Marc Fischer
Die Sache mit dem Ich
Reportagen

ISBN: 978-3-462-04426-3

Erscheinungsdatum: 12. März 2012
304 Seiten, Paperback
KiWi 1269
Lieferbar
Euro (D) 14,99 | sFr 21,40 | Euro (A) 15,50


Zum Inhalt

Einfach rasend gut: die Reportagen des Schriftstellers und Journalisten Marc Fischer

Niemand tanzte so elegant auf der Grenze zwischen Literatur und Journalismus wie der viel zu jung gestorbene Marc Fischer. In seinen Reportagen für Tempo, den Spiegel, den Stern, Welt am Sonntag, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung, Vanity Fair und andere Publikationen zeigt er sich nicht nur als glänzender Geschichtenerzähler, als Reporter, der sich an Orte vorwagt, die andere gar nicht auf der Landkarte haben, sondern es gelingt ihm immer wieder das Kunststück, eine scheinbar alltägliche journalistische Situation in eine irrwitzig lustige, zutiefst wahre Geschichte zu verwandeln. Radikale Subjektivität gepaart mit einem zärtlichen Blick für den Gegenstand. Marc Fischer zeigt uns, dass gute Geschichten überall zu finden sind: in Tokio, Nairobi, Miami, Berlin. Bei Pop stars, Models, Politikern. Aber auch unter Freunden, in unserer Vergangenheit, in der Straße, in der wir leben, in uns.
Die Veröffentlichung seiner gesammelten Reportagen hat Marc Fischer noch kurz vor seinem Tod im April 2011 vorbereitet.

»Andere Schreiber besitzen einen Ton, er hatte Sound. Seine Zeilen hatten einen Soul und einen Groove, den man selten findet in deutschen Texten.« (Dirk Peitz, Süddeutsche Zeitung)

»All seine Texte, egal wie kurz oder beiläufig, waren Erzählungen, denen man lauschen mochte wie einer Stimme am Lagerfeuer. Man merkte Fischers Stimme an, wie sehr er Herman Melville liebte und Joseph Roth, Handke und Murakami.« (Andreas Rosenfelder, Die Welt)

»Er begriff das Schreiben als Abenteuer, als eine Reise mit oft ungewissem Ausgang, die anzutreten er den Leser trotzdem locken wollte. Inspiriert vom New Journalism eines Gay Talese stieg Fischer sehr jung Mitte der Neunzigerjahre beim Monatsmagazin ›Tempo‹ zum Star auf.« (Der Spiegel)

Rezensionen

»Von Reportagen muss hier keine Rede mehr sein, sondern von Literatur: von Short Stories, wie sie in der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur nur selten zu lesen sind. [...] Neidisch muss man vielmehr darauf sein, wie gut Fischer schreiben konnte. Wie gut seine Reportagen sich lesen, wie aufregend sie sind, auch jetzt noch, mitunter sechs, sieben oder zehn Jahre nach ihrem Erscheinen in den zahlreichen Magazinen, Wochenblättern und Zeitungen, für die er tätig war. Ja, und neidisch kann man auch darauf sein, wie gekonnt Fischer auf dem Grat zwischen Literatur und Journalismus balancierte.«
Tagesspiegel

»Diese Offenheit ist es, die ich an Marc Fischers Schreiben mag. Man könnte es auch Ratlosigkeit nennen. Aber das sind ja die schönsten Menschen: Die, die im Grunde nicht wissen, was sie tun.«
SpiegelOnline

»Es sind Märchen aus der Realität, Investigationen im Ich, Heart-Breaking-News. [Es] sollten sich dringend alle Journalistenschulen das Buch als Unterrichtsmaterial anschaffen. Damit die jungen Reporter, bevor sie crossmediale Contentproduzenten werden, erfahren, wie man Supermodels charmiert und dass man manchmal das Lichtschwert schwingen muss, wenn man etwas erfahren will. Weil: Wer Ich sagt, lebt. Und wer Ich schreibt, bleibt.«
Welt Online

»Die fruchtbare Kreuzung von Journalismus und Erzählung gehörte zu den Ambitionen der Pop-Literatur. Niemandem ist das hierzulande besser gelungen als Marc Fischer [...]. Dieses Nachlassbuch ist eine wunderbar leichte Sommerferienlektüre.«
Deutschlandradio Kultur

»[...] das Gespür für neue Perspektiven machten seine Texte so mitreißend. [...] Überhaupt schien er immer auf der Suche: nach Storys, die noch nicht erzählt wurden und nach Sätzen, die überraschten.«
Bild.de

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Über den Autor/ die Autorin

Marc Fischer wurde 1970 in Hamburg geboren und starb am 2. April 2011 in Berlin. Er lebte als ...
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