Kiepenheuer & Witsch auf der Leipziger Buchmesse 2017

23. - 26. März am Stand 103 / Halle 5

Auch in diesem Jahr freuen sich Kolleginnen und Kollegen sowie KiWi-Autorinnen und -Autoren darauf, Sie und Euch auf der Leipziger Buchmesse 2017 zu treffen – ob am Stand oder auf sämtlichen Veranstaltungen. Besuchen Sie uns!

Sie finden uns am Stand H103 in Halle 5!

Unsere Autoren am Stand





Unsere Autorinnen und Autoren auf der Messe

Eva Menasse
Tiere für Fortgeschrittene

Eva Menasse lebt seit 2003 als freie Schriftstellerin in Berlin. Ihr Debütroman »Vienna« sowie ihre folgenden Erzählungen und Essays waren bei Kritik und Lesern ein großer Erfolg. Für ihren Roman »Quasikristalle« wurde sie mit dem Gerty-Spies-Literaturpreis, dem österreichischen Alpha-Literaturpreis sowie dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln ausgezeichnet.

Tiere für Fortgeschrittene

»Da ging dieses Lächeln über Joshes Gesicht, mit dem er als Kind alle bezaubert und jeden ihn betreffenden, vermeintlich endgültigen Beschluss in letzter Sekunde unwirksam gemacht hatte. Von diesem Lächeln wandte sich jemand wie Konrad lieber ab. Es war ihm geradezu peinlich. Die Offenheit, die Zärtlichkeit, die glühende Selbstaufgabe, die darin lagen, waren mehr, als man aushalten konnte. Wer die Welt so anlächelte, musste eine Schraube locker haben. Oder ein Schutzblech zu wenig über der Seele.«



Termine und Lesungen

Donnerstag, 23.03. | 14.15 – 15.00 Uhr: TAZ Stand, Halle 5

Freitag, 24.03 | 12.00 – 13.00 Uhr: ARD Forum

Freitag, 24.03. | 17.00 – 17.30 Uhr: ARD Forum, Halle 3

Samstag, 25.03. | 12.30 – 13.00 Uhr: 3sat Stand

Samstag, 25.03. | 14.30 – 15.00 Uhr: Blaues Sofa, Glashalle

Samstag, 25.03. | 18.00 – 19.30 Uhr: MDR, Alte Handelsbörse

Samstag, 25.03. | 20.05 – 21.35 Uhr: “Lange Buchnacht” mit Denis Scheck


Feridun Zaimoglu
Evangelio

Feridun Zaimoglu geboren 1964 im anatolischen Bolu, lebt seit seinem sechsten Lebensjahr in Deutschland. Er studierte Kunst und Humanmedizin in Kiel und schreibt für Die Welt, die Frankfurter Rundschau, Die Zeit und die FAZ. Nach seinen Bestsellern »Leyla« und »Liebesbrand« erschien zuletzt der erfolgreiche Roman Siebentürmeviertel. 2016 erhielt Feridun Zaimoglu die Ehrenprofessur des Landes Schleswig-Holstein.

Evangelio

Anno Domini 1521: Martin Luther ist auf die Wartburg gebracht worden und in die Mönchszelle zurückgekehrt. Ausgerechnet ein katholischer Landsknecht soll ihn, den Geächteten, auf Befehl des Kurfürsten vor Anschlägen auf Leib und Leben schützen. Doch die Anfechtungen des alten Feindes, des Satans, stellen eine noch größere Gefahr dar.



Termine und Lesungen

Donnerstag, 23.03. | 16.30 – 17.00 Uhr: LVZ-Autorenarena, Halle 5

Donnerstag, 23.03. | 17.15 – 18.00 Uhr: TAZ Studio, Halle 5

Freitag, 24.03. | 12.00 – 12.30 Uhr: Blaues Sofa, Glashalle

Freitag, 24.03. | 15.00 – 16.00 Uhr: ARD-Forum

Freitag, 24.03. | 19.00 – 20.00 Uhr: Alte Nicolaischule, Nicolaikirchhof 2

Samstag, 25.03. | 15.00 Uhr: Lesung “Ausbildbar”, Gutenbergschule, Halle 5

Samstag, 25.03. | 20.05 Uhr: “Lange Buchnacht” mit Denis Scheck

Sonntag, 26.03. | 13.00 – 13.30 Uhr: 3sat Stand


Susann Pásztor
Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Susann Pásztor lebt als freie Autorin und Übersetzerin in Berlin. Ihr Debütroman »Ein fabelhafter Lügner« erschien 2010. 2013 folgte der Roman »Die einen sagen Liebe, die anderen sagen nichts«.

Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

Fred, alleinerziehender Vater, Angestellter, seit Neuestem Sterbebegleiter, möchte bei seinem ersten Einsatz alles richtig machen. Karla, reserviert und eigensinnig, hat nur noch wenige Monate zu leben. Phil ist Freds 13-jähriger Sohn und bekommt eine besondere Aufgabe von Karla. Eine spannungsreiche und spannende Beziehungsdynamik entsteht, als sich diese drei ganz unterschiedlichen Menschen auf einen gemeinsamen Weg machen.

Eine berührende Geschichte über die Schönheit des Lebens und die erstaunliche Entwicklung einer Vater-Sohn-Beziehung.



Termine und Lesungen

Donnerstag, 23.03. | 20.30 Uhr: Ladies Night, Choclate Barfußgässchen 12, 04109 Leipzig

Samstag, 25.03. | 18.00 Uhr: Leipzig liest, Hoensch Kulturhalle, Waldbaurstraße 2


Tijan Sila
Tierchen unlimited

Tijan Sila kam 1981 in Sarajevo zur Welt und emigrierte 1994 mit seiner Familie nach Deutschland. Er studierte Germanistik und Anglistik in Heidelberg. Heute lebt er in Kaiserslautern, wo er als Lehrer an einer Berufsschule arbeitet. »Tierchen unlimited« ist sein erster Roman.

Tierchen unlimited

Die Geschichte eines Jungen im bosnischen Bürgerkrieg, seiner Flucht nach Deutschland und des Lebens unter deutschen Neonazis. Wild, bedrückend genau und dabei hoffnungsvoll komisch erzählt Tijan Sila von einem jungen Mann, für den Grenzen nur existieren, um sie zu übertreten.



Termine und Lesungen

Donnerstag, 23.03 | 22.15 Uhr: Lange Lesenacht, Moritzbastei, Universitätsstr. 9


Volker Kutscher
Lunapark

Volker Kutscher arbeitete nach dem Studium der Germanistik, Philosophie und Geschichte zunächst als Tageszeitungsredakteur, bevor er seinen ersten Kriminalroman schrieb. Heute lebt er als freier Autor in Köln. Mit dem Roman »Der nasse Fisch«, dem Auftakt seiner Krimiserie um Kommissar Rath im Berlin der 30er-Jahre, gelang ihm auf Anhieb ein Bestseller, dem bisher vier weitere folgten.

Lunapark

Berlin, Ende Mai 1934. Die Begeisterung für die Regierung Hitler schwindet, die SA gewinnt an Macht und verhält sich unberechenbar. Viele Bürger leben in Angst vor Übergriffen und Verhaftungen. Und Gereon Rath gerät bei seinen Ermittlungen ausgerechnet mit den Braunhemden und der Berliner Unterwelt aneinander.



Termine und Lesungen

Freitag, 24.03. | 13.00 – 13.30 Uhr: FAZ Stand, Halle 4

Samstag, 25.03. | 19.00 Uhr: LVZ Kriminacht – aktuelle Bestseller der Krimiliteratur, Kuppelhalle, Peterssteinweg 19, 04107 Leipzig


Moritz Netenjakob
Milchschaumschläger

Moritz Netenjakob ist einer der gefragtesten deutschen Comedy-Autoren und erhielt 2006 den Grimme-Preis. Seine Romane »Macho Man« und »Der Boss« standen monatelang auf der Spiegel-Bestsellerliste und begeisterten Hunderttausende Leser.

Milchschaumschläger

Daniel hat die Nase voll von seinem Job. Mutig wirft er alles hin und erfüllt sich gemeinsam mit seiner Frau Aylin einen alten Traum: das eigene Café! Jetzt hat er nur noch ein einziges Problem – die Realität.
»Zum Glück war Moritz Netenjakob als Barista so erfolglos, wir wären sonst nicht in den Genuss dieses saukomischen Romans gekommen.« Christoph Maria Herbst



Termine und Lesungen

Donnerstag, 23.03. | 20.00 Uhr: Leipzig liest, Café Puschkin, Karl-Liebknecht-Str. 74


Adriana Altaras
Das Meer und ich waren im besten Alter

Adriana Altaras wurde in Zagreb geboren, lebte in Italien und später in Deutschland. Sie spielte in Film- und Fernsehproduktionen und inszeniert seit den Neunzigerjahren an Schauspiel- und Opernhäusern und erhielt zahlreiche Auszeichnungen. 2012 erschien ihr Bestseller »Titos Brille«. 2014 folgte »Doitscha«, ihr hochgelobtes zweites Buch.

Das Meer und ich waren im besten Alter

Eine Ehekrise, die am gemeinsamen Bücherregal ausgetragen wird. Ein KZ-Gedenkstättenbesuch mit dem jüngsten Sohn. Eine Liebeserklärung an die jüdische Literatur und eine Kriegserklärung an die Angst. In ihren urkomischen und berührenden, ihren stets überraschenden und scharfsinnigen Geschichten vermisst Adriana Altaras unsere Gegenwart. Sie erzählt von Mut und Zivilcourage, vom Älterwerden und dem Umgang mit Erinnerung.



Termine und Lesungen

Freitag, 24.03. | 13.00 – 14.00 Uhr: “Zum Lesen hat man immer Zeit”, ARTE-Bühne / Glashalle

Freitag, 24.03. | 17.15 – 17.55 Uhr: TAZ Stand, Halle 5

Freitag, 24.03. | 19.00 – 20.00 Uhr: Leipzip liest, Jüdische Lebenswelten Ariowitsch-Haus, Zentrum für Jüdische Kultur, Hinrichsenstr. 14

Samstag, 25.03. | 11.30 – 12.00 Uhr: Blaues Sofa, Glashalle


Hans-Peter Föhrding
Heinz Verfürth

Hans-Peter Föhrding studierte Pädagogik, Psychologie und Soziologie und war mehrere Jahre in der Erwachsenenbildung tätig. Außerdem als Journalist in leitender Stellung u.a. bei der Leipziger Volkszeitung und der Mitteldeutschen Zeitung, Redaktionsleiter der Jüdischen Allgemeinen. Als freier Journalist widmet Föhrding sich gesellschaftlichen Themen.

Dr. Heinz Verfürth, Studium der Politischen Wissenschaft, Neueren Geschichte und Soziologie. Redakteur u.a. bei Spiegel und Handelsblatt. 1972 Chefreporter beim Kölner Stadt-Anzeiger, später dort Leiter des Politikressorts. 1993–1999 Chefredakteur der Mitteldeutschen Zeitung. 1973 Theodor-Wolff-Preis. Jetzt freier Journalist und Autor in Berlin. Veröffentlichungen: »Die Arroganz der Eliten« 2008, »Schwarzbuch Politik: Gegen den Ausverkauf der politischen Kultur«, 2009.

Als die Juden nach Deutschland flohen

Als die Juden nach Deutschland flohen

Über eine Viertelmillion osteuropäische Juden, die meisten aus Polen, strandeten in den Nachkriegsjahren in Westdeutschland. Der neue Antisemitismus hatte sie aus der alten Heimat vertrieben; im Land ihrer Peiniger und Mörder begaben sie sich unter die Obhut der westlichen Siegermächte, vor allem der Amerikaner. Deutschland sollte nur Transit sein, auf dem Weg nach Palästina oder in die USA. Doch es dauerte, und deshalb entfaltete sich in den Camps für einige Zeit das altvertraute Schtetl-Leben Osteuropas. Für die Deutschen blieben die jüdischen Flüchtlinge Fremde, sie begegneten ihnen zumeist mit Missgunst und Ablehnung. Das Buch zeichnet die politischen Linien dieser heute weitgehend vergessenen Epoche nach, erklärt sie aber auch anhand der Schilderung von vielen Einzelschicksalen.



Termine und Lesungen

Freitag, 24.03. | 12.00 – 13.00 Uhr: TAZ Stand, Halle 5

Freitag, 24.03. | 19.00 – 20.00 Uhr: Leipzig liest, Leipziger Stadtbibliothek, Grassissaal, Wilhelm-Leuschner-Platz 10


Gero von Randow
Wenn das Volk sich erhebt

Der mehrfach preisgekrönte Journalist und Buchautor Gero von Randow wurde 1992 Wissenschaftsredakteur der Hamburger Wochenzeitung DIE ZEIT. Von 2001 bis 2003 wirkte er am Aufbau der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung als Chef des Wissenschaftsressorts mit und kehrte dann zur ZEIT als politischer Redakteur zurück. Von 2005 bis 2008 war er Chefredakteur von ZEIT ONLINE, 2008 bis 2013 Korrespondent der ZEIT in Paris, seither arbeitet er als ZEIT-Redakteur im Ressort Politik.

Wenn das Volk sich erhebt

Warum ist es so ein besonderer, geradezu erhabener Moment, wenn das Volk sich erhebt, beim Sturm auf die Bastille, auf dem Tahrir-Platz in Kairo oder auf dem Maidan in Kiew? Warum begeistern wir uns für Revolutionen, auch wenn wir wissen, dass sie ihre eigentlichen Ziele nicht erreichen, niedergeschlagen oder verraten werden – meist von den Revolutionären selbst? In seinem packend geschriebenen Buch schildert Gero von Randow sein Erleben von Revolutionen und geht der Frage nach, ob sie noch ein Zukunftsmodell sind. Seine Antworten sind hochaktuell und überraschend. Denn in vielen, sehr unterschiedlichen Weltgegenden knirscht heute der Boden unter den gesellschaftlichen und politischen Gebäuden, auch in den reichen Ländern.



Termine und Lesungen

Freitag, 24.03. | 20.00 – 21.00 Uhr: Leipzig liest, Leipziger Stadtbibliothek, Grassissaal, Wilhelm-Leuschner-Platz 10

Samstag, 25.03. | 16.00 – 16.30 Uhr: Gero von Randow im Gespräch mit Michael Angele (der Freitag), Sachbuch-Forum
Halle 5, Stand C200


Marcel Reif
Nachspielzeit - ein Leben mit dem Fußball

Marcel Reif lebt in Zürich. Nach dem ZDF und RTL bis 2016 Fußballreporter bei Premiere/Sky. Deutscher Fernsehpreis 2002, Adolf-Grimme-Preis 2003. Bis 2002 Lehrbeauftragter an der Deutschen Sporthochschule Köln.

Nachspielzeit – Ein Leben mit dem Fußball

Marcel Reif hat alles erlebt: die schwindelerregende Kommerzialisierung und Internationalisierung des Fußballs, das Aufkommen immer neuer Spielsysteme, die Explosion der
Medienberichterstattung und der Bedeutung des Fußballs in unserer Zeit.

Ein Buch voller großer und kleiner Geschichten vor und hinter den Kulissen des größten Spektakels, das unsere Gegenwart zu bieten hat. »Nachspielzeit – Ein Leben mit dem Fußball« schrieb Marcel Reif zusammen mit Holger Gertz.



Termine und Lesungen

Donnerstag, 23.03. | 18.00 – 19.00 Uhr: Leipzig liest, Jüdische Lebenswelten Ariowitsch-Haus, Zentrum für Jüdische Kultur, Hinrichsenstr. 14

Freitag, 24.03. | 11.00 – 11.30 Uhr: ARD Forum, Halle 3

Freitag, 24.03. | 13.00 – 13.30 Uhr: LVZ-Autorenarena, Halle 5


Paula Fürstenberg
Familie der geflügelten Tiger

Paula Fürstenberg, Jahrgang 1987, wuchs in Potsdam auf. Nach einem zweijährigen Aufenthalt in Frankreich studierte sie von 2008 bis 2011 am Schweizerischen Literaturinstitut in Biel. Seither lebt, schreibt und studiert sie in Berlin. Ausgezeichnet wurde sie u. a. mit dem Hattinger Förderpreis für Junge Literatur und dem Arbeitsstipen-dium des Landes Brandenburg; 2014 war sie Stipendiatin der Autorenwerkstatt am Literarischen Colloquium Berlin. »Familie der geflügelten Tiger« ist ihr erster Roman.

Familie der geflügelten Tiger

Wie ist es, wenn man keine Erinnerungen hat an den eigenen Vater? Und keine an das Land namens DDR, in dem man geboren wurde? Wenn man auf das Gedächtnis anderer angewiesen ist, um die eigene Geschichte zu verstehen? Paula Fürstenberg erzählt zart, virtuos und voller feinem Humor von einer berührenden Vatersuche und von einer Tochter, die sich alte Fragen neu stellen muss. Von blinden Flecken, biografischen Brüchen und von der Notwendigkeit, eine Geschichte zu haben, in der man sich einrichten kann.



Termine und Lesungen

Paula Fürstenberg liest am 26.03 um 11.00 Uhr
Gedenkstätte Museum in der “Runden Ecke” Dittrichring 24 04109 Leipzig