Elena Lappin

Natashas Nase

Roman

Natashas Nase

Elena Lappin, deren Erzählungsband Fremde Bräute große Beachtung fand, hat ihren ersten Roman geschrieben. Ein Buch, das den Leser zum Lachen reizt, auch wenn alles eigentlich gar nicht zum Lachen ist.

Natasha Kaplan, eine etwas überdrehte jüdische Amerikanerin, die mit ihrem Mann Tim und der Tochter Erica in London lebt, wird zur Überraschung aller Chefredakteurin bei der anglo-jüdischen Kulturzeitschrift Die Nase. Die Arbeit könnte ihr großen Spaß machen, wären da nicht die verschrobenen Mitglieder des geschäftsführenden Vorstands, die dem verstorbenen Chefredakteur Franz Held nachweinen und ständig über die finanzielle Misere der Zeitung lamentieren. Spenden werden deshalb gerne entgegengenommen, doch als der Deutsche Dr. Hoffmann gleich 50.000 Pfund schenken will, werden alle hellhörig: Was ist, wenn der Deutsche ein Nazi war und mit der großzügigen Spende sein Gewissen beruhigen will? Das richtige Alter hätte er...

Elena Lappin ist ein seltener Spagat gelungen: Mit hinreißender Situationskomik beschreibt sie die Erlebnisse Natashas und ihrer schrägen Familie, die sich nicht aus der tragischen Geschichte stehlen kann. Ein Buch, dessen wunderbare Leichtigkeit besticht.


Kiepenheuer&Witsch
ISBN: 978-3-462-03029-7
Erschienen am: 17.08.2001
336 Seiten, gebunden mit SU
Lieferbar

Preis

Deutschland
19,90 €
Österreich
20,50 €

Rezensionen

Über den Autor/ die Autorin

Elena Lappin
Elena Lappin, 1954 in Moskau geboren, aufgewachsen in Prag und Hamburg, lebt nach Stationen in Israel, Kanada und Amerika heute mit ihrem Mann und drei Kindern in London. Herausgeberin mehrerer literarischer Anthologien, von 1994-1997 Chefredakteurin der Zeitschrift Jewish Quarterly.

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