Georg Brunold

Fortuna auf Triumphzug

Von der Notwendigkeit des Zufalls

Fortuna auf Triumphzug

Vom Zufall und den Versuchen seiner Bändigung

»Fortuna – aus dem Götterrummel der alten Welt ist sie die Einzige, die in unverminderter Frische unter uns weilt« – Georg Brunold erzählt uns warum

Glück und Pech bestimmen unser Leben – doch wie diese beiden Zwillinge genau funktionieren, das weiß keiner recht. In seiner kleinen Universalgeschichte des Zufalls (und Schicksals) versucht Georg Brunold jener wankelmütigsten aller Göttinnen auf die Schliche zu kommen, die Pech und Glück verkörpert: Fortuna.
Auf ebenso belehrende wie vergnügliche Weise begleitet Brunold die einzige Überlebende des heidnischen Götterhimmels durch die Antike und die Renaissance bis in die moderne Welt. Er flaniert mit ihr durch Spielkasinos, lugt mit ihr Statistikern, Versicherungsmathematikern und Risikomanagern im Finanzgeschäft über die Schultern, bestaunt mit ihr (auf der Suche nach dem Ursprung allen Seins) den Teilchenbeschleuniger des CERN und befragt Fortuna auf ihre Rolle bei der Freiheit des Willens. Boethius und Petrarca, Fibonacci und Newton kommen genauso zu Wort wie Chaos- und Spieltheoretiker, Hirn- und Kreativitätsforscher.

Ein Buch voller überraschender Einsichten und erstaunlicher Wendungen, das auf verblüffende Weise zeigt: Es gibt kein größeres Vergnügen, als lustvoll denkend ein Sachgebiet zu erforschen. Und wenn auch selbst unser Autor Fortuna am Ende nicht immer randscharf dingfest zu machen vermag: die tröstende Erkenntnis aus Georg Brunolds kleiner philosophischer Wundertüte ist, dass Fortuna sich bis heute nützlich macht, egal ob wir an sie glauben oder nicht.


Galiani-Berlin
ISBN: 978-3-86971-044-0
Erschienen am: 18.08.2011
288 Seiten, gebunden mit SU
Lieferbar

Preis

Deutschland
19,99 €
Österreich
20,60 €

Rezensionen

Über den Autor

Georg Brunold
Georg Brunold, geboren 1953, lebt seit 2012 wieder in der Schweiz. Er ist promovierter Philosoph, war stellvertretender Chefredakteur von DU und Korrespondent der NZZ. Er hat aus über 80 Ländern dieser Welt berichtet. Wer ihn kennt, weiß: Wenig Menschliches ist ihm fremd.
Er übersetzte Winston Churchill und Mohamed Choukri, veröffentlichte Bücher wie Afrika gibt es nicht, Fortuna auf Triumphzug und Nilfieber. Sein letzter Großband war Nichts als die Welt. Augenzeugenberichte und Reportagen aus 2500 Jahren.

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