Tränen im Aquarium: Goodbye, Harald Schmidt!

Lieber Harald Schmidt,

9783462023022gestern Abend sind Sie, fast 20 Jahre nach Ihrer ersten Harald Schmidt Show, zum letzten Mal mit der Late Night Show auf Sendung gegangen. Heute, am Morgen danach, können wir noch nicht fassen, dass dieses Kapitel deutscher Fernsehgeschichte zu Ende gegangen sein soll.

Wir vergießen Tränen im Aquarium und fragen uns oder vielmehr Sie: Warum? und Wohin? Artikel lesen ›

Das Ohr auf der Schiene der Geschichten #2 – Charles Bukowski

Was unsere Autoren schreiben, wissen wir ja. Was sie lesen, erfahren wir demnächst in unserer neuen Rubrik »12 Fragen an…«. Doch was hören Sie eigentlich? Beim Schreiben, beim Lesen, jeden Tag? Wir fragen nach, bei lebenden Autoren unseres Hauses und auch bei solchen, die uns schon vor einiger Zeit verlassen haben. Gut aufgelegte KiWi-Autoren verraten uns hier ihre unlektorierte Playlist, und wir legen unser Ohr auf die Schiene der Geschichten!

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(Foto: stallio / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA )

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Das Ohr auf der Schiene der Geschichten #1 – Sabine Heinrich

Was unsere Autoren schreiben, wissen wir ja. Was sie lesen, erfahren wir demnächst in unserer neuen Rubrik »12 Fragen an…«. Doch was hören Sie eigentlich? Beim Schreiben, beim Lesen, jeden Tag? Wir fragen nach, bei lebenden Autoren unseres Hauses und auch bei solchen, die uns schon vor einiger Zeit verlassen haben.

Gut aufgelegte KiWi-Autoren verraten uns hier ihre unlektorierte Playlist, und wir legen unser Ohr auf die Schiene der Geschichten!

(Foto: stallio / flickr.com, Lizenz: CC-BY-SA )

Den Auftakt zu unserer neuen akkustischen Reihe bildet Sabine Heinrich, deren mitreißender Debütroman «Sehnsucht ist ein Notfall« am 8. März bei uns erscheint. Artikel lesen ›

»Wie schreiben Sie eigentlich … Angelika Klüssendorf?«

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© Alex Reuter

Angelika Klüssendorf, geboren 1958 in Ahrensburg, lebte von 1961 bis zu ihrer Übersiedlung 1985 in Leipzig; heute lebt sie in Berlin. Sie veröffentlichte unter anderem die Erzählungen Sehnsüchte und Anfall von Glück, den Roman Alle leben so, die Erzählungsbände Aus allen Himmeln und Amateure sowie den Roman Das Mädchen, der 2011 auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises stand. Soeben hat Angelika Klüssendorf mit dem Roman April die Geschichte ihrer jungen Heldin aus Das Mädchen fortgeschrieben. Die Jury der SWR-Bestenliste hat April auf die März-Bestenliste gewählt.

Wir haben mit Angelika Klüssendorf über das Schreiben gesprochen und Interessantes erfahren über das Entzücken und Grausen, über notwendige Härten, das Loslassen und einen eventuell dritten Roman über das »Mädchen April«. Das Interview führte Isabel Bogdan (Übersetzerin, Autorin und Bloggerin). Artikel lesen ›

Aus dem Notizbuch des Verlegers #6

malchow 350pxMit einem Moleskine, das ihm der Rowohlt-Kollege Alexander Fest geschenkt hat, fing es an. Aus so einem ersten kleinen schwarzen Notizbuch wird im Laufe der Jahre schnell mal ein Berg. Das (im Bild unten) sind die vergangenen acht Jahre unseres Verlegers Helge Malchow in Stichworten. Was steht da drin? Was macht dieser Mann den ganzen Tag? Und was hat es mit dem einzigen roten Buch auf sich? Wir zeigen es Ihnen ab sofort in unserer neuen Kolumne »Aus dem Notizbuch des Verlegers«. Alle Einträge wurden von uns mit Fußnoten versehen, in diesen befinden sich Erklärungen, Enträtselnden zu den Notizen und – sehr niedrig dosiert – Werbung. Für das ZEITmagazin füllte Helge Malchow kürzlich den Proust-Fragebogen für Blogger aus.  Artikel lesen ›

Der »Raketenmann« Frank Goosen im Gespräch

Frank Goosens Raketenmänner

Frank Goosens Raketenmänner

Was ist ein Raketenmann? Ein Raketenmann hat das Leben genauso gut im Griff wie sich selbst, er hadert nicht und vollbringt mindestens einmal die Woche Phänomenales. Die Protagonisten in Frank Goosens neuen, unvergesslichen Geschichten verbindet eins: Alle wären sie gern Raketenmänner und müssen sich doch mit sich selbst begnügen. Sie teilen einen besonderen Moment, der zumeist für ein ganzes Leben reichen muss.

So lakonisch wie charmant, so liebevoll wie komisch spürt Frank Goosen auf kleinem Raum den großen Lebensthemen nach.

Wir haben einmal beim Autor nachgefragt, wie es zu diesem Buch über die Männern unserer Gegenwart kam. Artikel lesen ›

Aus amourösem Anlass: Durch den Valentinstag mit Malte Welding

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»Echte Liebe übersteht auch den Valentinstag!«, sagt Malte Welding.

Malte Welding, Autor von »Angezogen hast du mich mehr angezogen«, ist in Liebesdingen derart versiert, dass er es sich nicht nehmen lässt, an Valentinstag Geburtstag zu haben. Seit 2010 beantwortet er im Magazin der „Berliner Zeitung“ in seiner Kolumne »Die Frage nach der Liebe« große und kleine Herzensfragen wie »Ist Liebe bei der Partnerwahl das falsche Kriterium?« oder auch »Kann purer Sex zu reiner Liebe werden?«.

Wir wünschen »Happy Birthday!« und lesen mit großem Interesse sein heutiges SPON-Interview, in dem Welding zur ästhetischen Toleranz in Partnerschaften aufruft und das klassische Valentinstag-Dilemma des falschen Schenkens erklärt. Und aus aktuell amourösem Anlass bringen wir hier seine Antwort auf die Frage einer Leserin: »Mein Freund macht mir scheussliche Geschenke, kann er mich wirklich lieben, wenn er mir solche Geschenke macht?«

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Cannes jenseits von Glanz und Gloria – Ein Ortstermin mit Christine Cazon

Die Autorin auf dem roten Teppich

Die Autorin auf dem roten Teppich

Wenn Sie mir vor acht Jahren gesagt hätten, dass ich einmal in Cannes leben und Kriminalromane schreiben würde, hätte ich Sie für verrückt erklärt.

Vor acht Jahren saß ich nämlich noch an einem Schreibtisch in Köln, hatte einen fantastischen Job in einem fantastischen Verlag (dreimal dürfen Sie raten, welcher!) und träumte mich dennoch sehnsüchtig in die Ferne und in ein anderes Leben. Manchmal muss man Sehnsüchte leben, und so brach ich für ein Jahr nach Südfrankreich auf. Das ist jetzt acht Jahre her und alles ist anders.

Brrr...Cannes' Winterküste

Brrr…Cannes‘ Winterküste

Während ich dies schreibe ist es draußen windig, kalt und grau und es schüttet wie aus Kübeln. Morgen kann hier aber schon wieder blauester Himmel und Sonnenschein sein und die kleinen Strandrestaurants, die eben noch gegen die hohen Wellen mit Brettern verbarrikadiert waren, werden zu einer Art Sesam-öffne-dich-Wunder und man kann dort mittags bei angenehmen Temperaturen draußen essen und sein blasses Wintergesicht in die warmen Sonnenstrahlen halten. Artikel lesen ›

Aus der Werkstatt: Annelie Wendebergs Teufelsgrinsen

Annelie Wendeberg: Teufelsgrinsen. Ein Fall für Anna Kronberg

Annelie Wendeberg: Teufelsgrinsen. Ein Fall für Anna Kronberg

Woher kommen die Bücher, die wir als Verlag stolz veröffentlichen? Wer sind die Menschen hinter den Büchern und woher nehmen sie ihre Geschichten? Wir wagen einen Blick hinter die Kulissen und erzählen an dieser Stelle die Geschichte von den Geschichten, von den Anfängen von Büchern und ihrer Entdeckung.

In diesem Fall sind es die Hintergünde zur Autorin eines historischen Krimis, der das viktorianische England zum Leben erweckt und uns mit Dialogwitz sowie einem unglaublichen Ermittler-Duo begeistert. Annelie Wendebergs Teufelsgrinsen ist der Auftakt einer neuen Krimireihe um Anna Kronberg und Sherlock Holmes.

Wie es dazu kam, schildert Annelie Wendebergs Lektor:

 

Ein Werkstattbericht von Lutz Dursthoff Artikel lesen ›

Aus dem Notizbuch des Verlegers #5

malchow 350pxMit einem Moleskine, das ihm der Rowohlt-Kollege Alexander Fest geschenkt hat, fing es an. Aus so einem ersten kleinen schwarzen Notizbuch wird im Laufe der Jahre schnell mal ein Berg. Das (im Bild unten) sind die vergangenen acht Jahre unseres Verlegers Helge Malchow in Stichworten. Was steht da drin? Was macht dieser Mann den ganzen Tag? Und was hat es mit dem einzigen roten Buch auf sich? Wir zeigen es Ihnen ab sofort in unserer neuen Kolumne »Aus dem Notizbuch des Verlegers«. Alle Einträge wurden von uns mit Fußnoten versehen, in diesen befinden sich Erklärungen, Enträtselungen zu den Notizen und – sehr niedrig dosiert – Werbung. Für das ZEITmagazin füllte Helge Malchow kürzlich den Proust-Fragebogen für Blogger aus. Artikel lesen ›