Peter Härtling

Das andere Ich

Ein Gespräch mit Jürgen Krätzer

Das andere Ich

Peter Härtling über sich und sein Werk

Seit fast vierzig Jahren gehören die Romane und Erzählungen, Gedichte, Essays, Kinderbücher und Kritiken und die vielen anderen Schriften Peter* Härtlings* zu den meistgelesenen Werken der deutschen Gegenwartsliteratur. Härtling hat außerdem in seinem Leben wie kaum ein anderer Autor seiner Generation alle möglichen Aufgaben im publizistischen und literarischen Feld wahrgenommen und seine Zeit kritisch und wach begleitet. Der Nationalsozialismus, der frühe Tod der Eltern, das allzu frühe Erwachsenwerdenmüssen in der gleichzeitig offenen und restaurativen Bundesrepublik haben Härtling Schocks ausgesetzt, die das bewegliche Ich des Schriftstellers zur ständigen Suche nach Selbstvergewisserung trieben und gleichzeitig eine Scheu vorm allzu direkten Sprechen über sich selbst erzeugt haben.

Das hat seinem umfangreichen Werk eine besondere Spannung verliehen, aber auch immer wieder zum Nachfragen angeregt.
In dem bislang umfangreichsten und offensten Gespräch, das Peter Härtling geführt hat, äußert er sich zu seinem Leben und Schreiben, befragt und angeregt vom Autor und Literaturwissenschaftler Jürgen Krätzer.


Kiepenheuer&Witsch
ISBN: 978-3-462-02772-3
Erschienen am: 01.04.1999
256 Seiten, Broschur
Lieferbar

Preis

Deutschland
19,90 €
Österreich
20,50 €

Über den Autor

Peter Härtling
Peter Härtling, geboren 1933 in Chemnitz, arbeitete als Redakteur bei Zeitungen und Zeitschriften. 1967 wurde er Cheflektor des S. Fischer Verlages in Frankfurt am Main und war dort von 1968 bis 1973 Sprecher der Geschäftsführung. Seit 1974 arbeitet er als freier Schriftsteller. Das gesamte literarische Werk von Peter Härtling ist lieferbar im Verlag Kiepenheuer & Witsch, zuletzt erschienen Liebste Fenchel! Das Leben der Fanny Hensel-Mendelssohn in Etüden und ... mehr , 2011, und Tage mit Echo. Zwei Erzählungen, 2013. Peter Härtling wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, zuletzt mit dem Hessischen Kulturpreis 2014 und dem Elisabeth-Langgässer-Preis 2015.

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