Unsere Autoren auf der Leipziger Buchmesse

17. bis 20. März 2016


Rund 2.000 Aussteller, über 250.000 Besucher und mehr als 2.500 Journalisten: Am 17. März öffnet die Buchmesse in Leipzig erneut ihre Tore. Kiepenheuer & Witsch ist natürlich wieder mit dabei und bringt tolle Autoren sowie zahlreiche Debüts mit.

Besuchen Sie uns und unsere Autoren am Stand H103 in Halle 5.

Autoren an unserem Stand

Unsere Blogger laden wir zur Happy Hour mit uns und vier weiteren Kölner Verlagen ein. Mit dabei sind Bastei Lübbe, DuMont Buchverlag, DuMont Kalenderverlag und Egmont LYX. Kommt vorbei, um bei einem Glas Sekt mit uns zu klüngeln und zu klönen. Außerdem gibt es Details zur geplanten LitBlog Convenion.
Freitag, 18.03. | 14-15 Uhr: Read & Greet. Die Netzwerkfläche der Leipziger Buchmesse , Halle 5, C500

Unsere Autoren, ihre Bücher und Termine auf der Buchmesse

© Maurice Haas

Sacha Batthyany
Und was hat das mit mir zu tun?

Sacha Batthyany, geboren 1973, studierte Soziologie in Zürich und Madrid, war Redakteur bei der Neuen Zürcher Zeitung und arbeitet seit 2010 beim Magazin des Tages-Anzeigers. Er ist Dozent an der Schweizer Journalistenschule und lebt seit 2015 in Washington, D.C., wo er für den Tages-Anzeiger und die Süddeutsche Zeitung als Korrespondent über Politik und Gesellschaft berichtet.

Was hat das mit mir zu tun?
Welchen Einfluss haben Ereignisse auf uns, die vor siebzig Jahren stattgefunden haben? Sacha Batthyanys Großtante war in eines der schrecklichsten Nazi-Verbrechen am Ende des Zweiten Weltkriegs verwickelt. Als er ihre Geschichte aufschreibt, stößt er auf ein altes Familiengeheimnis.

Leipzig liest
Freitag, 18.03 | 19 Uhr: Jüdische Lebenswelten Ariowitsch-Haus, Zentrum Jüdischer Kultur


© Sandra Schuck

Shida Bazyar
Nachts ist es leise in Teheran

Shida Bazyar, geboren 1988 in Hermeskeil, studierte Literarisches Schreiben in Hildesheim, bevor sie nach Berlin zog, um ein Doppelleben zu führen. Halbtags ist sie Bildungsreferentin für junge Menschen, die ein Freiwilliges Ökologisches Jahr in Brandenburg machen, die verbleibende Zeit verbringt sie als Autorin. Neben Veröffentlichungen von Kurzgeschichten in Zeitschriften und Anthologien war sie Stipendiatin des Klagenfurter Literaturkurses 2012 und Studienstipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung.

Nachts ist es leise in Teheran
Vier Familienmitglieder, vier Jahrzehnte, vier unvergessliche Stimmen. Aufwühlend und anrührend erzählt Shida Bazyar die
Geschichte einer iranisch-deutschen Familie, die ihren Anfang 1979 in Teheran nimmt und den Bogen spannt bis in die deutsche
Gegenwart. Von Behsad, dem jungen linken Revolutionär, der in der mutigen, literaturbesessenen Nahid die Liebe seines Lebens findet. Von ihrer Flucht nach der Machtübernahme der Mullahs. Und von ihren Kindern, Laleh, Mo und Tara, die in Deutschland aufwachsen und zwischen den Welten zu Hause sind.

Leipzig liest
Donnerstag, 17.03. | 20 Uhr: Alte Nicolaischule, Nikolaikirchhof 2
Donnerstag, 17.03. | 23.15 Uhr: Lange Lesenacht Moritzbastei, Universitätsstr. 9, Oberkeller


© Smilla Dankert

Isabel Bogdan
Der Pfau

Isabel Bogdan, geboren 1968 in Köln, studierte Anglistik und Japanologie in Heidelberg und Tokyo. Lebt in Hamburg, weil es da so schön ist. Sie verfasste zahlreiche Übersetzungen, u.a. von Jane Gardam, Nick Hornby, Jonathan Safran Foer, Jonathan Evison und Megan Abbott. 2006 erhielt sie den Hamburger Förderpreis für literarische Übersetzung (für Tamar Yellin: Das Vermächtnis des Shalom Shepher). Für den Romananfang ihres ersten Romans Der Pfau , der bei Kiepenheuer & Witsch im Frühjahr 2016 erscheint, erhielt sie 2011 den Hamburger Förderpreis für Literatur.

Der Pfau
Ein charmant heruntergekommener Landsitz, auf dem ein Pfau verrücktspielt, eine Gruppe Banker beim Teambuilding, eine ambitionierte Psychologin, eine schwungvolle Haushälterin mit gebrochenem Arm, eine patente Köchin, Lord und Lady McIntosh, die alles unter einen Hut bringen müssen, dazu jede Menge Tiere – da weiß bald niemand mehr, was eigentlich passiert ist.

Leipzig liest
Freitag, 18.03 | 19 Uhr: Telegraf, Dittrichring 18-20


© Sandra Schuck

Frank Goosen
Förster, mein Förster

Frank Goosen hat neben seinen erfolgreichen Büchern, darunter »Raketenmänner«, »Sommerfest« und »Liegen lernen«, zahlreiche Kurzgeschichten und Kolumnen in überregionalen Publikationen und diversen Anthologien veröffentlicht. Darüber hinaus verarbeitet er seine Texte teilweise zu Soloprogrammen, mit denen er deutschlandweit unterwegs ist. Einige seiner Bücher wurden dramatisiert oder verfilmt. Frank Goosen lebt mit seiner Frau und seinen beiden Söhnen in Bochum. Weitere Informationen finden Sie auch unter www. frankgoosen.de.

Förster, mein Förster
Ein Mann kurz vor seinem fünfzigsten Geburtstag. Zwei Freunde, die sich seit vierzig Jahren kennen und streiten. Eine greise Saxofonspielerin mit Post aus der Vergangenheit, ein Hamster namens Edward Cullen, ein wohlstandsverwahrloster Jugendlicher und ein Trip ans Meer. Zwischen absurder Komik und feiner Melancholie erweist sich Frank Goosen erneut als brillanter Beobachter des Zwischenmenschlichen.

Leipzig liest
Freitag, 18.03. | 21 Uhr: Horns Erben Arndtstr.33


© Stephanie Füssenich

Tom Hillenbrand
Der Kaffeedieb

Tom Hillenbrand, geboren 1972, studierte Europapolitik, volontierte an der Holtzbrinck-Journalistenschule und war Ressortleiter bei Spiegel online. Seine Sachbücher und Romane – darunter die kulinarischen Krimis mit dem Luxemburger Koch Xavier Kieffer als Ermittler – haben sich bereits hunderttausende Male verkauft, sind in mehrere Sprachen übersetzt und standen auf der Spiegel-Bestseller- sowie der Zeit-Bestenliste. Für seinen Roman »Drohnenland« wurde er u.a. mit dem Glauser-Preis für den besten Kriminalroman des Jahres ausgezeichnet.

Der Kaffeedieb
Wir schreiben das Jahr 1683. Europa befindet sich im Griff einer neuen Droge. Ihr Name ist Kahve. Sie ist immens begehrt – und teuer, denn die Osmanen haben das Monopol darauf. Und sie wachen streng darüber. Aber ein junger Engländer hat einen waghalsigen Plan: Er will den Türken die Kaffeebohnen abluchsen …

Leipzig liest
Samstag, 19.03. | 19.30 Uhr: röskant I DIE MANUFAKTUR, Hohe Str. 9


© Joachim Gern

Michael Kumpfmüller
Die Erziehung des Mannes

Michael Kumpfmüller, geboren 1961 in München, lebt als freier Autor in Berlin. Im Jahr 2000 erschien mit dem gefeierten Roman »Hampels Fluchten« seine erste literarische Veröffentlichung, 2003 sein zweiter Roman »Durst« und 2008 »Nachricht an alle«, für den er vor dem Erscheinen mit dem Döblin-Preis ausgezeichnet wurde. Bei seiner Veröffentlichung im Jahr 2011 wurde der Roman »Die Herrlichkeit des Lebens« zum Bestseller und von der literarischen Kritik hochgelobt. Mittlerweile ist »Die Herrlichkeit des Lebens« in 23 Sprachen übersetzt worden.

Die Erziehung des Mannes
Nach seinem Bestseller »Die Herrlichkeit des Lebens« über Kafkas letzte Liebe erzählt Michael Kumpfmüller davon, was es heißt, heute ein Mann zu sein. Er zeichnet den spannungsreichen Lebensweg seines Helden Georg nach und zeigt, welche Kraft der Wunsch zu lieben und geliebt zu werden entfaltet.

Leipzig liest
Samstag, 19.03. | 18.30 Uhr: Apothekenmuseum, Thomaskirchhof 12


© Ville Palonen

Minna Lindgren
Rotwein für drei alte Damen oder Warum starb der junge Koch?

Minna Lindgren, geboren 1963, ist eine finnische Journalistin und Bestsellerautorin, deren Romane rund um das Altenheim »Abendhain« in Finnland von der Presse gefeierte Bestseller sind und in zahlreiche Länder verkauft wurden. Minna Lindgren lebt in Helsinki.

Rotwein für drei alte Damen oder Warum starb der junge Koch?
Wenn es etwas gibt, was die drei über neunzigjährigen Freundinnen Siiri, Irma und Anna-Liisa hassen, dann ist es das Gefühl, nicht für voll genommen zu werden. Als in ihrer Altenresidenz »Abendhain« seltsame Dinge vor sich gehen, steht für sie fest, dass sie handeln müssen. So beginnt ein Abenteuer, das für die drei Freundinnen bald aus dem Ruder läuft und Irma ernsthaft in Gefahr bringt.


© Stefan Worring

Reinhold Neven Du Mont
Mit Büchern und Autoren

Reinhold Neven Du Mont, geboren 1936 in Köln, studierte Soziologie, Geschichte und Literaturwissenschaft in Freiburg und München. Mitbegründer des Literaturhauses Köln und dessen Vorsitzender bis 2003. Er veröffentlichte zwei Romane (»Die Villa«, 2009, und »Der Maskensammler«, 2011) sowie »Gebrauchsanweisung für Köln«, 2004.

Mit Büchern und Autoren
Reinhold Neven Du Monts Erinnerungen an sein erfolgreiches Verlegerleben – ein Kaleidoskop von spannenden, dramatischen, manchmal auch traurigen oder komischen Geschichten und ein Spiegel der Kultur- und Zeitgeschichte der Bundesrepublik

Leipzig liest
Donnerstag, 17.03. | 20 Uhr: Hochschulbibliothek HTWK, Gustav-Freytag-Str. 40


© Isolde Ohlbaum

Cora Stephan
Ab heute heiße ich Margo

Cora Stephan ist seit mehr als dreißig Jahren freie Autorin und schreibt Essays, Kritiken, Kolumnen – und Bücher. Neben zehn Sachbüchern hat sie unter dem Pseudonym Anne Chaplet zehn preisgekrönte Kriminalromane veröffentlicht.

Ab heute heiße ich Margo
Stendal in den Dreißigerjahren: Hier kreuzen sich die Wege von Margo und Helene. Margo ist Lehrling in der Buchhaltung, Helene Fotografin. Sie lieben denselben Mann, werden durch den Krieg und die deutsche Teilung getrennt und bleiben doch miteinander verbunden. Die Geschichte zweier Frauen mit einem gemeinsamen Geheimnis, berührend, fesselnd und voller Überraschungen!

Leipzig liest
Freitag, 18.03. | 19.30 Uhr: Kleider für Weiber , Brühl 67/Ritterpassage
Samstag, 19.03. | 19 Uhr:: Jüdische Lebenswelten Ariowitsch-Haus, Zentrum Jüdischer Kultur