ISBN: 978-3-462-04052-4
Erscheinungsdatum: 24. November 2008
320 Seiten, Paperback
Aus dem amerikanischen Englisch von Kathrin Passig und Gerhard Henschel
KiWi 1071
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Der erste Band der Autobiografie der poetischen und politischen Ikone, des berühmten musikalischen Chamäleons – Bob Dylan!
»Wenn du so ein Buch schreibst, musst du die Wahrheit sagen.« Bob Dylan
In seiner Autobiographie geht es Dylan nicht darum, sein Leben chronologisch abzuklappern. Es geht ihm viel mehr um Brüche und Wendepunkte seiner Karriere: der erste Plattenvertrag 1961 zum Beispiel oder die unglaubliche Aufmerksamkeit, die er nach kurzer Zeit erhielt, und seine Unsicherheit, wie er mit der Bewunderung der Protestbewegung umgehen sollte:
»Joan Baez nahm einen Protestsong über mich auf, der oft im Radio lief und in dem sie mich aufforderte, wieder mitzuspielen – ich solle herauskommen und das Ruder in die Hand nehmen, die Massen anführen, ihr Fürsprecher sein und den Kreuzzug anführen. Der Song wandte sich aus dem Radio an mich wie eine öffentliche Durchsage. Die Presse ließ nicht locker … Die New York Times druckte pseudowissenschaftliche Interpretationen meiner Songs. Die Zeitschrift Esquire erschien mit einem vierköpfigen Monster auf dem Titelbild, mit meinem Gesicht neben dem von Malcolm X, Kennedy und Castro. Was zum Teufel sollte das nun wieder bedeuten.«
Der Rückzug aus dem Musikgeschäft, neue Platten, die Krise Ende der 80er, in der er überlegt, mit der Musik ganz aufzuhören – Bob Dylan schont sich nicht in diesem Buch. Aber er erzählt auch von Inspirationen, vom Entstehen einzelner Songs, von Zusammenkünften mit anderen Künstlern, Treffen mit Johnny Cash, Joni Mitchell und Kris Kristofferson, bei denen jeder Liedermacher einen Song vorträgt und von den anderen bewertet wird. Mit vielen Passagen schreibt er vor allem eins: amerikanische Musikgeschichte.
Die Leser in den USA hat er jedenfalls begeistert: »Man wusste, dass Dylan schreibt. Aber man wusste nicht, dass er so gut schreibt. Dass er seine Vergangenheit mit soviel Herzenswärme, Mitgefühl und Klarheit besucht«, schrieb die Washington Post, als das Buch erschien. Unrecht hat sie damit nicht.
»Grob behauene Sätze wechseln sich mit feinfühligen Betrachtungen ab und die Mischung ergibt eine ungewöhnlich fordernde Geschichte eines Künstlerlebens.«
Bad Hersfelder Zeitung
»Man wusste, dass Dylan schreibt. Aber man wusste nicht, dass er so gut schreibt. Dass er seine Vergangenheit mit so viel Herzenswärme, Mitgefühl und Klarsicht besucht.«
Washington Post
»Bob Dylan schenkt uns sein Leben. Der Schurke hat eine riesige Autobiographie in die Maschine gehauen und alles, alles reingetippt. Der Buchherbst hat seine Sensation.«
Süddeutsche Zeitung
»Ein neuer Beweis für sein unglaubliches Talent. Bob Dylan ist nicht nur ein genialer Songwriter, sondern auch ein veritabler, inspirierender Autor.«
Lire
»Dylan schreibt sich ein in die Tradition, ruft es noch einmal auf: das alte staubige, mythenselige Amerika, das der einsamen Straßenkreuzungen, an denen Menschen mit einem Gitarrenkoffer stehen, der zugigen Reisen in Güterwagons, der alttestamentarischen Moral, der Männer und der Helden; das fast vergessene Land, in dem Worte noch Bedeutung hatten.«
Neue Zürcher Zeitung
»Dieses Buch schweißt ihn und uns zusammen wie noch nie.«
Die Welt
»Verblüffend. Das Buch enthüllt das Erwachen der Kreativität des Autors mit einer unglaublichen Dringlichkeit.«
New York Times
»Seine Prosa erinnert an Raymond Chandler, Jack Kerouac und Yeats.«
Buchhändler heute
»Magisch.«
The Observer
»Wenn Sie wissen wollen, was sich im Herzen des jungen Bob Dylan befindet, einem charmanten und seltsamen Jungen, dann öffnen Sie dieses Buch auf irgendeiner Seite: Sie werden nicht aufhören zu lesen. Seine Prosa erinnert an Raymond Chandler, Jack Kerouac und Yeats.«
Newsday
»Dass er nicht nur Musiker, sondern auch als Schriftsteller zu den ganz Großen gehört, beweist Bob Dylan auf beeindruckende Weise.«
bunte.de
»Poetisch und voller Charme und Humor.«
Der Spiegel
»Alles erstklassig erzählt. Dylan, mehrfach für den Nobelpreis vorgeschlagen, schreibt brillante Prosa.«
Dresdner Neueste Nachrichten
Bob Dylan (Robert Allen Zimmermann), geboren 1941 in Duluth/Minnesota, Idol in den 60ern, Star ...
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Bob Dylan Homepage
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