Helen Walsh

Millie

Roman

Millie

»Bitte glauben Sie mir: So besessen von Sex bin ich wirklich nicht.« Helen Walsh

Helen Walsh nahm mit 13 zum ersten Mal Ecstasy. Mit 16 ist sie nach Barcelona abgehauen, wo sie sich mit Barjobs durchschlug. Abgebrannt kam sie zurück nach Liverpool und studierte. Mit 26 schrieb sie ihren ersten Roman – über Sex und Drogen, Selbstzerstörung, die runtergekommenen Ecken von Liverpool. Neuer Feminismus oder Pornographie, fragten sich die Kritiker in England.

Millie ist gerade mal 19 und frech wie Dreck. Sie ist ein ganz hübsches Ding, auf das die Männer stehen. Was recht aussichtslos ist, mag Millie doch eher Frauen. Gelegentlich kommt aber auch mal ein Kerl dazwischen. Am meisten jedoch liebt Millie das Rotlichtviertel im Schatten der mächtigen Kathedrale, dort wo sich die einfachen Leute rumtreiben, sie Nutten und Drogen findet. Eine Gegend genau richtig für schnellen, harten Sex, der perfekte Platz für Nächte, die nicht enden sollen.
Es ist Millie, die von ihren Streif- und Beutezügen erzählt, doch von Zeit zu Zeit schaltet sich ihr bester Freund Jamie ein. Er ist mehr eine Art großer Bruder, beschützt Millie, wo er nur kann. Doch jetzt denkt er, es ist an der Zeit erwachsen zu werden und ein geregeltes Leben zu führen, aber Millie will nicht wahrhaben, dass die gemeinsame Jugend, die Freundschaft und die ewige Party sich ihrem Ende zuneigen.


KiWi-Taschenbuch
Titel der Originalausgabe: Brass
Aus dem Englischen von Clara Drechsler und Harald Hellmann
ISBN: 978-3-462-03675-6
Erschienen am: 20.02.2006
304 Seiten, Broschur
Lieferbar

Preis

Deutschland
8,95 €
Österreich
9,20 €

Rezensionen

Über die Autorin

Helen Walsh
Helen Walsh wurde 1976 in Warrington, in der Nähe von Liverpool, geboren. Ihre Mutter ist aus Malaysia nach England eingewandert, der Vater arbeitete als Gabelstaplerfahrer. Sehr früh kam Walsh mit der damals aufkommenden Acid-House-Bewegung in Berührung und machte im Alter von 12 Jahren ihre erste Drogen-Erfahrungen. Nachdem sie bei ihrem Jahresexamen einen Vortrag über die Ecstasy-Kultur gehalten hatte, flog sie von der Mädchenschule, die sie mithilfe eines ... mehr

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