ISBN: 978-3-462-04339-6
Erscheinungsdatum: 15. September 2011
256 Seiten, gebunden
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Alzheimer – die erfundene Krankheit
»Alzheimer« ist keine Krankheit. Sie ist ein Phantom. Ein gezielt geschaffenes Konstrukt, mit dem sich Ängste schüren, Forschungsmittel mobilisieren, Karrieren beschleunigen, Gesunde zu Kranken erklären und riesige Märkte für Medikamente schaffen lassen.
Ärzte, Wissenschaftler und Pharmafirmen verheißen »epochale Schritte« in der Erforschung des grausamen Leidens, sie versprechen endlich »Gewissheit« bei der Diagnose und »neue therapeutische Strategien« gegen den Gedächtnisverfall. Doch hinter all den Verheißungen steckt ein fundamentaler Schwindel.
Dieses Buch enthüllt, wie aus einem rätselhaften Sonderfall eine neue »Volkskrankheit« wurde. Es zeigt auf, warum bis heute niemand eine präzise Diagnose stellen – und deshalb auch niemand zielgerichtete Tests oder Therapien entwickeln kann. Die »Angst vor dem Vergessen« trifft den Nerv alternder Gesellschaften: Millionen Menschen schlucken Mittel, die den Verfall des Hirns bremsen sollen. Nie wurde bewiesen, dass sie etwas nützen. Denn viele klassische »Alzheimer-Symptome« sind in Wahrheit die Folge von Fehlernährung oder Depressionen, von Durchblutungsstörungen oder anderen Leiden – oder aber Nebenwirkungen jenes Medikamentencocktails, den viele Hochbetagte täglich schlucken. »Alzheimer« ist in den meisten Fällen kein unausweichliches Schicksal. Ob und wann ein Mensch daran erkrankt, ist auch und vor allem eine Frage der Bildung – und des Lebensstils.
»Ein Hausbuch für alle.«
kultur-punkt.ch
»Stolzes Recherchearbeit ist beachtenswert, gut hinterlegt und löst im besten Fall eine Diskussion darüber aus, dass die ehrenwerte Medizin wie die ganze restliche Gesellschaft von Moden und allzu menschlichen Motiven nicht verschont wird.«
transkript Life Sciences-Magazin
»Dieses Buch zeigt auf, wie aus einem rätselhaften Sonderfall eine neue “Volkskrankeit” wurde und warum bis heute niemand eine präzise Diagnose stellen und deshalb auch niemand zielgerichtete Tests oder Therapien entwickeln kann.«
Der Freitag
»Funkes sorgfältig recherchierte Tabellen, in denen sie die Zusammenarbeit zwischen Pharmaunternehmen und Wissenschaftlern aufführt oder jene, die sie mit Medikamenten füllt, deren Nebenwirkungen Demenz ähnliche Symptome hervorrufen, reichen über ganze Kapitel. Ihre Fülle hat etwas Verstörendes.(...) Anstatt die süchtigmachenden Präparate zu schlucken, empfiehlt Funke einen gesunden Lebenswandel. Ob das Betroffenen wirklich hilft ist unklar. Das Buch der Journalistin sensibilisiert allerdings, sich zweite Meinungen einzuholen und vor allem auf den eigenen Körper und seine Reparaturmechanismen zu vertrauen.«
Märkische Allgemeine Zeitung
Cornelia Stolze, geboren 1966, Diplom-Biologin und Wissenschaftsjournalistin, lebt in Hamburg. ...
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