Julian Barnes
Unbefugtes Betreten
Erzählungen

ISBN: 978-3-462-04480-5

Erscheinungsdatum: 16. August 2012
304 Seiten, gebunden
Titel der Originalausgabe: Pulse
Aus dem Englischen von Thomas Bodmer und Gertraude Krueger
Lieferbar
Euro (D) 19,99 | sFr 28,00 | Euro (A) 20,60


Zum Inhalt

Nach »Vom Ende einer Geschichte« das neue Buch von Julian Barnes

Verlangen und Verlust, Freundschaft und Liebe, miteinander reden und aneinander vorbei – das sind die Themen, denen Julian Barnes mit gewohnt scharfer Beobachtungsgabe und unverwechselbarem Witz auf den Grund geht.

Ob der frisch geschiedene Immobilienmakler Vernon nicht akzeptieren kann, dass seine Freundin ein Geheimnis hat, das sie nicht preisgeben möchte, ob Phil und Joanna über Sex, Krebs, die Wirtschaft oder Orangenmarmelade diskutieren, ob die Schriftstellerinnen Jane und Alice vor allem Eifersucht füreinander empfinden oder ein Garten Auslöser für eine Ehekrise wird – Julian Barnes legt die menschlichen Stärken und Schwächen, den Rhythmus, den das Leben hat, mit feinem Humor und einem klaren Blick für die alltäglichen Niederlagen und Siege bloß.

Nach dem riesigen Erfolg von »Vom Ende einer Geschichte« beweist der Booker-Preisträger Julian Barnes einmal mehr, warum er einer der wichtigsten zeitgenössischen Autoren ist und von Kritik wie Leserschaft gleichermaßen verehrt wird.

»›Unbefugtes Betreten‹ vereint beißenden Humor, Scharfsinn und eine erfrischende Erzählweise« The Independent

Rezensionen

»Julian Barnes erzählt hier meisterhaft 14 persönliche, tragische, komische Geschichten. [...] Er hat sensible und komplexe Porträts geschaffen, in denen sich die Leser wiederfinden können.«
buchnews.com

» Unbefugtes Betreten ist eine Sammlung von Erzählungen, deren schlichte Wahrheiten über Leben, Leiden und Lieben einen beim Lesen immer wieder ins Herz schneiden. [...] Barnes bietet köstliches Lesevergnügen.«
relevant.at

»Julian Barnes zeigt auf die menschlichen Stärken und Schwächen, legt geheime Hoffnungen, Eitelkeiten und Vorurteile mit feinem Humor und einem klaren Blick für die alltäglichen Niederlagen und Siege bloß.«
Journal

»Das Versiegen von Liebe ist nämlich das große Thema der [...] klugen und zumeist ungemein gewitzten Geschichten.«
Welt Kompakt

»Es sind die großen Dinge des Lebens, die unsagbaren Phänomene menschlicher Existenz wie Liebe, Trauer und Abschied, vor denen die Sprache kapituliert – Barnes gelingt es dennoch in beeindruckender Weise, sie einzufangen.«
culturmag.de

»In seinen Erzählungen nimmt Julian Barnes mit wunderbarem Humor Paare, ihre Liebe und das Fehlen derselben unter die Lupe.«
Cosmopolitan

» Unbefugtes Betreten vereint beißenden Humor, Scharfsinn und eine erfrischende Erzählweise«
The Independent

»Julian Barnes legt die menschlichen Stärken und Schwächen, den Rhythmus, den das Leben hat, mit feinem Humor und einem klaren Blick für die alltäglichen Niederlagen und Siege bloß.«
Stadtzauber Kulturmagazin

»Barnes [...] erscheint als enfühlsamer, bisweilen romantischer Erzähler, angetrieben von der Sehnsucht nach Dauer.«
Basler Zeitung

»Julian Barnes ist einer der klarsten und elegantesten Schriftsteller Großbritanniens, ein Meister der Ironie. [...] Zwischen den Zeilen zeigt sich die besondere Kunst, das erzählerische Raffinement von Julian Barnes.«
NDR.de

»Julian Barnes' Dialoge sind es, von denen man nie genug bekommt. Sie machen alles leicht, selbst das Schrecklichste.«
Wiener Kurier

»Das ist das Schöne an Barnes. Dieser Meister der Anspielung, des nicht Gesagten, hat keine Angst vor Formulierungen, die auch in einem sentimentalen Popsong stehen könnten.«
Die Welt

»Zeigt sich Barnes bei der treffsicheren Diagnose moderner Seelenleiden durchaus auf John-Updike-Niveau, so wagt er im zweiten Teil faszinierende Ausflüge in die Vergangenheit. [...] Der elegante Romancier Julian Barnes brilliert auch auf der literarischen Kurzstrecke.«
Kölnische Rundschau

»Prosa, die zwischen Melancholie und Zynismus oszilliert, die gewitzt und weise zugleich ist. [...] In der Mehrheit haben wir es hier mit der Kunst zu tun, die Barnes-Leser seit jeher schätzen. [...] Ob er seine Geschichten nun in Gegenwart oder weit zurückliegender Vergangenheit ansiedelt [...] stets schlägt Barnes den angemessenen Ton an. [...] Paare, immer wieder Paare mitsamt all ihren Problemen porträtiert Barnes mit außerordentlich feinem Gespür – und erweist sich einmal mehr als zugehörig zu den “Philosophen des menschlichen Herzens, die sich mit dem Erzählen von Geschichten befassen”.«
dradio.de

»Der Autor schafft mit Pulse ein kleines Juwel für sich. [...] Gerade diese Geschichte lässt der Skeptiker Barnes so positiv ausklingen, dass man einen Hauch von Hoffnung empfindet, dass zwischenmenschliche Beziehungen doch gelingen können.«
Wilhelmshaver Zeitung

»Sicher [...] Beziehungskistenbücher gibt es wie Sand am Meer, aber so variantenreich und genau sind wenigem und diese erfrischende Mischung aus Melancholie, Witz und Zuversicht findet man eben nur hier.«
WDR 5

»Wie Updike ist auch Barnes ein Sprachimitator, der den Alltagsjargon glaubhaft nachahmen kann und so seinen Figuren Authentizität verleiht.«
Neue Züricher Zeitung

»Dieses Verweben verschiedener Textsorten, das Barnes in seinem preisgekrönten Roman Flauberts Papagei ausprobiert hatte, ist gewissermassen sein Markenzeichen, und es verleiht Carcassonne als der besten Erzählung in dieser Sammlung einen erzählerischen Schwung, der die Liebesgeschichte zu einer Studie über Liebe macht.«
Neue Züricher Zeitung

»Fabelhaft gut.«
SonntagsZeitung

»Jede der Geschichten würde anderen Autoren Stoff für Romane liefern, aber die Verknappungen sind es ja, die Meistererzählungen ausmachten. Wiese diese.«
Kleine Zeitung

»Messerscharf analysiert der Brite verschiedene Paarbeziehungen und lotet das prekäre Verhältnis zwischen Nähe und Distanz aus.«
Die Märkische

»Seine enorme Suggestivkraft bezieht Julian Barnes nicht aus dem vordergründig Lauten, vielmehr kreist er meisterhaft, oft mit weisem Humor latente und nur scheinbar geringe Unstimmigkeiten ein, bis die vermeintlichen Normalitäten in Schieflage geraten sind.«
Nürnberger Nachrichten

»Zwischen ernst und spöttisch, essayistisch cool und emotional mitfühlend, stets unsemtinemtal und skeptisch, navigiert Barnes durch schwieriges Terrain und erkundet die Fallstricke von Beziehungen. [...] Scharf beobachtet, mit dem Seziermesser aufbereitet und elegant erzählt.«
Literaturkritik.de

»Der anhaltende Erfolg des Briten bei Publikum und Kritik beruht [...] wohl darauf, dass er nicht nur seinem Personal auf den Leib rückt, ohne Geschmacksgrenzen zu verletzen, sondern auch so geschickt wie unaufdringlich die Nähe zum Leser herstellt, auf jene für die angelsächsische Literatur charakteristische Art, die Reflexion und Unterhaltung, Gewicht und Leichtigkeit umstandslos verbindet.«
Süddeutsche Zeitung

»Von all diesen hochassoziativen Texten, die von klugen und fein formulierten Reflexionen durchzogen sind wie auch von dem für Barnes so charakteristischen ironischen Unterton, berührt die letzte Erzählung, Pulse, ganz besonders.«
SR2-KulturRadio

»Aus [...] Alltags-Situationen, die jeder kennt, großartige Literatur machen, die unterhält und dazu noch tiefgrndig ist, das kann nur ein Julian Barnes.«
hr1

»Julian Barnes erzählt in Unbefugtes Betreten meisterhaft und mit viel Humor von Antihelden des Alltags.«
Mannheimer Morgen

»Es handelt sich [...] um eine – gerade auch in ihrem Abwechslungsreichtum – spannend zu lesende, nachdenklich stimmende Sammlung von Texten überschaubarer Länge voller Menschlichkeit und Frische.«
Radio Darmstadt

»In Julian Barnes aktuellen Kurzgeschichten steckt die Erfahrung eines ganzen Lebens als Beziehungsbeobachter. Genau das macht sie so lesenswert.«
diesseits.de

»Mit unglaublicher Leichtigkeit beschreibt Julian Barnes Figuren, mit wenigen Strichen umschreibt er Situationen und zeigt letztlich, was für eine erstaunliche Präsenz auch Kurzgeschichten haben können.«
Westfälische Nachrichten

»Barnes schreibt – wie meist - über kleine Erfolge und kleine Enttäuschungen. Das aber in ganz großem Stil. Mehr an Unterhaltung geht kaum. Wann kommt der nächste Barnes?«
Der Kurier - Karlsruhe

»Sensationell ist [...], wie Julian Barnes [...] erzählt. Dieser Autor ist klug und enorm wahrnehmungsstark. Er lässt seine Figuren lebensnah agieren, zeigt aber dabei ihren Charakter mit beeindruckender Tiefenschärfe. Seine Sprache ist reich, manchmal elegant, manchmal umgangssprachlich und immer leicht zu lesen. Julian Barnes denunziert seine Figuren nie, aber er lässt sie selbst ziemlich oft über sich lachen, und in dieses Lachen stimmt man unwillkürlich mit ein.«
Barbara Dobrick, Radio Bremen

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Über den Autor/ die Autorin

Julian Barnes, geboren 1946, erhielt zahlreiche europäische und amerikanische Literaturpreise, ...
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