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	<title>KiWi Blog</title>
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		<title>»Rangas Welt« Social Reading Stream: Diskutieren Sie mit Ranga Yogeshwar und anderen Lesern!</title>
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		<pubDate>Wed, 19 Oct 2011 12:22:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kiwiredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[KiWi-Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Rangas Welt ist eine von Ranga Yogeshwar geleitete Reise durch die Welt des Wissens. Die App nutzt die Möglichkeiten elektronischer Bücher und setzt zugleich einen neuen eBook Standard namens epedio. Am Anfang steht immer eine einfache Frage: »Warum fällt der Apfel vom Baum?«, »Warum funkeln Sterne?«, »Warum fällt der Toast immer auf die Marmeladenseite?» oder »Warum summen Mücken?«. Ranga Yogeshwar erklärt 48 dieser Rätsel des Alltags in Texten und Videos, mit Animationen und Experimenten - und er diskutiert mit seinen Lesern! Das Beste: Über diesen eigens für »Rangas Welt« eingerichteten »Social Reading Stream« von Lovelybooks kann nun jeder mitdiskutieren!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sticky_post"><p><a rel="attachment wp-att-369" href="http://www.kiwi-verlag.de/blog/kiwi-blog/%c2%bbrangas-welt%c2%ab-der-social-reading-stream-zur-app-diskutieren-sie-mit-ranga-yogeshwar.html/attachment/9783462310054_gr"><img class="alignleft size-full wp-image-369" title="9783462310054_gr" src="http://www.kiwi-verlag.de/blog/wp-content/uploads/2011/10/9783462310054_gr.jpg"  alt="" width="142" height="190" / class="fancybox"></a> <a href="http://www.kiwi-verlag.de/das-programm/einzeltitel/?isbn=978-3-462-31005-4">Rangas Welt</a> ist eine von Ranga Yogeshwar geleitete Reise durch die Welt des Wissens. Die App nutzt die Möglichkeiten elektronischer Bücher und setzt zugleich einen neuen eBook Standard namens <em>epedio</em>. Am Anfang steht immer eine einfache Frage: »Warum fällt der Apfel vom Baum?«, »Warum funkeln Sterne?«, »Warum fällt der Toast immer auf die Marmeladenseite?» oder »Warum summen Mücken?«. <strong>Ranga Yogeshwar</strong> erklärt 48 dieser Rätsel des Alltags in Texten und Videos, mit Animationen und Experimenten &#8211; und er <strong>diskutiert mit seinen Lesern! </strong></p>
<p><strong>Das Beste: Über diesen eigens für »Rangas Welt« eingerichteten »Social Reading Stream« von Lovelybooks kann nun jeder mitdiskutieren!</strong></p>
<p><span id="more-349"></span></p>
<p>Der »Social Reading Stream« ist eine Kommunikationsplattform für alle Themen und Kapitel aus »Rangas Welt«, das Besondere: Es ist eine frei zugängliche Kommunikationsplattform &#8211; für Leser im eBook, die <a href="http://www.kiwi-verlag.de/das-programm/einzeltitel/?isbn=978-3-462-31005-4">Rangas Welt</a> bereits gekauft haben und aus der App mit weiteren Lesern und dem Autor debattieren können, zum anderen für alle, die hier mitmachen wollen!</p>
<p><strong>Also, auf geht&#8217;s: Einfach Thema aussuchen, per Mail anmelden und mit allen Interessierten sowie mit Ranga Yogeshwar über knifflige Fragen und Rätsel des Alltags auszutauschen.</strong></p>
<p><strong>Viel Spaß! </strong></p>
<p><!-- BOF LB WIDGET --><br />
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<script type="text/javascript">// <![CDATA[
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<div id="lb-widget-footer" style="position: relative; margin: 10px !important; padding: 5px; border: 1px solid #BBBBBB !important; -moz-border-radius: 3px; border-radius: 3px; background-color: #ffffff !important; overflow: hidden;">
<div style="float: left;"><a style="color: #891217 !important; text-decoration: none !important; border: none !important; font-family: inherit !important; font-size: inherit !important; line-height: 1.3em!important;" title="LovelyBooks Social Reading Stream" href="http://www.lovelybooks.de/social-reading/">Social Reading Stream</a><span style="color: #676767} !important;"> by</span></div>
<p><a style="line-height: 1.3em;" title="LovelyBooks - Bücher, Bestseller &amp; Autoren" href="http://www.lovelybooks.de"><img style="border: none !important; -webkit-box-shadow: none !important; box-shadow: none !important; -moz-box-shadow: none !important;" src="http://www.lovelybooks.de/img/logo_lovelybooks_plain_small.png"  alt="LovelyBooks - Bücher, Bestseller &amp; Autoren" / class="fancybox"></a></p>
<div style="float: right; text-align: right;"><a style="line-height: 1.3em!important; font-family: inherit !important; font-size: inherit !important; color: #891217 !important; text-decoration: none !important; border: none !important;" title="Inhaltsangabe und Rezensionen zu Rangas Welt von Ranga Yogeshwar auf LovelyBooks" href="http://www.lovelybooks.de/autor/Ranga-Yogeshwar/Rangas-Welt-764634228-w/">Rangas Welt</a></div>
<p><span style="color: #676767};">auf LovelyBooks.de</span></p>
</div>
</div>
<p><!-- EOF LB WIDGET --></p>
</div>
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		<item>
		<title>Was scheren mich die Schafe</title>
		<link>http://www.kiwi-verlag.de/blog/kiwi-blog/was-scheren-mich-die-schafe_anke-richter_kiepenheuer-witsch.html</link>
		<comments>http://www.kiwi-verlag.de/blog/kiwi-blog/was-scheren-mich-die-schafe_anke-richter_kiepenheuer-witsch.html#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 01 Mar 2011 09:27:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kiwiredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[KiWi-Blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kiwi-verlag.de/blog/?p=278</guid>
		<description><![CDATA[Willkommen in Neuseeland – dem Land der Schafe, Hobbits und Verkleidungsfanatiker. Als Auslandskorrespondentin am Ende der Welt gerät Anke Richter ständig in Situationen, die ihr eines ganz deutlich vor Augen führen: Zwischen Krauts und Kiwis liegen Welten. Die Journalistin berichtet in »Was scheren mich die Schafe« mal charmant, mal erbarmungslos bissig wöchentlich im KiWi-Blog von [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong><img class="alignleft size-full wp-image-280" title="9783462042894_gr" src="http://www.kiwi-verlag.de/blog/wp-content/uploads/2011/02/9783462042894_gr.jpg" alt="Was scheren mich die Schafe. Unter Neuseeländern. Eine Verwandlung." width="119" height="190" /></p>
<p><strong>Willkommen in Neuseeland – dem Land der Schafe, Hobbits und Verkleidungsfanatiker.</strong></p>
<p>Als Auslandskorrespondentin am Ende der Welt gerät Anke Richter ständig in Situationen, die ihr eines ganz deutlich vor Augen führen: Zwischen Krauts und Kiwis liegen Welten.</p>
<p>Die Journalistin berichtet in »<a href="http://www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462042894">Was scheren mich die Schafe</a>« mal charmant, mal erbarmungslos bissig wöchentlich im KiWi-Blog von ihrer Assimilation im Land der Maori, vom humoristischen Kampf gegen Goretex-Germanen und von unausrottbaren Klischees.</p>
<p><span id="more-278"></span></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p>Anke Richter erzählt in den ersten Blogeinträgen von ihren Erfahrungen während und nach dem verheerenden Erdbeben in Christchurch:</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>Zeitkapsel mit MAD-Heft im Küchenkamin</strong></p>
<p>Dass ich vor zwei Wochen ein Erdbeben – was denn: überlebt, erlebt, durchstanden, noch lange nicht verdaut? – habe, wird hier in Zukunft hoffentlich nicht wieder erwähnt. Hoch und heilig versprochen! Will keiner mehr hören. Dass ich zu viel rede und gereizt bin, dass ich niemandem länger als fünf Minuten zuhöre, der nicht bei einem Vulkanausbruch, Tsunami oder dem Einsturz des World Trade Centers dabei war, dass mein Gehirn seit den Nachbeben wie in Watte wabert: diese Spätfolgen meiner kleinen Katastrophe legen sich hoffentlich bald. Ist ja auch nicht zum Aushalten unter diesen Umständen, vor allem für andere. Meine Umgebung hat’s so schon schwer genug. Mitmenschen hängen in verschlammten Vierteln ohne Strom, Wasser und Dixie-Klo fest, oder an der Flasche. Beziehungen zerbrechen, selbst Videotheken sind geschlossen. Ab in die Ecke und dann beim Freischaufeln der Straßen helfen, Pseudo-Opfer!</p>
<p><a href="http://www.kiwi-verlag.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/Richter-Anke-hf2.jpg"  class="fancybox"><img src="http://www.kiwi-verlag.de/blog/wp-content/uploads/2011/03/Richter-Anke-hf2-200x300.jpg" alt="" title="Anke Richter © Dean MacKenzie" width="200" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-340" /></a>Aber eines muss ich noch loswerden, und diesmal ist es auch kein Seelenstriptease, sondern etwas Surreales. Davon hat man ja in Krisenzeiten viel. Jeder schiebt gerade Panik, weil ein wichtigtuerischer Wahrsager anhand des Mondes, der Gezeiten und seines Kaffeesatzes oder schwarzen Raben ein neues schweres Beben für den 20. März angekündigt hat. Je weniger über den Scharlatan in den Medien berichtet wird, weil man Erdbeben nun mal nicht präzise vorhersagen kann, desto hartnäckiger pflanzt sich seine Prophezeiung selbst in rationalen Psychen fort. Aber will man die Einzige sein, die auf Übersinnliches pfeift, und dann dumm aus der Wäsche oder den Trümmern gucken? Unheimliche Parallelen zu den Geschehnissen, die es aus meiner zerstörten Stadt doch noch in die Weltnachrichten schaffen, spielen sich in meinem Hause ab. Ja, das mit dem eingestürzten, aus alten Backsteinziegeln gemauerten Küchenkamin. Der obere Teil setzte sich einst im Dachstuhl und dann als Schornstein fort. Das alles liegt jetzt als Schutthaufen im Vorgarten. Kann man sicher hübsch begrünen und irgendwann als Skateboard-Rampe umfunktionieren.</p>
<p>Als vorige Woche vor der eingestürzten Kathedrale von Christchurch die Aufräumarbeiten begannen, fand man unter der umgekippten Statue des Gründungsvaters John Robert Godley zwei Zeitkapseln: Eine halb zerbrochene Glasflasche mit einer Pergamentrolle darin, die andere aus Metall, verplombt, ca. 1867. Geöffnet werden kann sie erst, wenn auch das Labor des Museums wieder steht.<br />
Tja, was soll ich sagen – ich habe ja versprochen, mich nicht mehr auf Kosten von Not und Elend wichtig zu machen: Aber oben in unserem zerborstenen Kamin steckte auch eine Zeitkapsel. Es ist eine orangefarbene Plastikdose, so eine für Schulbrote. Darin liegt ein Foto der Familie, die vor uns im Haus wohnte. Einer der Teenager hatte noch ein MAD-Heft, eine kleine Comic-Figur aus Plastik und eine Kassette mit Elektro-Mix-Musik dazugelegt. Heute ist er DJ, heißt Insomniac, übersetzt: Schlafloser. Was ja den Zustand nach Erdbeben gut trifft. Ist doch alles kein Zufall, oder?</p>
<p><!--more--></p>
<p><strong>Einmal Handy-Reporterin und nie wieder</strong></p>
<p>Die Erdbeben-Woche, die mein Leben einmal durchrüttelte, ist vorbei. Schlimm war es eigentlich nicht am Dienstag um kurz vor ein Uhr mittags, als der schwere Ruck durch Christchurch ging. Da trieb mich das Adrenalin voran. Schlimmer war es erst Stunden später, als ich es endlich auf Umwegen nach Hause geschafft hatte und auf unsere halb eingestürzte Küche blickte. Wo der Kaminofen war, klafft jetzt eine große Lücke, die mir schon nicht mehr auffällt. So schnell ändern sich Perspektive und Prioritäten.</p>
<p>Aber der Tiefpunkt, im Nachhinein, war genau zwölf Stunden nach dem Beben. Da versuchte ich mich erstmals auch filmisch als Handy-Reporterin. Seit dem frühen Abend, als man auf der anderen Seite der Erde gerade erwachte und die Nachricht aus Neuseeland erfuhr, machte ich pausenlos per Telefon Liveschaltungen für deutsche Nachrichtensendungen – aus dem Auto vor unserem Haus, wo ich Radio hören und mein Handy aufladen konnte. In der Innenstadt, in all dem Chaos, wäre es nicht möglich gewesen, bessere Informationen zu bekommen. Soweit, so gut – bis ich nach Mitternacht dann einen übereifrigen Kollegen vom Privatfernsehen am anderen Ende hatte, der sich mit dem gesprochenen Wort allein nicht zufrieden geben wollte. Ob ich mich nicht kurz filmen könne, vor meinem Haus? Ich erklärte ihm, dass meine einzige Kamera mein Handy und es überall stockfinster sei, da kein Strom weit und breit. Ich trug nur eine Stirnlampe, es gab wirklich nichts zu sehen – was brachte das? Zumal niemand da war, der mich für einen solch laienhaften Aufsager hätte filmen können. Mein Mann war erschöpft hinter mir auf der umgeklappten Rückbank eingeschlafen.</p>
<p>Ich gab dem Drängeln und Insistieren nach – der Stress der letzten Stunden vernebelte das Hirn – und stellte mich raus ins Dunkel, hielt mir mit der einen Hand die Taschenlampe aufs Gesicht und zielte von der anderen Seite mit der Linse des Handys. So entstand der absurdeste, nichtsagendste, unterbelichtetste Beitrag, der je um die Welt gegangen ist und den diese auch nicht braucht. Besser, um die Welt gehen sollte, denn ich mühte mich die kommende Stunde vergeblich ab, das 20-Sekunden-Filmchen per MMS zu verschicken, dafür meinen Mann drei Mal zu wecken und Unsummen mit dem Kölner Sender zu vertelefonieren. Dass das Vodafone-Netz von Christchurch kurz darauf kollabierte, war wahrscheinlich meinem Datenschrott zu verdanken.</p>
<p>Dafür hatte ich dann am nächsten Tag einen deutschen Kollegen für die gleiche Nachrichtensendung vor der Tür stehen, der eine betroffene Deutsche filmen wollte. Nein, ich wollte ihm nicht vor der Kamera demonstrieren, wie wir den Garten als Toilette benutzen, und meine Familie sollte bitte auch nicht als ‚Opfer‘ ins Bild. Mein echtes Opfer war die Stunde, die ich damit verbrachte, als ‚Expertin‘ im Regen im bereits wieder nächtlichen Lyttelton zu stehen und vor der Kamera zu erklären, was dort geschehen war. Daraus wurden dann in den Mittagsnachrichten weniger als 20 Sekunden. Aber Hauptsache, authentisch und ‚live vor Ort‘.</p>
<p>Mein Wohnort Lyttelton, malerisch am Hafen gelegen, war das Epizentrum des verheerenden Bebens und ist schwer beschädigt. Aber die eigentliche Katastrophe spielt sich nach wie vor in der Innenstadt ab, wo unter den wie Kartenhäusern eingefallenen Hochhäusern noch über hundert Tote liegen. Das lässt sich im eigenen Viertel, durch einen Tunnel von dem Schauplatz des Infernos getrennt, schnell vergessen. In meiner Umgebung drehen sich die Sorgen vor allem darum, wer ein neues Zuhause braucht, wann die Kanalisation funktioniert und ob die Geschäfte, Schulen und Büros in absehbarer Zukunft aufmachen. Und dazwischen, zwischen Wischen, Wegräumen, Reparieren, Organisieren, erreichen uns die Berichte: Von der Freundin, die im Aufzug im 6. Stock steckte, ohne Handy, und nur Schreie hörte. Vom Besitzer des Szene-Cafés, der auf der Passstraße aus dem Auto sprang und es auf seinem Skateboard zwischen den herabfallenden Felsbrocken bis ins Tal schaffte. Vom Anästhesisten, der Stunde um Stunde neben verschütteten Opfern saß, die er nur noch bis zum Tode betäuben, aber nicht mehr befreien konnte. Einem Mann amputierte er mit der Säge beide Beine.</p>
<p>Was noch lange nicht vorbei ist, das sind die Nachbeben und die Langzeitfolgen.  Die ungewisse Zukunft, die trügerische Sicherheit. Wir spüren es nachts, wenn man wieder kurz aufwacht und nicht mehr einschläft, und an allen Fronten, logistisch, praktisch. Aber was anfangs so brutal einschneidend erschien, wird schnell zur Normalität. An kleinere Beben gewöhnt man sich und schaut auch nicht mehr sofort online nach, welche Stärke das nun gerade war – jeder hat im Moment andere Sorgen. Materielles lässt sich ersetzen oder abhaken. Jeder Tag ist eine graduelle Verbesserung: Strom wieder da, Wasser endlich auch, selbst der Kühlschrank ist voll, und im Baumarkt gibt es eine neue Ladung Schubkarren und Wasserkanister. Nur der Gleichgewichtssinn ist noch nicht im Lot. Die Psyche hoffentlich schon.</p>
<p>Das Beste sind die Menschen, die zusammenrücken, sich helfen, das Leben feiern. Da hilft die positive Mentalität der Kiwis, die ‚Wir packen das‘-Grundeinstellung, ungemein. Gestern war ich mit Söhnen und Mann (Nierenklempner, der zum Glück auch Wassertanks reparieren kann) den ganzen Tag auf einem spontanen Straßenfest mit Live-Musik, Picknick, Essen vom Marineschiff, unzähligen Gesprächen, Gelächter, Tränen, Euphorie – die perfekte Gruppentherapie nach all den Aufräumarbeiten und dem Schock. Ein Tag wie gestern macht Hoffnung, dass das Leben zumindest in Lyttelton weitergeht. Die schwarze Wolke aus Trümmern und Tragik, anfangs noch so verstörend und beängstigend, hat plötzlich einen silbernen Rand bekommen.</p>
<p><a title="mehr zum Buch" href="http://www.kiwi-verlag.de/36-0-buch.htm?isbn=9783462042894">mehr zum Buch</a></p>
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		</item>
		<item>
		<title>KiWi-Verleger Helge Malchow über das Frühjahrsprogramm 2011</title>
		<link>http://www.kiwi-verlag.de/blog/kiwi-blog/kiwi-verleger-helge-malchow-uber-unser-fruhjahrsprogramm-2011.html</link>
		<comments>http://www.kiwi-verlag.de/blog/kiwi-blog/kiwi-verleger-helge-malchow-uber-unser-fruhjahrsprogramm-2011.html#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2010 18:54:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kiwiredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[KiWi-Blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kiwi-verlag.de/blog/?p=249</guid>
		<description><![CDATA[Hinter uns liegt ein mehr als erfolgreiches Jahr 2010, auf das wir hier bei KiWi stolz
sind: Auf die Longlist für den Deutschen Buchpreis schafften es drei unserer Titel,
auf der Bestenliste des SWR und auf den Spiegel-Bestseller listen waren wir Dauergast.
Darauf aber wollen wir uns nicht ausruhen, wir sehen in dem großen
Vertrauen der Leser und Buchhändler vielmehr eine Chance, nicht nur unsere
Stärken auszubauen, sondern uns für Neues zu öffnen – für neue Themen, neue
Namen und neue Geschichten.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>
<div id="attachment_262" class="wp-caption alignleft" style="width: 135px"><a href="http://www.kiwi-verlag.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/Helge-Malchow1.jpg"  class="fancybox"><img class="size-full wp-image-262" title="Helge Malchow" src="http://www.kiwi-verlag.de/blog/wp-content/uploads/2010/12/Helge-Malchow1.jpg" alt="" width="125" height="190" /></a><p class="wp-caption-text">© Melanie Grande</p></div>
<p>Hinter uns liegt ein mehr als erfolgreiches Jahr 2010, auf das wir hier bei KiWi stolz<br />
sind: Auf die Longlist für den Deutschen Buchpreis schafften es drei unserer Titel,<br />
auf der Bestenliste des <em>SWR</em> und auf den <em>Spiegel</em>-Bestsellerlisten waren wir Dauergast.</p>
</div>
<div>Darauf aber wollen wir uns nicht ausruhen, wir sehen in dem großen Vertrauen der</div>
<div>Leser und Buchhändler vielmehr eine Chance, nicht nur unsere<br />
Stärken auszubauen, sondern uns für Neues zu öffnen – für neue Themen, neue<br />
Namen und neue Geschichten.</div>
<div> </div>
<div>So finden Sie im Frühjahrsprogramm 2011 neben bekannten, großen literarischen<br />
Autoren, die man seit Jahrzehnten mit uns verbindet, eine Reihe von ganz neuen<br />
Namen, bei denen wir auch auf Ihre Neugierde und Offenheit setzen.</div>
<div><span id="more-249"></span></div>
<div>Ich verspreche Ihnen: In einigen Monaten wird man sehr genau wissen, wer Adriana<br />
Altaras, Joachim Meyerhoff, Tino Hanekamp oder QueDu Luu sind.<br />
Dasselbe gilt auch für die ausländische Literatur. »Die unsichtbare Brücke«, der<br />
Roman einer großen Liebe, von Julie Orringer oder David Truebas phantastischer<br />
Madrid-Roman »Die Kunst des Verlierens« sind Entdeckungen, die auch Sie<br />
begeistern werden.</div>
<p>Eine neue Offensive starten wir auch bei der Spannung: Sven Böttcher und<br />
(überraschenderweise) Jörg Thadeusz haben Thriller mit »Mehrwert« geschrieben,<br />
die den Leser nicht nur atemlos machen, sondern uns viel über unsere Gegenwart<br />
erzählen.</p>
<p>Neben der Literatur steht wie immer ein ambitioniertes Sachbuchprogramm:<br />
Corinna Ponto und Julia Albrecht stellen sich mit »Patentöchter« einem mehr als<br />
kühnen Projekt: Die Schwester einer Täterin und die Tochter eines Opfers des<br />
RAF-Terrors versuchen, in einen Dialog über den politischen und persönlichen<br />
Schrecken zu kommen, der uns immer noch lähmt. Ein historisches Dokument.<br />
Darüber hinaus freuen wir uns, dass uns Hannelore Elsner ihr bewegendes<br />
Erinnerungsbuch »Im Überschwang« anvertraut hat.</p>
<p>Die Erfolgsgeschichte der KiWi-Paperback-Reihe wird sich auch im Jahr 2011<br />
fortsetzen. Im Frühjahr können sich z.B. Hunderttausende von Lesern, die den<br />
großen <em>Spiegel</em>-Wissenstest »Allgemeinbildung« gemacht haben, auf Fort setzungen<br />
freuen: Es folgen die großen <em>Spiegel</em>-Wissenstests »Geschichte« und »Politik &amp; Gesellschaft«.</p>
<p>So wünsche ich Ihnen ein Frühjahr voller Entdeckungen und Lesefreude,</p>
<p>Ihr Helge Malchow</p>
<p><strong>Zu den Vorschaukatalogen Hardcover und Paperbacks Frühjahr 2011:</strong></p>
<p><a href="http://www.kiwi-verlag.de/240-0-vorschaukataloge-online-blaettern-oder-download.htm">http://www.kiwi-verlag.de/240-0-vorschaukataloge-online-blaettern-oder-download.htm</a></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Trailer zu »Tiere essen«</title>
		<link>http://www.kiwi-verlag.de/blog/kiwi-blog/trailer-zu-%c2%bbtiere-essen%c2%ab.html</link>
		<comments>http://www.kiwi-verlag.de/blog/kiwi-blog/trailer-zu-%c2%bbtiere-essen%c2%ab.html#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Sep 2010 07:56:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kiwiredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[KiWi-Blog]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kiwi-verlag.de/blog/?p=190</guid>
		<description><![CDATA[Mit »Tiere essen« rückt Jonathan Safran Foer die Frage nach ethischem Essen in die Mitte der Gesellschaft. Dabei geht es ihm nicht darum, zu missionieren oder gar als Weltverbesserer anderen seine Meinung aufzudrücken. Doch wie zeigt man die Wahrheit über Massentierhaltung und die riesigen Schlachthäuser, wenn man blutige Szenen vermeiden will? Wie macht man auf das sensible Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sticky_post"><p><a href="http://www.kiwi-verlag.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/foer_tiere_krieg_gr.jpg"  class="fancybox"><img class="alignleft size-full wp-image-200" title="Microsoft Word - Dok22.doc" src="http://www.kiwi-verlag.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/foer_tiere_krieg_gr.jpg" alt="Foer_Tiere essen_Still_Trailer" width="215" height="161" /></a>Mit »Tiere essen« rückt Jonathan Safran Foer die Frage nach ethischem Essen in die Mitte der Gesellschaft. Dabei geht es ihm nicht darum, zu missionieren oder gar als Weltverbesserer anderen seine Meinung aufzudrücken.</p>
<p>Doch wie zeigt man die Wahrheit über Massentierhaltung und die riesigen Schlachthäuser, wenn man blutige Szenen vermeiden will? Wie macht man auf das sensible Thema ethisches Essen aufmerksam ohne schockierende Bilder zeigen zu müssen?</p>
<p><span id="more-190"></span></p>
<p>Um Foers Plädoyer zu eingeschränktem Fleischkonsum zu bebildern, hat sich <em>Kiepenheuer &amp; Witsch </em>entschieden, vier Trailer produzieren zu lassen, die das Thema auf unterschiedliche Arten darstellen. Die Filme sollen die Argumente, die für ein ethisches Handeln im Supermarkt sprechen, in angemessener Form aufzeigen. </p>
<p><strong>Was halten Sie von den Trailern? Ist dies die richtige Art, um auf das Thema aufmerksam zu machen?</strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/YC1OLbMWgZM?fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/YC1OLbMWgZM?fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><object width="500" height="400"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Iep3eAHca_I?fs=1"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Iep3eAHca_I?fs=1" type="application/x-shockwave-flash" width="500" height="400" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><a href="http://www.kiwi-verlag.de/560-0-buchtrailer-jonathan-safran-foer-tiere-essen.htm"><strong>Sehen Sie hier die restlichen Trailer zu »Tiere essen«</strong></a></p>
</div>
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		<title>Warum keine Hunde essen? Sentimentalität?</title>
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		<pubDate>Tue, 14 Sep 2010 09:30:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kiwiredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[KiWi-Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Jonathan Safran Foer zieht in Tiere essen folgende Bilanz: »Die Franzosen, die ihre Hunde lieben, essen manchmal ihre Pferde. Die Spanier, die ihre Pferde lieben, essen manchmal ihre Kühe. Die Inder, die ihre Kühe lieben, essen manchmal ihre Hunde&#8230; Tatsache ist, dass es in 44 Staaten völlig legal ist, den &#8216;besten Freund des Menschen&#8217; zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sticky_post"><p>Jonathan Safran Foer zieht in <em>Tiere essen</em> folgende Bilanz:</p>
<p>»Die Franzosen, die ihre Hunde lieben, essen manchmal ihre Pferde. Die Spanier, die ihre Pferde lieben, essen manchmal ihre Kühe. Die Inder, die ihre Kühe lieben, essen manchmal ihre Hunde&#8230;<br />
Tatsache ist, dass es in 44 Staaten völlig legal ist, den &#8216;besten Freund des Menschen&#8217; zu essen, und trotzdem ist es in den Köpfen ebenso tabu wie die Vorstellung, dass ein Mensch seinen besten Freund isst…<br />
Seien wir nicht so sentimenal. Hunde gibt es massenhaft, sie schaden uns nicht, sind leicht zu kochen und schmackhaft; sie zu essen ist bei weitem vernünftiger als sich die Mühe zu machen, sie zu Futter für andere Tierarten zu verarbeiten, die uns als Nahrung dienen.</p>
<p>Für alle, die schon überzeugt sind, hier ein klassisches Rezept von den Philippinen: &#8216;Geschmorter Hund nach Hochzeitsart&#8217;&#8230;«</p>
<p>(© Jonathan Safran Foer: <em>Tiere essen</em>. Kiepenheuer &amp; Witsch 2010.)</p>
<p><span id="more-142"></span></p>
<p><a href="http://www.kiwi-verlag.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/fleischplatte_pixelio_thomas-weiss_150.jpg"  class="fancybox"><img class="alignright size-full wp-image-166" title="© Thomas Weiss/ pixelio" src="http://www.kiwi-verlag.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/fleischplatte_pixelio_thomas-weiss_150.jpg" alt="" width="150" height="132" /></a></p>
<p>»Alle Tiere sind gleich, aber manche Tiere sind gleicher« schreibt George Orwell in <em>Farm der Tiere.</em><br />
Und in China sagt man, man könne alles essen, was »den Rücken in der Sonne trägt«.</p>
<p><strong>Was halten Sie von Foers provokanter Idee?<br />
Ab und zu ein Welpengulasch?<br />
</strong><strong>Känguru, Schlange, Dachs, Eichhörnchen?<br />
Oder auch mal zartes Meerschweinchen wie in Südamerika üblich?</strong></p>
</div>
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		<title>Lesecommunity TIERE ESSEN von Jonathan Safran Foer</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 08:37:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>kiwiredaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[KiWi-Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Kiepenheuer &#38; Witsch ruft zum Start seines Verlags-Blog eine Lesecommunity ins Leben, die Jonathan Safran Foers Bestseller Tiere essen (Platz 3 Spiegel-Bestsellerliste) gemeinsam liest und debattiert. Tiere essen ist ein leidenschaftliches Buch über die Frage, was wir essen und warum. Der amerikanische Romancier und Bestsellerautor Jonathan Safran Foer (Alles ist erleuchtet, 2003 und Extrem laut und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="sticky_post"><p><em>Kiepenheuer &amp; Witsch</em> ruft zum Start seines Verlags-Blog eine <strong>Lesecommunity</strong> ins Leben, die Jonathan Safran Foers Bestseller <strong><em>Tiere essen</em></strong> (Platz 3 <em>Spiegel-</em>Bestsellerliste) gemeinsam liest und debattiert.</p>
<p><em>Tiere essen</em> ist ein leidenschaftliches Buch über die Frage, was wir essen und warum. Der amerikanische Romancier und Bestsellerautor Jonathan Safran Foer (<em>Alles ist erleuchtet</em>, 2003 und <em>Extrem laut und unglaublich nah</em>, 2005) hat ein aufrüttelndes Buch über Fleischkonsum und dessen Folgen geschrieben, das weltweit Furore macht - nun auch in Deutschland. Es ist ein Plädoyer für ethisches Handeln auch beim Essen und eine unverzichtbare Lektüre für jeden Menschen, der über sich und die Welt – und seinen Platz in ihr – nachdenkt.</p>
<p><a href="http://www.kiwi-verlag.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/autor_foer_kl.jpg"  class="fancybox"><img class="size-full wp-image-117  alignright" title="autor_foer_kl" src="http://www.kiwi-verlag.de/blog/wp-content/uploads/2010/09/autor_foer_kl.jpg" alt="Autor Jonathan Safran Foer" width="66" height="100" /></a></p>
<p>Wie viele junge Menschen schwankte Jonathan Safran Foer, Jahrgang 1977, lange zwischen Fleischgenuss und Vegetarismus hin und her. Als er Vater wurde und er und seine Frau überlegten, wie sie ihr Kind ernähren würden, bekamen seine Fragen eine neue Dringlichkeit: Warum essen wir Tiere? Würden wir sie auch essen, wenn wir wüssten, wo sie herkommen? Vor allem aber geht er der Frage auf den Grund, was Essen für den Menschen bedeutet.</p>
<p>Auch Foer kennt die trostspendende Kraft einer fleischhaltigen Lieblingsmahlzeit, die seit Generationen in einer Familie gekocht wird.</p>
<p><strong>Wir laden hier alle am Buch und am Thema Interessierten ein, mit uns über <em>Tiere essen</em> zu diskutieren!</strong></p>
<p><span id="more-36"></span>Burkhard Müller schrieb in der <em>Süddeutschen Zeitung: </em>»Der amerikanische Autor Jonathan Safran Foer holt mit seinem Bestseller <em>Eating Animals</em> den Vegetarismus ins Zentrum der Gesellschaft. Nichts ist so unwiderstehlich wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist.«</p>
<p><strong>WARUM IST IHRER MEINUNG NACH DIE ZEIT REIF FÜR EINE BREITE GESELLSCHAFTLICHE DISKUSSION ÜBER VEGETARISMUS UND ETHISCHES HANDELN AUCH BEIM ESSEN ?</strong></p>
</div>
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