Nilz Bokelberg: »Ich konnte schon immer überall lesen«

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Ich konnte schon immer überall lesen. Im Auto, in der Bahn, beim Rumlaufen – überall. Es ist extrem hilfreich, dass ich keinen Führerschein habe und nicht schwimmen kann, denn bei beiden Tätigkeiten ist lesen vermutlich gar nicht so leicht. Ich hab mir neulich aber sogar ein „Duschbuch“ gekauft, das so ausgestattet ist, dass man es… Artikel lesen ›

Post aus …

Collage Briefmarken

Da ist man endlich weg, hat seine Ruhe und die genau richtigen Bücher im Gepäck. Lässt sich von der Sonne wärmen, flaniert, kauft ein paar hübsche Karten oder verausgabt sich beim Nichtstun. Isst gut, schläft gut, entspannt vielleicht auch beim Aktiv-Urlaub (lesen, umblättern …). Kurz: Ist mit dem süßen Leben auf einmal per Du. Doch… Artikel lesen ›

100 Fragen an … Götz George (von Moritz von Uslar)

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Er soll so derartig schlechtlaunig, böse und asozial rüberkommen, also … In­terviews wären praktisch nicht zu ma­chen. Wenn er doch mal redete, dann in zwei Wortschwällen, spätestens nach der zweiten Frage bräche er nämlich ab. Aha. So sitzt man dann, gleich entspannt – auch einfach glücklich darüber, dass man hier überhaupt sitzen darf – auf… Artikel lesen ›

Miese Bullenspiele: Autorenbesuch bei Jesper Stein in Kopenhagen

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»Bedrängnis«. Das ist mehr als wörtlich zu nehmen. In seinem dritten Fall steckt Vizekriminalkommissar Axel Steen in der Scheiße, tiefer denn je. Mit Jesper Stein am Tatort Nørrebro. Jesper Stein gehört zu den Autoren, die ihrer Stadt eine Geschichte geben. Eine dunkle. Ian Rankin tut dies für Edinburgh, und Manuel Vazquez Montalbán hat es für… Artikel lesen ›

Aus dem Notizbuch des Verlegers #23 (Neil Young)

Mit einem Moleskine, das ihm der Rowohlt-Kollege Alexander Fest geschenkt hat, fing es an. Aus so einem ersten kleinen schwarzen Notizbuch wird im Laufe der Jahre schnell mal ein Berg. Das (im Bild unten) sind die vergangenen neun Jahre unseres Verlegers Helge Malchow in Stichworten. Was steht da drin? Was macht dieser Mann den ganzen… Artikel lesen ›

Aus dem Notizbuch des Verlegers #22 (Renate Matthaei)

Mit einem Moleskine, das ihm der Rowohlt-Kollege Alexander Fest geschenkt hat, fing es an. Aus so einem ersten kleinen schwarzen Notizbuch wird im Laufe der Jahre schnell mal ein Berg. Das (im Bild unten) sind die vergangenen neun Jahre unseres Verlegers Helge Malchow in Stichworten. Was steht da drin? Was macht dieser Mann den ganzen… Artikel lesen ›

Perez, die Côte Vermeille und ich. Ein Ortstermin mit Yann Sola

Sieht man zum ersten Mal die sich ins Meer stürzenden Pyrenäen-Ausläufer, denkt man nicht an eine bewohnbare Küste. Dann aber wird die Straße enger, windet sich teilweise schwindelerregend um die Klippen und belohnt den mutigen Fahrer mit drei Ortschaften, die unterschiedlicher nicht sein könnten (eigentlich sind es vier, aber Cerbère, der letzte französische Ort vor… Artikel lesen ›

Die Bahnhofsvorplatzpfütze

Du kannst sie kommen sehen. Ok, unter deinem Schirm vielleicht nicht. Du kannst sie umgehen oder plötzlich in ihr stehen. Du kannst sie verfluchen und über sie lachen. Du kannst mit ihr spielen, du kannst sie beschimpfen. Du kannst sie überwinden. Mit großen Schritten. Platsch, platsch, platsch, platsch. In der Bahnhofsvorplatzpfütze ist es nass. Die… Artikel lesen ›

Nein, Bücher vibrieren nicht

Es war kurz vor Weihnachten und ich saß auf dem grünen Cordsessel, den Johannes in seiner Buchhandlung aufgestellt hatte, vor einer Säule mitten im Raum, der schmal und lang wie ein Schiffsdeck war. Links und rechts waren die Regale bis unter die Decke mit Büchern gefüllt. Es gab einen zweiten Sessel hinten im Laden, außerdem… Artikel lesen ›