Alice Schwarzer

Lebenslauf

Lebenslauf

»Was hat mich geprägt?« Und: »Was habe ich daraus gemacht?«

Als im Herbst des letzten Jahres Alice Schwarzers Autobiographie »Lebenslauf« erschien, waren die Medien voll des Lobes über die zeitgeschichtliche und literarische Qualität dieses Memoirenbandes.

In großer Offenheit schreibt Alice Schwarzer in »Lebenslauf«, was sie geprägt hat – und was sie daraus gemacht hat. Über die politisierte Großmutter und den fürsorglichen Großvater, über ihr schwieriges Verhältnis zur Mutter. Über ihre Kindheit auf dem Dorf und die Jugend in Wuppertal. Über beste Freundinnen und den ersten Kuss. Über Swinging Schwabing in den 60ern und ihre Zeit als Reporterin bei pardon. Über ihr Leben als Korrespondentin und den euphorischen Aufbruch der Pariser Frauenbewegung. Über ihre frühen feministischen Aktionen gegen den § 218 und den Skandal vom »Kleinen Unterschied« – bis hin zur EMMA-Gründung.

Alice Schwarzer ist die Stimme in Deutschland für die Rechte der Frauen. Ihre Leidenschaft, ihre Konfliktfähigkeit und ihr kämpferischer Elan sind Legende.

»Sie liebt Mode. Sie schminkt sich. Sie schwärmt für James Dean. Wenn das keine Frau ist, mit der sich neue deutsche Mädchen und Postfeministinnen identifizieren können!« (Heide Oestreich, taz)


ISBN: 978-3-462-04456-0
Erschienen am: 08.11.2012
464 Seiten, Taschenbuch
Kiwi 1297
Lieferbar

Preis

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12,99 €
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18,70 sFr
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13,40 €

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Über die Autorin

Alice Schwarzer

Alice Schwarzer, Geboren am 3.12.42 in Wuppertal-Elberfeld
1959 Beginn der Berufstätigkeit (als kaufmännischer Lehrling)
1964/65 Sprachstudium in Paris
1966-1968 Volontärin und Redakteurin bei den Düsseldorfer Nachrichten
1969 Reporterin bei der Zeitschrift Pardon
1970-1974 Freie politische Korrespondentin in Paris für Funk, Fernsehen und Printmedien
1970-1974 Studium der Soziologie und Psychologie an der Fakultät Vincennes, Paris
Ab 1970 Engagement in der Frauenbewegung, zunächst in Frankreich, später auch in der Bundesrepublik
1971 Initiierung der Aktion Ich habe abgetrieben (veröffentlicht am 6.06.71 im stern), die zu einer breiten Kampagne gegen den § 218 und zum Auslöser der Neuen Frauenbewegung in der Bundesrepublik wurde.

Ab 1971 Zahlreiche Buchpublikationen als Autorin
11 Bücher (bis 1997) und als Herausgeberin 12 Bücher (bis 1997)
1974/75 Lehrauftrag an der Universität Münster, Fachbereich Soziologie)
Ab 1975 Verstärkte Arbeit im Fernsehen. U.a.
1975 TV-Streitgespräch mit Esther Vilar und 1984 mit Rudolf Augstein, beide WDR;
1989 bis 1996 Teilnahme an der Ratesendung Ja oder Nein?, ARD;
1992 bis 1993 Moderation der Talkshow Zeil um Zehn, HR.
1975 Erscheinen von Der kleine Unterschied und seine großen Folgen, der erste feministische Bestseller in Deutschland (übersetzt in elf Sprachen).

1977 Gründung von EMMA, seither Verlegerin und Chefredakteurin. EMMA ist mit rund 100.000 Druckauflage weltweit die einzige unabhängige feministische Publikumszeitschrift. Sie erscheint seit Januar 1993 im Zwei-Monats-Zyklus (bis dahin monatlich).

Buchpublikationen seit 1971

Als Autorin:
Frauen gegen den § 218 , Protokolle und Essays, Suhrkamp Verlag 1971
Frauenarbeit -Frauenbefreiung (Neuauflage unter dem Titel Lohn: Liebe 1985), Protokolle und Essays, Suhrkamp Verlag 1973
Der kleine Unterschied und seine großen Folgen, Protokolle und Essays, Fischer Verlag 1975, (übersetzt in elf Sprachen)
So fing es an -10 Jahre neue Frauenbewegung, Chronik, EMMA Verlag1981 -TB bei dtv 1983
Mit Leidenschaft, erste journalistische Bilanz mit autobiografischem Vorwort, Rowohlt Verlag 1982 (übersetzt in zwei Sprachen)
Simone de Beauvoir heute -Gespräche aus 10 Jahren, Rowohlt Verlag 1982 (übersetzt in acht Sprachen)
Warum gerade sie? Weibliche Rebellen. 16 Begegnungen mit berühmten Frauen, Porträts, Luchterhand Verlag 1989-TB im Fischer Verlag 1991
Von Liebe und Haß, zweite journalistische Bilanz mit autobiografischem Nachwort, Fischer Verlag1992
Eine tödliche Liebe -Petra Kelly + Gert Bastian, Fallstudie, Kiepenheuer & Witsch 1993-TB im Heyne Verlag, November 1994
PorNo, Kiepenheuer & Witsch 1994
Marion Dönhoff -Ein widerständiges Leben, Biographie, Kiepenheuer & Witsch 1996- TB im Knaur Verlag, September 1997
So sehe ich das, dritte journalistische Bilanz, Kiepenheuer & Witsch 1997
Hörcassette Marion Dönhoff -Ein widerständiges Leben, gelesen von Alice Schwarzer und Marion Dönhoff, HörVerlag 1997
Romy Schneider, Mythos und Leben, Kiepenheuer & Witsch 1998
Simone de Beauvoir, Kiepenheuer & Witsch 1999
Der große Unterschied, Kiepenheuer & Witsch 2000
Man wird nicht als Frau geboren, Kiepenheuer & Witsch 2000
Alice im Männerland, Kiepenheuer & Witsch 2002
Gotteskrieger und die falsche Toleranz, Kiepenheuer & Witsch 2002
Alice Schwarzer portraitiert Vorbilder und Idole, Kiepenheuer & Witsch 2003
Liebe Alice! Liebe Barbara!, Kiepenheuer & Witsch 2005
Alice Schwarzer/Simone de Beauvoir. Weggefährtinnen im Gespräch, Kiepenheuer & Witsch 2008
Romy Schneider. Mythos und Leben, Kiepenheuer & Witsch 2008
Marion Dönhoff. Ein widerständiges Leben, Kiepenheuer & Witsch 2008

Als Herausgeberin:
Wahlboykott, EMMA Verlag 1980
Das EMMA-Buch, dtv 1981
Sexualität, EMMA Verlag 1982-TB im Rowohlt Verlag 1984
Durch dick und dünn, EMMA Verlag 1984-TB im Rowohlt Verlag 1986
Weg mit dem § 218, EMMA Verlag 1986
Das neue EMMA-Buch, dtv 1986
PorNo, EMMA Verlag1988, aktualisiertes TB bei Kiepenheuer & Witsch 1994_ Fristenlösung jetzt!,_ EMMA Verlag 1990
KRIEG. Was Männerwahn anrichtet -und wie Frauen Widerstand leisten, über die fundamentalistische Gefahr, EMMA Verlag 1991-TB Fischer Verlag 1992
Das neueste EMMA-Buch, dtv 1991
Schwesternlust und Schwesternfrust. 20 Jahre Frauenbewegung -eine Chronik, EMMA Verlag1991
Turm der Frauen. Der Kölner Bayenturm. Vom alten Wehrturm zum FrauenMediaTurm, Dumont Buchverlag 1994

Gründungen und Mitgliedschaften:
1977 Gründung von EMMA, seither Verlegerin und Chefredakteurin
1983 Mitgründung des Hamburger Instituts für Sozialforschung
1983 Initiierung des FrauenMediaTurm -Das feministische Archiv und Dokumentationszentrum, Köln. Seither Vorstandvorsitzende 1984 Wahl in den P.E.N. Club
1987 Gründungsmitglied des_ Kölner Presseclubs_; seit 1991 stellvertretende Vorsitzende.
1988 Gründung des 1. deutschen Fotografinnenpreises, bis 1995 alle 2 Jahre vergeben von einer unabhängigen Jury.
1990 Gründung des 1. deutschen Journalistinnenpreises, alle 2 Jahre vergeben von einer unabhängigen Jury.

Preise:
1991 Von-der-Heydt-Preis der Stadt Wuppertal (Kulturpreis)
1992 Dr. Kurt Neven DuMont-Medaille der WAK (Westdeutsche Akademie für Kommunikation)
1996 Bundesverdienstkreuz am Bande
1997 Schubart-Literaturpreis der Stadt Aalen
1997 Frau des Jahres 1997 des Verbands Deutscher Staatsbürgerinnen

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