John Banville

Athena

Roman

Athena

Morrow ist kein unbeschriebenes Blatt. Er hat im Gefängnis gesessen, war gewalttätig, hat Frau und Kinder verloren. Nun hat er seinen Namen geändert, wie schon häufiger.
Geldsorgen hat er keine mehr seit ihm Tante Corky ihr gesamtes Vermögen hinterlassen, nachdem er sie in den letzten Wochen bei sich aufgenommen hatte. Tante Corky war nicht seine richtige Tante, und Morrow weiß nicht, wer sie  wirklich war, welche ihrer Geschichten der Wahrheit entsprechen. 

Doch eigentlich drehen sich seine Gedanken nur um seine Geliebte A., die er eines Tages kennen gelernt hatte, die ihn mitnahm in Mordens Haus. Eine Frau, der er mit jeder Faser verfiel, und deren Geheimnis er noch imer nicht zu lüften vermag. Morden hatte ihn in dieses Haus geholt, um Gutachten abzugeben über einige Bilder niederländischer Maler zu klassifizieren. Bilder, die gestohlen waren, wie er später erfährt.

Morrow wird in einen Sumpf hineingezogen, aus dem er sich nicht befreien kann. Jetzt, da alles zu spät ist, versucht er zu rekapitulieren, was passiert ist. Und er sucht weiter nach A.. »Schreib mir«, hatte sie ihm beim Abschied gesagt, ohne eine Adresse zu hinterlassen. Und Morrow schreibt.


Kiepenheuer&Witsch
Aus dem Englischen von Lilian Faschinger
ISBN: 978-3-462-02564-4
Erschienen am: 01.01.1996
288 Seiten, Broschur
Lieferbar

Preis

Deutschland
19,90 €
Österreich
20,50 €

Rezensionen

Über den Autor

John Banville
John Banville wurde als Jüngster von drei Geschwistern am 8. Dezember 1945 in Wexford, Irland, geboren, wo er erst die Christian Brothers Schule und später das St. Peters´s College besuchte. Nach dem College ging er für ein Jahr nach Amerika und arbeitete nach seiner Rückkehr als Angestellter für die Fluggesellschaft Aer Lingus, was es ihm erlaubte ausgiebig zu reisen, bis er 1969 eine Stelle bei der Irish Press antrat. Er war über 30 Jahre lang als ... mehr

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