Alois Hotschnig
Leonardos Hände
Roman

ISBN: 978-3-462-02694-8

Erscheinungsdatum: 01. Januar 1992
gebunden
Lieferbar
Euro (D) 19,50 | sFr 27,30 | Euro (A) 20,10


Zum Inhalt

Die Geschichte eines Mannes, der einen folgenschweren Autounfall verursacht, Fahrerflucht begeht und später versucht, seine Tat zu sühnen.

Rezensionen

»Er ist ohne Zweifel der talentierteste österreichische Autor der jungen Generation.«
Schwäbische Zeitung

»Es ist das Buch eines Mannes mit einer Obsession, und es wird eine Leidenschaft, eine Obsession geschildert. (...) Es ist eine Erzählung, die ihre Intensität von der Stimmung bezieht, und auch vor allem von Tatsachen. Tatsachen aus dem Alltag im Krankenhaus. Und es ist eine sehr österreichische Erzählung, das soll heißen, nicht nur ein Heimatroman, sondern ein Buch auch und vor allem im Schatten des Todes.«
Marcel Reich-Ranicki

»Alois Hotschnig hat den Kampf zweier verstummter Menschen um ihr Leben virtuos in eine äußerst knappe Sprache gefaßt. Er erklärt nichts; die nötige Aufklärung erfährt der Leser nur aus der Handlung selbst. (...) Anders als den hilflosen Patienten im Rettungswagen erlaubt Hotschnig den Liebenden keine Flucht in die Worte. Dafür eine eigene Sprache zu finden und mit diesen Motiven einen Roman zu gestalten, dessen Handlung nicht nur spannend, sondern dessen schwierige Figuren auch psychologisch überzeugend sind, das ist eine Leistung, mit der sich Alois Hotschnig in die vorderste Reihe der deutschsprachigen Autoren geschrieben hat.«
FAZ

»Es ist Hotschnigs einzigartige Sprache vom Bewußtsein und der Bewußtlosigkeit, die diesen Roman zum Ereignis im Bücherherbst macht.«
AZ

»Leonardos Hände ist der erste Roman des jungen Kärntner Schriftstellers; eine spektakuläre Premiere, ein sprachartistischer Paukenschlag. (...) Ein spannender Kriminalroman, und doch weit mehr. Hotschnig erschafft eine Geschichte, die prekäre Liebesgeschichte von Kurt und Anna, aus Stimmen, inneren und äußeren, Buch ist vieles zugleich: eine Auferstehungs- und Erlösungsgeschichte, ein Liebesroman und ein Drogenkrimi, eine Milieustudie, eine Kritik pervertierter familiärer Machtverhältnisse. Fast alle großen Themen der Literatur wie Liebe und Leid, Tod und Einsamkeit sind ohne falsches Pathos in einer glücklichen Findung (...) und Erfindung vereint.«
NZZ

»Hotschnigs Buch ist vieles zugleich: eine Auferstehungs- und Erlösungsgeschichte, ein Liebesroman und ein Drogenkrimi, eine Milieustudie, eine Kritik pervertierter familiärer Machtverhältnisse. Fast alle großen Themen der Literatur wie Liebe und Leid, Tod und Einsamkeit sind ohne falsches Pathos in einer glücklichen Findung (...) und Erfindung vereint.«
NZZ

»Er hat sich mit seinem ersten Roman in die vorderste Reihe der österreichischen Erzähler geschrieben.«
Die Zeit

»Alois Hotschnig hat in seinem dritten Buch hoch gespielt – und alles gewonnen. Leonardos Hände (...) ist vieles zugleich: Ein bitterer Betriebsbericht aus dem Krankenhaus und aus dem Milieu der Rettungsfahrer, der sich in seiner Kritik doch gänzlich frei von Urteil und Verurteilung hält; eine ungewöhnliche, bewegende Liebesgeschichte, die mit gleich viel Leidenschaft wie Kunstverstand verfertigt wurde; eine beklemmend dichte Studie über die innere, die sprachlose Welt der Hirnverletzten; (...) und schließlich entfaltet Leonardos Hände auch einen veritablen Kriminalroman, in dem es um ein Verbrechen und seine Aufdeckung, um Täter und Opfer, Rache und verteilte Schuld geht. (...) Leonardos Hände, kühn angelegt, souverän ausgeführt, ist ein vielschichtiger und höchst merkwürdiger Roman, der inhaltlich so sehr zu faszinieren vermag wie in seiner formalen, sprachlichen Gestaltung.«
Die Presse

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Über den Autor/ die Autorin

Alois Hotschnig ist 1959 geboren und lebt als freier Autor in Innsbruck. 1989 erschien die ...
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