen Zukunft.
Mit Rotes Gold liefert Tom Hillenbrand seinen zweiten kulinarischen Krimi: Seit der Luxemburger Koch Xavier Kieffer mit Frankreichs berühmtester Gastrokritikerin liiert ist, wird er zu den exklusivsten Events eingeladen. Doch das edle Dinner beim Pariser Bürgermeister endet bereits nach der Vorspeise: Europas berühmtester Sushi-Koch, kippt plötzlich tot um.Die Diagnose lautet: Fischvergiftung. Doch Kieffer ist skeptisch und deckt schnell Widersprüche auf. Er taucht ein in die Welt der Sushiküche und muss erkennen, dass es Fische gibt, die teurer sind als Gold – und wertvoller als ein Menschenleben.
Radikal von Yassin Musharbash ist ein Thriller über Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Terrorismus. Eine Momentaufnahme einer Gesellschaft im Alarmzustand. Eine Spurensuche in mehr als nur einem Milieu, in dem Radikale auf dem Vormarsch sind.
Lutfi Latif ist ein charismatischer Intellektueller mit ägyptischen Wurzeln, einer ebenso klugen wie hübschen Frau und dem Potenzial, die deutsche Islamdebatte komplett aufzurollen. Aber kaum in den Bundestag gewählt, gerät der Vorzeigemuslim ins Fadenkreuz von Radikalen. Mitten im Berliner Regierungsviertel kommt es zu einem Anschlag auf Latif. Das Terrornetzwerk Al-Qaida bekennt sich zu der Bluttat, die deutsche Politik gerät in Aufruhr, die Stimmung im Land verschärft sich.
Jörg Thadeusz beweist in Die Sopranistin, dass ein Roman gleichzeitig spannend und witzig sein kann: Georg, der als Friseur in Washington D.C. zwar gutes Geld verdient, aber auch auf zu großem Fuße lebt, muss in Berlin seinen Onkel beerdigen. Er fliegt in ein hysterisches Deutschland, denn auf der Aftershowparty anlässlich der Preisverleihung des Bruno-Fernsehpreises ist ein Anschlag verübt worden, bei dem drei Menschen sterben. Die Presse und ganz Deutschland stehen Kopf, die Spekulationen, wer hinter dem Anschlag steckt, schießen ins Kraut, Politiker und Polizei versprechen schnelle Aufklärung. Eigentlich wollte Georg darüber nachdenken, wie er seine Finanzen ordnen und der Sopranistin Sofia einen Gefallen tun kann. Doch jetzt wird er in eine Zeit in seinem Leben zurückversetzt, die er für immer aus seinem Kopf verbannen wollte.
In Christian von Ditfurths Die Akademie ist Stachelmann einer unsichtbaren politischen Macht auf der Spur: Er recherchiere über eine gigantische Verschwörung, mehr wollte der Leipziger Historiker Heinz Rehmer seinem Ex-Kollegen Stachelmann beim Abendessen nicht erzählen. Am nächsten Morgen liegt seine Leiche im Berliner Bundesarchiv. Stachelmann lässt Rehmers Andeutung keine Ruhe: Hat sie etwas mit dem Mord zu tun? Akribisch prüft der Detektiv die Akten, die Rehmer bestellt hatte. Doch die Mühe ist umsonst. Als Stachelmann schon aufgeben will, bedroht ihn ein Unbekannter mit einer Pistole. Es folgt ein Verwirrspiel, in dem nichts zusammenpasst. Am Ende bleibt Stachelmann nur eine Chance: Den Mörder zu finden, bevor er selbst das nächste Opfer wird…
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