ISBN: 978-3-462-04297-9
Erscheinungsdatum: 15. Februar 2011
272 Seiten, gebunden
Lieferbar
Euro (D) 18,99 | sFr 26,80 | Euro (A) 19,60
»Ich finde, Geheimnisse sind das Allerletzte!«
Die Schauspielerin und Regisseurin Adriana Altaras führt ein ganz normales chaotisches und unorthodoxes Leben in Berlin.
Mit zwei fußballbegeisterten Söhnen, einem westfälischen Ehemann, der ihre jüdischen Neurosen stoisch erträgt, und mit einem ewig nörgelnden, stets liebeskranken Freund, der alle paar Monate verkündet, endlich auswandern zu wollen. Alles bestens also...
...bis ihre Eltern sterben und sie eine Wohnung erbt, die seit 40 Jahren nicht mehr ausgemistet wurde. Fassungslos kämpft sich die Erzählerin durch kuriose Hinterlassenschaften, bewegende Briefe und uralte Fotos. Dabei kommen nicht nur turbulente Familiengeheimnisse ans Tageslicht. Auch die Toten reden von nun an mit und erzählen ihre eigenen Geschichten...
Mit furiosem Witz und großer Wärme verwebt Adriana Altaras Gegenwart und Vergangenheit. In eindringlichen Episoden erzählt sie von ungleichen Schwestern, von einem Vater, der immer ein Held sein wollte, und von einer Mutter voller Energie und Einsamkeit. Vom Exil, von irrwitzigen jüdischen Festen, von einem geplatzten italienischen Esel und einer Stauballergie, die ihr das deutsche Fernsehen einbrockte – und von den vielen faszinierenden Mosaiksteinen, aus denen sich ein Leben zusammensetzt.
Eine außergewöhnliche Familiengeschichte, die ihre Spuren quer durch Europa und das bewegte 20. Jahrhundert zieht – um wieder in der Gegenwart anzukommen und eine ebenso kluge wie hellsichtige Zeitdiagnose zu liefern. Unwiderstehlich witzig, anrührend und unvergesslich.
»Mit Witz und viel Wärme verwebt Altaras Gegenwart und Vergangenheit.«
buchmedia magazin
»[...] charmante Autobiographie [...] Es ist ein berührend ehrlicher und zugleich witzig-konkreter Ton, den Altaras anschlägt.«
Märkische Allgemeine
»Sprunghaft und witzig, ernst und doch so überaus heiter rollt sie in ihrem Erstlingswerk Titos Brille das Schicksal ihrer weit verstreuten Familie auf. [...] Voller Herzenswärme rückt die Autorin selbst abstruse Eigenschaften – eigene wie fremde – und groteske Erlebnisse in ein humorvolles Licht.«
Main Echo
»Trotzdem muss sie sich immer wieder mit ihrer jüdischen Identität auseinandersetzen, ob sie will oder nicht. Und das tut sie mit so viel Witz und schwarzem Humor, dass es eine reine Freude ist, sie dabei zu begleiten. [...] Aber sie betreibt keine “Gedenkkultur”, wie es in Deutschland sonst üblich ist, mit all den Mahnmalen und Gedenktagen. Sondern sie erzählt einfach von ihrer verrückten jüdischen Familie. Das ist mehr als genug.«
WDR 2
»Und dabei ist ihr ein ebenso anrührendes wie heiteres Buch gelungen – eine ganz besondere Autobiographie«
BR-Online
»Man möchte ihr stundenlang zuhören, so mitreißend kann sie erzählen. In diesem Ton hat Adriana Altaras auch ihr Buch verfasst, locker und leicht, trotz der vielen traurigen Themen, über die sie schreibt. [...] Davon erzählt Adriana Altaras in ihrem Buch Titos Brille ebenso komisch und virtuos [...]«
NDR 90,3/ Abendjournal+
»[...] All das–berdrückende Erfahrungen, aber auch witzige Beobachtungen–hat Adriana Altaras leicht und ohne Sentimentalität in einer humorvollen Geschichte ihrer strapaziösen Familie niedergeschrieben.«
WDR 5
»Das Buch erzählt witzig, klug, turbulent und liebevoll von jüdischem Leben gestern und heute.«
Cosmopolitan
»Eine geniale Familienaufstellung, aberwitzig, böse und liebevoll.« »Rabbi« Dani Levy»Mann, schreibst du gut!«
Bastian Pastewka
»Heiter, frech und unbeschwert [...] außerordentlich warmherzig [...] klug erzählte, anrührende Geschichte, die Gegenwart und Vergangenheit geschickt verbindet. [...] All diese bitterernsten Geschichten, erzählt in einem frechen und lakonischen Ton, fesseln und berühren.«
Westfalen-Blatt
»Adriana Altaras’ Titos Brille ist ein großartiges, ein ganz und gar außergewöhnliches Buch.[...] Mit Titos Brille hat sie dem Genre der jüdischen Familiengeschichte eine gänzlich neue, reizvolle Spielart hinzugefügt, die auf jeder Seite durch ihre humorvoll-ehrliche Art besticht.«
Jüdische Allgemeine
»Adriana Altaras hat eine berstende Lust am Beobachten, Reflektieren, Pöbel, Spotten. Herausgekommen ist dabei die Geschichte einer ebenso strapazierten wie strapaziösen Familie über die ganze Welt versprengter Juden, ganz ohne Gefühlskitsch.«
Deutschlandradio Kultur
»Eine berührende Mischung aus analytischer Selbstreflexion und exemplarischer Geschichtsstunde. [...] das Buch ist auf seine humorvolle-ehrliche Art auch einRatgeber im Trauerfall.[...] Ein Leben zwischen verschiedenen Kulturen und Sprachen, das bei allem gebotenen Ernst mit großem Witz und höchst kurzweilig erzählt wird.«
Gießener Allgemeine
»Und trotz Themen wie Verfolgung und Widerstand, Deportation und Ermordung gelingt ihr ein aberwitzig leichter, warmherziger Erzählton, der immer genau dann ins Bitterkomische abdriftet, wenn es todernst zu werden droht.«
FAS
»Ein von leichter Hand geschriebenes Buch, amüsant, warmherzig und kurzweilig.«
NDR.de
»Eine geniale Familienaufstellung, aberwitzig, böse und liebevoll.«
»Rabbi« Dani Levy
»[...] wunderbares erstes Buch [...] überaus sensible und empathische Spurensuche [...] Adriana Altaras erzählt [...] mit viel Liebe und Witz [...] Es sind zum Teil wundersame, herzerfrischende Anekdoten, die sie uns erzählt [...] Adriana Altaras’ geistreich-unterhaltsame, tiefrgründige Erinnerungen an ihre verstorbenen Eltern sind lebenspralle Prosa, deren Charme man sich kaum entziehen kann.«
Jüdische Zeitung
»Schon lange hat es keine Familiengeschichte mehr gegeben, die sich so vergnüglich und bewegend liest. Die einen derart warmherzigen, scharfsinnigen Ton hat, angefangen bei der kurzen Kindheit in Titos Jugoslawien, über Kapitel, die “Der Rabbi in der Alditüte” oder “Der kroatische Saftladen” heißen. Die selbst da nicht in Gemütsfinsternis fällt, wo die Vergangenheit Schatten wirft.«
Tagesspiegel
»Quer durch Europa führt die Familiengeschichte von Adriana Altaras, die sie in ihrem 2011 erschienenen Roman _"Titos Brille"_mit lakonischem Witz und großer Wärme erzählt. «
WDR Fernsehen
»Die leisen Szenen gelingen genauso gut wie die lustigen[...] eine Geschichte, wei man sie auf Deutsch nicht so oft liest.«
Berliner Zeitung
»Leidenschaftlich heiter: Die Schauspielerin und Regisseurin Adriana Altaras hat mit Titos Brille eine unterhaltsame, anregende und weise Geschichte ihrer jüdischen Familie geschrieben.[...] Ohne Umschweife, ohne Scheu, ohne Sentimentalität – aber mit viel Zärtlichkeit und großem Witz.[...]Doch ob sie in die Vergangenheit oder in die Zukunft schaut, stets tut sie es mit leidenschaftlicher Heiterkeit und stilsicherer Unverblümtheit[...] Lakonisch, flink und intelligent schildert Adriana Altaras in einem lockeren chronologischen Bogen sowohl ihre persönliche Entwicklung wie die Menschen und Begleitumstände, die für diese ausschlaggebend waren. Die Familie ist hier der Star, die sie uneitel in das Gesamtbild einfügt und deren Schicksal sie plastisch einzufangen versteht.[...]herzhaftes, anregendes, kluges und amüsantes Lesefutter – keine hohe Literatur, dafür famos fesselnde Lebens- und manchmal auch spürbare Überlebenskunst.«
FAZ
»Heiter und klug erzählt die Tochter von Holocaust-Überlebenden von ihrer Familie, die es aus Zagreb in die halbe Welt verschlagen hat. Sie spannt lockere Bögen, ihre liebe Not mit jüdischer Tradition und ihre Schwäche für blonde Nordmänner inklusive.«
Kleine Zeitung (A)
»Unangestrengt, amüsant, rührend.«
WDR, Funkhaus Europa
»Die perfekte Anleitung für den wandernden Juden in jedem von uns. Düsterer Fatalismus ist nur was für Christen und Muslime, alle anderen Leute haben Humor.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
»Adriana Altaras versteht es, sich und ihre Verwandten immer mit einem Augenzwinkern und jeder Menge Selbstironie zu beschreiben.«
Radio Bremen
»Adriana Altaras kennt die Dramaturgie einer guten Geschichte.[...] Zuerst die Nachdenklichkeit, dann der Humor. Oder beides gleichzeitig. Das ist es, was die ganz besondere Qualität dieses Buches ausmacht, geschrieben in kurzen und treffsicheren Sätzen.«
Gießener Anzeiger
»Alles, wirklich alles, was zu den klassischen Topoi einer jüdischen Familiengeschichte zählt – das Tragische, das Weise, das Neurotische, das Exzentrische und das Politische kommt darin vor. Und doch: Wie frisch und wie mitreißend, wie unverbraucht und wie eigenwillig entfaltet Adriana Altaras ihre atemberaubend ereignisreiche Familiengeschichte: vom Widerstand gegen die Nazis über den Tito-Kommunismus, die Flucht nach Italien bis zur Ankunft der Familie in den siebziger Jahren in Gießen.«
Die Zeit, Ijoma Mangold
»Ein Buch, das mit Kraft, Witz und Trauer das Überleben feiert.«
Emotion
» [...] ein faszinierendes Buch.«
Funkhaus Europa
Adriana Altaras wurde 1960 in Zagreb geboren, 1964 Umzug nach Italien, ab 1967 Schulbesuch ...
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Die Geschichte meiner strapaziösen Familie
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