ISBN: 978-3-462-04044-9
Erscheinungsdatum: 19. August 2010
400 Seiten, gebunden
Titel der Originalausgabe: Eating Animals
Aus dem amerikansichen Englisch von Isabel Bogdan, Ingo Herzke und Brigitte Jakobeit
Lieferbar
Euro (D) 19,99 | sFr 28,00 | Euro (A) 20,60
»Ich liebe Würste auch, aber ich esse sie nicht.« Jonathan Safran Foer in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung
»Tiere essen« ist ein leidenschaftliches Buch über die Frage, was wir essen und warum. Der hoch gelobte amerikanische Romancier und Bestsellerautor Jonathan Safran Foer hat ein aufrüttelndes Buch über Fleischkonsum und dessen Folgen geschrieben, das weltweit Furore macht und bei uns mit Spannung erwartet wird.
Wie viele junge Menschen schwankte Jonathan Safran Foer lange zwischen Fleischgenuss und Vegetarismus hin und her. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren würden, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen?
Foer stürzt sich mit Leib und Seele in sein Thema. Er recherchiert auf eigene Faust, bricht nachts in Tierfarmen ein, konsultiert einschlägige Studien und spricht mit zahlreichen Akteuren und Experten. Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet. Auch Foer kennt die trostspendende Kraft einer fleischhaltigen Lieblingsmahlzeit, die seit Generationen in einer Familie gekocht wird.
In einer brillanten Synthese aus Philosophie, Literatur, Wissenschaft und eigenen Undercover-Reportagen bricht Foer in »Tiere essen« eine Lanze für eine bewusste Wahl. Er hinterfragt die Geschichten, die wir uns selbst erzählen, um unser Essverhalten zu rechtfertigen, und die dazu beitragen, dass wir der Wirklichkeit der Massentierhaltung und deren Konsequenzen nicht ins Auge sehen.
»Tiere essen« besticht durch eine elegante Sprache, überraschende Denkfiguren und viel Humor. Foer zeigt ein großes Herz für menschliche Schwächen, lässt sich aber in seinem leidenschaftlichen Plädoyer für die Möglichkeiten ethischen Handelns nicht bremsen. Eine unverzichtbare Lektüre für jeden Menschen, der über sich und die Welt – und seinen
Platz in ihr – nachdenkt.
Mit einem eigens für die deutsche Ausgabe geschriebenen Vorwort von Jonathan Safran Foer.
»Diese Geschichte begann nicht als ein Buch. Ich wollte nur wissen – für mich und für meine Familie – was Fleisch eigentlich ist. Wo kommt es her? Wie wird es produziert? Welche Folgen hat unser Fleischkonsum für die Wirtschaft, die Gesellschaft und unsere Umwelt? Gibt es Tiere, die man bedenkenlos essen kann? Gibt es Situationen, in denen der Verzicht auf Fleisch falsch ist? Warum essen wir kein Hundefleisch? Was als persönliche Untersuchung begann, wurde rasch sehr viel mehr als das …« Jonathan Safran Foer
Der Titel enthält eine vom Vegetarierbund Deutschlands (VEBU) zusammengestellte Übersicht zur Sachlage der Massentierhaltung in der Bundesrepublik.
»Der junge New Yorker Literaturstar Jonathan Safran Foer ist mit seinem Buch Tiere essen in Sachen Ernährung innerhalb weniger Monate zur moralischen Instanz geworden. [...] Seine Streitschrift Tiere essen ist ein internationaler Bestseller geworden, Kultlektüre, ein MUSS für alle Gegner des unkritischen Fleischkonsums.«
ARD, ttt
»Es ist ein verstörendes und ein berührendes Dokument der Suche nach einem besseren Leben.«
Der Spiegel
»Achtung: Das Buch Tiere essen ist schwer verdaulich. Trotzdem ist es Pflichtlektüre für Fleischesser.«
Neue Luzerner Zeitung
»...ein aufrüttelndes Werk, in dem Foer beschreibt, unter welchen grausamen Bedingungen fast alle Tiere gehalten werden und welche Konsequenzen dies für unseren Planeten hat.«
Freundin
» Tiere essen ist ein wahrlich beeindruckendes Buch. [...] Die Lektüre dieses Buches ist oft schwierig und kaum zu ertragen und doch hat es die Kraft, das Bewusstsein zu schärfen und das eigene Essverhalten zu hinterfragen, im besten Fall sogar gründlich zu ändern.«
AVIVA-Berlin.de
»Tiere essen ist ein kunstvolles Mosaik aus Literatur und Journalismus, aus Reportage, Originaltönen und kulinarischer Autobiografie. [...]Foer besticht nicht nur durch akribische Recherche, sondern auch durch Witz und Provokationen.« Greenpeace Magazin
Greenpeace Magazin
»Sein Buch überzeugt nicht durch Statistiken, sondern durch erzählerische Suggestion.«
Welt am Sonntag
»Faktenreich, leidenschaftlich, aber nie besserwisserisch plädiert der Mann für einen Wandel des Konsum-und Essverhaltens. Eine klare Botschaft.«
Stern
»Eine brillante Mischung aus Recherchejournalismus und Autobiografie.«
taz
»Mit seinem spektakulären Buch über Massentierhaltung hat Jonathan Safran Foer in Amerika eine neue Vegetarier-Welle ausgelöst.«
Brigitte
»Wenn ein Buch die Kraft hat, die Welt zum Fleischverzicht zu bekehren, dann ist es Tiere essen. Gerade weil es keine Bekehrungsschrift ist, kein rigoristisches Pamphlet, sondern ein skrupulöser Bericht, der seine Argumente nur tastend und zögernd entfaltet. Foer ist ein Günter Wallraff der Mastbetriebe und ein Philosoph, der den Ton trifft.«
Frankfurter Allgemeine Zeitung
»Foers Tiere essen hat durch seine Faktenmenge alle Eigenschaften eines Standardwerks.«
Die Presse/Spektrum
»Tiere essen ist nicht nur ein Buch gegen das Essen von Tieren, sondern eins gegen das Verdrängen. Eine Aufforderung, Zivilisation neu zu denken: nicht als Herrschaft der Starken über die Schwachen. Sondern als intellektuelle Fähigkeit, die Barbarei zugunsten von Empathie zu überwinden.«
Frankfurter Rundschau
»Dieses Buch kann ihre Essgewohnheiten ändern. Es ist ein leidenschaftliches Plädoyer.«
Tages-Anzeiger
»Mehrere Jahre lang recherchierte Foer in Mastställen und landwirtschaftlichen Betrieben. Vor allem aufgrund der Qualen, denen die Tiere bei Aufzucht und Schlachtung ausgesetzt sind, plädiert Foer eindringlich für: weniger Tiere essen.«
Die Zeit
»In Amerika sorgt das Neue Testament der Vegetarier-Bewegung seit Ende vergangenen Jahres für erhitzte Diskussionen. [...] Die Fakten in Foers Buch mögen nicht neu sein, doch in der geballten Zusammenstellung entfalten sie eine neue Wucht. Dabie verzichtet er auf jeden Furor und beschränkt sich auf genaue Beobachtungen.«
Spiegel online
»Jonathan Safran Foer hat jetzt ein brillantes Plädoyer gegen das Tiere essen geschrieben. Natürlich will Foer überzeugen, aber nicht mit moralischer Erpressung oder dem Druck auf die Tränendrüse, sondern mit guten Gründen und literarischen Engelszungen. So wirbt er unerbittlich in der Sache, aber geduldig und selbstironisch in der Form, für sein Anliegen.«
Berliner Zeitung
»Foers Buch ist (dennoch) etwas Besonderes: Denn Foer klagt nicht an, er arbeitet nicht mit dem Holzhammer und geriert sich nicht als Missionar, sondern er schreibt einfach auf, was er gesehen hat. Das reicht.«
Die Presse
»Foers Buch ist der ehrliche Versuch eines aufgeklärten, gebildeten und sprachmächtigen Menschen, die einfache Frage zu beantworten: Welche Haltung von Tieren lässt sich mit menschlichem Anstand vereinbaren? [...] Foers Konsequenz ist die Entscheidung für den Vegetarismus. Das Kluge an dem Buch ist, es verlangt dem Leser diese Entscheidung nicht ab. Es missioniert nicht. Sein bescheidener und realistischer Appell lautet: Nicht mehr wegschauen.«
Welt Online
»Foer schreibt als Mensch, der daran glaubt, mit Aufklärung und Vernunft etwas zu bewirken. Und er schreibt anschaulich.«
Neue Zürcher Zeitung
»Zu keiner Zeit kommt Foer belehrend daher. Seine Meinung, aus vielfachen Gründen besser auf Fleisch zu verzichten, ruht auf einem festen Fundament gut belegter Tatsachen und erschreckender Details.«
dpa-Dossier Wissenschaft
»Sehr nachdenklich, sehr anschaulich, sehr gut geschrieben.[...] Er plädiert für die Politik der kleinen, aber effektiven Schritte. Und er tut dies mit denkbar viel Charme und Intelligenz«
Deutschlandradio Kultur
»In seinem viel diskutierten und jetzt auf Deutsch erschienenen Buch Tiere essen fordert Foer andere auf, seinem Beispiel zu folgen. Er tut dies leidenschaftlich, doch ohne Rigorismus.«
Literaturen
»Es ist das leidenschaftliche, an Gefühl wie Verstand appelierende Plädoyer für mehr Verantwortungsbewusstsein in dieser Welt.«
Kölnische Rundschau
»Der amerikanische Autor Jonathan Safran Foer holt mit seinem Bestseller ›Eating Animals‹ den Vegetarismus ins Zentrum der Gesellschaft. Nichts ist so unwiderstehlich wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.«
Süddeutsche Zeitung
»Tiere essen ist kein trockenes Sachbuch, sondern der äußerst emotional beschriebene Kampf eines Schriftstellers, ein besserer Mensch zu werden.«
Falter
»Der erfolgreiche Autor Jonathan Safran Foer hat drei Jahre recherchiert, woher unser Fleisch wirklich kommt und ein beeindruckendes Buch geschrieben. Sein Werk steckt voller Brutalität, ist aber nicht polemisch, erstaunlich fair, faktenreich und absolut glaubwürdig.«
Handelsblatt
Jonathan Safran Foer, geboren 1977, studierte in Princeton Philosophie. Er lebt und arbeitet in ...
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Kommentare
Ein Buch, daß mich aus meiner Lethargie geweckt hat. Nicht nur, daß ich meine Essgewohnheiten ändere und gänzlich auf Industriefleisch verzichte, ich werde auch aktiv dafür sorgen, daß möglichst viele Menschen dieses Buch zu lesen bekommen.
Wer also jetzt in meinem Laden Blumen kauft, wird von mir aufgefordert, dieses Buch zu kaufen.
SCHNEIDER BERNWARD, 30.09.2010
Ich bin begeistert den Witz und die Ehrlichkeit, mit der dieses Buch geschrieben wurde. Aber genauso bin ich schockiert und angewidert von den Fakten. Bereits nach den ersten 2 Kapiteln habe ich beschlossen, in Zukunft auf Fleisch aus »Tierfabriken« zu verzichten. Ich würde das Buch gerne als Pflichtlektüre an Schulen sehen. Denn erst mit diesen Informationen kann man die objektive Endscheidung treffen, ob man Fleisch aus Massentierhaltung in Kauf nimmt. Sehr zu empfehlen!!!
Tanja Tausendfreund, 27.09.2012