Tino Hanekamp
So was von da
Roman

ISBN: 978-3-462-04441-6

Erscheinungsdatum: 08. November 2012
304 Seiten, Paperback
KiWi 1282
Lieferbar
Euro (D) 8,99 | sFr 13,10 | Euro (A) 9,30


Zum Inhalt

»Das knallt gut los!« Udo Lindenberg

Es ist Silvester und auf dem Kiez in St. Pauli beginnt die irrste Nacht des Jahres. Nur Oskar Wrobel würde lieber liegen bleiben. Geht aber nicht. Weil ihm gleich sein Leben um die Ohren fliegt. Er betreibt einen Musikclub am Ende der Reeperbahn. Seine Freunde sind seltsam, aber großartig, sein Leben ein Fest. Aber jetzt, während in den Straßen von St. Pauli die Böller explodieren, laufen die Vorbereitungen für die große Abrissparty. Denn Oskar hat Schulden und keine Ahnung, was aus ihm werden soll. Zum Glück bleibt ihm kaum Zeit, darüber nachzudenken, denn ein verzweifelter Ex-Zuhälter stürmt seine Wohnung, sein bester Freund zerbricht am Ruhm, die lebenslustige Nina malt alles schwarz an, im Club geht’s drunter und drüber, und dann sind da noch der tote Elvis, die Innensenatorin und – Mathilda, Mathilda, Mathilda.

»Alles, was ein guter Roman braucht: Haltung, Witz, Energie und eine eigene Sprache. ›So was von da‹ feiert die Liebe, die Schönheit und die Freundschaft, und zwar mit einer Leidenschaft, die ansteckend ist.« (Deutschlandfunk)

»Tino Hanekamps dreckiger Kiezroman rockt!« (Gala)

Rezensionen

»Was Hanekamps Buch so lesenswert macht, ist diese romantische Abgeklärtheit. Er weiß nicht nur um die Vergänglichkeit der Dinge, sondern auch um ihre Künstlichkeit.«
Der Tagesspiegel

»In seinem furiosen und trotz aller überdrehten Schnoddrigkeit kurzweilig und ausgesprochen unterhaltsam zu lesenden Debütroman erzählt Tino Hanekamp davon, wie Oskar Wrobel den letzten Tag seines Clubs überlebt. [...] Hanekamp erzählt mit Tempo, Witz und Intensität von innen heraus.«
Sächsische Zeitung

»Ein cooler Roman, gespickt mit der Poesie der langen Clubnächte [...]«
Kulturinfo

»In wunderbar lakonischer Erzählart kämpft sich sein Alter Ego Oskar Wrobel durch die Dunkelheit, versagt und leidet. [...] Da möchte man dabei gewesen sein.«
Prinz

»Sehr lesenswert«
Rolling Stone

»Dieses Buch ist eine Hommage an Adoleszenz und alltäglichen Wahnsinn, an romantische Leidenschaften, an das Sich-Vergeuden und -Verschenken, an die Armseligkeit und Großartigkeit der Kreatur.[...] Großartiger Roman[...] Hanekamp ist kein eloquenter Selbstdarsteller, mit seinem Buch findet er zu einem beängstigend präzisen Blick auf juvenile Posen und auf die unsterbliche Menschlichkeit.
Hanekamps Dialoge sind lakonischer als die von Sven Regener, was für unmöglich gehalten werden musste.[...] Darum dreht sich sein grandioses Buch: Um das Scheitern im großen Stil. Mit Stil.«
Welt Online

»Amüsant, elegant, sehr schön geschrieben.«
in München

»So was von da ist ein schneller und vergnüglicher, manchmal sentimentaler und manchmal rotziger Adoleszenzroman«
Hamburger Abendblatt

»Ein Debüt voller Wortwitz und Sarkasmus, das dezidiert erklärt, wie man sich an einen Club verschwendet. [...] Unglaublich lässig schlenzt Hanekamp seine Sätze hin, und doch lotst er seine Figuren mit Hochdruck durch eine einzige Nacht, die in ihrer Rasanz und Hektik geradezu apokalyptische Züge annimmt.«
coolibri

» So was von da ist so mitreißend geschrieben, dass ich nicht mit Lesen aufhören konnte und die 300 Seiten an einem Tag runtergerissen habe. Wie ein Strudel, aus dem man einfach nicht mehr raus kommt.«
SWR, Das Ding

» [...] er macht den Schmackes des Nachtlebens greifbar und trifft die Schlagfertigkeit, die es in den blauen Stunden braucht.«
Die Tageszeitung

»Shamoni & Co lassen grüßen: Hier geht’s ab, und zwar richtig.«
Journal Frankfurt

»[...] er schlenzt seine Sätze mit einer Lässigkeit hin, die man in der Gegenwartsliteratur oft vergebens sucht, und er vermittelt seinen Lesern ein rares Glücksgefühl: Hier muss einer mal nix beweisen. Er will nur mal schnell erzählen, was so vor sich geht in der Welt.«
KulturSpiegel

»So was von da ist purer Rock’n Roll. Es knallt, funkelt und splittert drauflos. Das ist Club-Kamikaze-Literatur [...] ein Riesenspaß.«
Radio Fritz

"Was sich [...] da in knappen aneinander geschnittenen Kapiteln entspinnt, sucht an Rasanz und Tempo seinesgleichen in der aktuellen deutschen Buchlandschaft. [...]
Mit So was von da hat Hanekamp eine Poetik der perfekten Party geschrieben – und zugleich ein ebenso schlichtes wie lebenssprühendes Stück Literatur. Man darf gespannt sein, wie es mit ihm weitergeht.«
WDR3

»Seine authentische, unverblümte aber auch unüberspitzte Schreibweise erzeugt eine Nähe und Schnelligkeit, die den Leser geradezu mit Gewalt in die Geschichte zerrt. So was von da ist ein rasantes, bedrückendes, wenn auch zutiefst romantisches Debüt, das den Leser in seinen Bann zieht, wie es lang kein deutscher Bildungsroman zu schaffen vermochte.«
Der Albrecht

»Hanekamp erzählt mit Tempo, Witz und Intensität.«
Saarbrücker Zeitung

» [...] ein fesselnder Roman [...] «
Backspin

»Ganze 24 Stunden voller Leben. 24 Stunden voller irrem Tempo, durchgeknallten und dennoch realen Typen, voller St.-Pauli, voller Musikclub, voller Liebe, Angst und voller Zigaretten, Alkohol und anderen Drogen, Musik und dem Gefühl, nichts verpassen zu dürfen und auch nicht zu können. Das ist So was von da.«
Mittelbadische Presse

»Tino Hanekamp, Clubbetreiber und Schriftsteller, liefert einen Erstling ab, der alles hat, was ein guter Roman braucht: Haltung, Witz, Energie und eine eigene Sprache. So was von da feiert die Liebe, die Schönheit und die Freundschaft und zwar mit einer Leidenschaft, die ansteckend ist.«
Deutschlandfunk

»So sollte jede Party sein. Ich wäre dabei.«
Heinz Strunk

»Absurd spaßig.«
Süddeutsche Zeitung

» [...] irgendwie bekommt man den Eindruck, als hätten Jörg Fauser, Charles Bukowski, Hunter S. Thompson in einer Kiezkneipe getagt, um diesen St. Pauli Roman zu schreiben.«
Welt Kompakt

»Wild!«
1Live

»Das knallt gut los.«
Udo Lindenberg

» [...] die Geschichte bekommt ein atemberaubendes Tempo, und manchmal hat man das Gefühl, selbst mitten in dieser Party zu stecken.«
www.20minuten.ch

»Ein Buch, das man all seinen Freunden schenken möchte. Möglicherweise auch seinen Feinden. Sie werden bessere Menschen werden.«
ORF/FM4

»So leicht und genau und mitreißend und traurig und schön, als wäre man tanzend mittendrin.«
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung

»Authentisch und poetisch«
Szene Hamburg

»Hanekamp versteht es, das Tempo seines Romans allmählich zu steigern, die Schraube der aufkommenden Hektik und Eskalation stetig weiterzudrehen – Herr Lehmann auf Speed. [...] Auf seinen nicht ganz 300 Seiten bietet der Roman eine ganze Fülle an Personen, die einem ans Herz wachsen, Spannung, Tragik und politische Polemik, verpackt in Wortwitz und Situationskomik.«
MACONDO/CulturMag

Jurybegründung: »»Tino Hanekamp ist mit seinem Roman So was von da ein furioses Debüt gelungen. Er entwickelt in rasantem Tempo eine mitreißende Poesie der Feier, der Lebensenergie und des Augenblicks. In einer eigenen musikalischen Sprache und mit perfektem Timing gewährt das Buch einen spannenden und unterhaltsamen Einblick in Daseinsexperimente, Gefühlswelt und Kultur der jungen Generation. Die treffsichere Komik zeigt sich im Wortwitz und in der Zeichnung von Typen und Situationen; Polemik, Klischees und Peinlichkeit werden elegant in dieser humoristischen Haltung aufgehoben. So ist das Komische hier nicht Selbstzweck, sondern wirkt mit dem Tragischen in einem lebensnahen und menschenfreundlichen Gesamtbild zusammen.«
Förderpreis Komische Literatur

» So was von da ist eine große, wilde, exzessive Party. Für alle, die im Urlaub ordentlich was erleben, aber nicht unbedingt selbst ausgehen wollen.«
Brigitte

»Tino Hanekamps dreckiger Kiezroman rockt!«
Gala

»Tino Hanekamp, der als Musikjournalist arbeitete und den legendären Hamburger Club “Übel & Gefährlich” betreibt, hat mit So was von da 285 Seiten grandiose Popliteratur geschrieben.[...] Neben der Situationskomik, dem Wortwitz, der perfekt eingefangenen Atmosphäre des Hamburger Kiez und den obligatorischen Songzitaten gibt es jede Menge ironisierter Sozialkritik.[...]Dieser Roman ist so was von cool!«
Ultimo

»Von Seite eins an schlägt Hanekamp ein ungeheures Tempo und einen bemerkenswerten Ton an. Beides hält er über die 288 Buchseiten auch konsequent durch.«
Weser Kurier

»Er hat Humor, einen gewissen Hang zur Selbstironie und er weiß, wovon er schreibt. Er verknüpft geschickt die Lebensläufe seiner skurrilen Protagonisten, er schreibt über Hamburg, Freundschaft und Liebe. Er weiß, was er tut, er überspitzt, karikiert und bedient sich geschickt verschiedener Textformen.«
Hamburger Feuilleton

»Ein mitreißender Text, voller Party, aber auch mit leiseren Tönen, so lebendig und abwechslungsreich, wie ein tolles Fest eben sein muss.«
Literaturkurier

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Über den Autor/ die Autorin

Tino Hanekamp, geboren 1979 in Wippra/ Sachsen-Anhalt, arbeitete jahrelang als Musikjournalist, ...
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