Die Autorenwand: #30 Benjamin von Stuckrad-Barre

Jeden Donnerstag veröffentlichen wir an dieser Stelle ein Bild von der KiWi-Autorenwand. Bei Instagram, facebook und twitter kannst Du die Bilder unter den Hashtags #Autorenwand, #ErsterSatz, vielleicht auch unter #200shadesofgrey finden. Die Reihenfolge der Autoren ist vollkommen dem Zufall überlassen. Nur eines bleibt von Bild zu Bild gleich: Genannt wird immer das erste KiWi-Buch des Autors, zusammen mit dem ersten Satz aus selbigem. Wenn Du mehr über die Autorenwand erfahren willst, lies bitte den Blog-Artikel »Autoren an der Wand«.

Stuckrad Barre

#30 Benjamin von Stuckrad-Barre

Benjamin von Stuckrad-Barre, Soloalbum

Müssen wir ihn vorstellen? Gut, dann folgt nun eine elegante Bestsellerautoren-Vita: Benjamin von Stuckrad-Barre, 1975 in Bremen geboren, ist Schriftsteller. Zuletzt erschien sein Buch »Panikherz«. Wobei, immer noch zu lang. Vielleicht so: Benjamin von Stuckrad-Barre, Schriftsteller. Panikherz.
Angemessen. Und jetzt die Neuigkeiten (Stand 24.03.16):
Ab Montag wird »Panikherz« auf Platz 1 der SPIEGEL-Sachbuch-Bestsellerliste pulsieren!

 

Autorenwand Foer

#29 Jonathan Safran Foer

Jonathan Safran Foer, »Alles ist erleuchtet«

Seit seinem Debüt »Alles ist erleuchtet« ist Jonathan Safran Foer einer der wichtigsten US-amerikanischen Autoren und auch in unserem Verlagsprogramm eine feste Größe. Als Enkel von Holocaust-Überlebenden kam der Schriftsteller früh mit jüdischen Traditionen, der Kultur und dem jüdischen Glauben in Berührung und zeigte besonderes Interesse für Literatur jüdischer Autoren, wie Joseph Roth. Diese Thematik verarbeitet er auch in seinem ersten Roman und wurde dafür vielfach ausgezeichnet. Mit seinem ersten Sachbuch »Tiere essen« setzte er sich ebenfalls mit seiner persönlichen Situation auseinander und ist seitdem Vegetarier.

 

 

Barnes Barnes

#28 Julian Barnes

Julian Barnes, »England, England«

Einer der wichtigsten zeitgenössischen britischen Autoren wird heute 70 Jahre alt: Julian Barnes. Bereits 1980 veröffentlichte er seinen ersten Roman »Metroland« und schrieb danach unter seinem realen Namen zahlreiche weitere Romane, Essays und Kurzgeschichten sowie unter dem Pseudonym Dan Kavanagh Kriminalromane. Das Autorenbild hat damit schon seit vielen Jahren seinen festen Platz an unserer Wand. Gleich drei seiner Romane standen auf der Shortlist des Man Booker Prizes bis die vierte Nominierung (»Vom Ende einer Geschichte«) im Jahr 2011 mit diesem wichtigen britischen Literaturpreis ausgezeichnet wurde. Pünktlich zu seinem runden Geburtstag erschien die Essaysammlung »Am Fenster«, in dem er von seinen Lieblingsbüchern und -autoren schreibt.

Wir wünschen ihm alles Gute zu seinem Ehrentag!

 

 

Liane Dirks

#27 Liane Dirks

Liane Dirks, »Vier Arten meinen Vater zu beerdigen«

Liane Dirks arbeitet seit 1985 als freie Schriftstellerin. In dieser Zeit hat sie insgesamt 21 Bücher herausgegeben, darunter sechs Romane. Mit ihren ersten zwei Romanen »Die liebe Angst« (1985, Neuauflage 2015) und »Vier Arten meinen Vater zu beerdigen« nahm sie das Thema Kindesmissbrauch auf und stieß erste Debatten in Deutschland an. Für Ihre Werke bekam sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen wie das Rolf-Dieter-Brinkmann-Stipendium der Stadt Köln.

Heute feiert Liane Dirks ihren 60. Geburtstag – das KiWi-Team wünscht von Herzen alles Gute!

 

 

Dieter Wellershoff

#26 Dieter Wellershoff

Dieter Wellershoff, »Ein schöner Tag«

1959 wird Dieter Wellershoff Lektor bei Kiepenheuer & Witsch. Er proklamiert einen »neuen Realismus«, stellt mit Erstveröffentlichungen u.a. Nicolas Born, Günter Seuren, Günter Herburger, Renate Rasp, Günter Steffens und Rolf Dieter Brinkmann vor. Und macht damit in den sechziger Jahren den Verlag Kiepenheuer & Witsch zu dem, was er heute noch ist – eines der führenden Häuser für deutsche Gegenwartsliteratur.

Mit »Ein schöner Tag«wird Wellershoff 1966 selbst als Autor hervortreten, und der Verlag veröffentlicht in den Folgejahren zahlreiche Bücher von ihm. In den neunziger Jahren legt Kiepenheuer & Witsch eine sechbändige Werkausgabe von Dieter Wellershoff vor. Im Herbst 2001 erscheint sein großartiger Roman »Der Liebeswunsch«. Zu seinem 90. Geburtstag erscheinen bei uns seine besten Erzählungen: »Im Dickicht des Lebens«

 

 

Günter Wallraff

#25 Günter Wallraff

Günter Wallraff, Ganz unten

Günter Wallraff hat nicht nur eins, sondern gleich mehrere bekannte Gesichter. So tritt er zum Beispiel als Türke Ali Levent oder Praktikant Hans Esser auf, mischt sich unter die Waffenschieber, Dienstboten und Boulevardreporter. Für seine investigativen Reportagen, für dessen Recherche er sich schlechten Arbeitsbedingungen und Rassismus aussetzte, erhielt er sowohl Lob als auch Tadel, aber auf alle Fälle entfachte er notwendige Diskussionen. Was die Veröffentlichung von »Ganz unten« vor 30 Jahren auch bei KiWi und im Buchhandel für einen Trubel ausgelöst hat, ist den Kollegen nach wie vor in guter Erinnerung und wird auch den jüngeren Kollegen gerne noch erzählt.

 

Tenberken

#24 Sabriye Tenberken

Sabriye Tenberken, Mein Weg führt nach Tibet

Kelsang Meto (»Glücksblume«) ist der Name, den tibetische Schüler unserer Autorin Sabriye Tenberken gegeben haben und zugleich der erste Satz in ihrem ersten Bestseller »Mein Weg führt nach Tibet«. In diesem Buch erzählt Tenberken, wie sie 1998 die erste Blindenschule in Lhasa gründete. Sie kämpfte damit gegen die völlige gesellschaftliche Isolation von erblindeten Kindern, deren Schicksal ihr bestimmt besonders am Herzen lag. Sie selbst erblindete nämlich im Alter von 12 Jahren. Die »Glücksblume« hatte mit ihrem ersten Projekt nicht nur Glück, sondern auch Erfolg. Auch diese Erfahrung wollte Tenberken weitergeben – diesmal in Südindien, an ihrem selbst gegründeten kanthari-Institut, an dem sie mit ihrem Partner Paul Kronenberg Anhängern von gesellschaftlichen Randgruppen lehrt, wie sie eigene Hilfsprojekte aufbauen und umsetzen. Davon handelt ihr aktuelles Buch »Die Traumwerkstatt von Kerala«. Heute möchten wir zusätzlich zu ihrem Geburtstag gratulieren. Alles, alles Gute wünscht KiWi!

 

aDORF

#23 Mario Adorf

Mario Adorf, Der Mäusetöter

Heute wird Schauspieler, Entertainer, Sänger und Autor Mario Adorf 85 Jahre alt. Anlass genug, um ihn auf unserer Autorenwand zu ehren!
Sein erster Satz auf KiWi-Papier erschien 1992 in seinem Buch »Der Mäusetöter«, das als ein sehr persönliches Buch gefeiert wurde. Der beschriebene Wandertrieb scheint demnach auch ihn selbst zu plagen. Geboren in Zürich und aufgewachsen in der Eifel, „wandert“ er heute zwischen seinen Vier Wänden in Paris und München.
Die zahlreichen Berufsbezeichnungen lassen schon ahnen: Adorfs Vita ist lang und weist ebenso viele Auszeichnungen wie Film- und Buchtitel auf. Wir sind demnach stolz, auch sein neuestes Buch »Schauen Sie mal böse« kürzlich und anlässlich seines Geburtstages publiziert zu haben. Es bleibt uns nur noch zu gratulieren: Alles Gute Mario Adorf!

 

schlingensief

#22 Christoph Schlingensief

Christoph Schlingensief, Chance 2000

Heute vor fünf Jahren verstarb Christoph Schlingensief.
Seine erste Publikation bei KiWi war das Buch »Chance 2000 – Wähle dich selbst«, das Buch zur Partei, die er 1998 gründete (Hier im Interview mit Benjamin von Stuckrad-Barre)
Auf das »nachlesbare Theaterstück Rosebud« folgten sein vielbeachtetes Krebstagebuch »So schön wie hier kanns im Himmel gar nicht sein! « und posthum die Autobiographie »Ich weiß, ich war’s«. Wir vermissen ihn sehr.

 

Doctorow

#21 E.L. Doctorow

E.L. Doctorow, In Andrews Kopf

Am 21. Juli 2015 verstarb E.L. Doctorow. Wir zitieren ausnahmsweise nicht den ersten Satz aus dem ersten Buch bei Kiepenheuer & Witsch (»Billy Bathgate« im Fall von Doctorow), sondern haben uns für ein Aussage von E.L. Doctorow entschieden, die bezeichnend ist für sein gesamtes Werk.

»[…] Vor allem mit seinen großen historischen Romanen von Ragtime über Billy Bathgate bis zu Der Marsch hat er die amerikanische Geschichte lebendig werden lassen. Sein literarisches und essayistisches Werk war geprägt von einem tiefen Humanismus. Wir werden E.L. Doctorow in unserem Gedächtnis behalten als einen bescheidenen, sensiblen, hoch gebildeten und immer neugierigen Menschen und Freund.« (Aus dem Nachruf von Helge Malchow und Kerstin Gleba)
Am 17. August 2015 erscheint postum E.L. Doctorows letzter Roman »In Andrews Kopf« erstmalig auf Deutsch.

 

BÖLL

#20 Heinrich Böll

Heinrich Böll, Und sagte kein einziges Wort

Heute jährt sich der 30. Todestag von Heinrich Böll, der, seit seiner ersten Buchveröffentlichung im Jahr 1949, die deutsche Nachkriegsliteratur über fast vier Dekaden entschieden geprägt hat. 1972 erhielt er den Nobelpreis für Literatur. Böll starb im Juli 1985 in Langenbroich in der Eifel.
Im Verlag Kiepenheuer & Witsch ist das gesamte Hauptwerk Bölls erschienen, zuletzt der von René Böll herausgegebene Band »Köln gibt’s schon, aber es ist ein Traum.«

 

BUKOWSKI

#19 Charles Bukowski

 

Charles Bukowski, Der Mann mit der Ledertasche

Charles Bukowski mit dem ersten Satz, der sich, wie viele darauffolgende, so tief ins Hirn brennt, dass man sich fragen muss, ob die Rückstände sich irgendwann wieder entfernen lassen. Die Antwort ist nein. So ist das mit den unsterblichen Dichtern.

 

18. Tom Hillenbrand

#18 Tom Hillenbrand

 

Tom Hillenbrand, »Teufelsfrucht«

Heute an unserer Autorenwand: Tom Hillenbrand!
2011 veröffentlichte er seinen ersten Krimi »Teufelsfrucht« über den luxemburgischen Koch Xavier Kieffer und löste damit große Begeisterung bei Presse und Lesern aus. Schon mit »Teufelsfrucht« „regt Tom Hillenbrand genussvoll den Appetit der Krimileser an“ (Die Welt) und steigert die Lust auf kulinarische Krimis seitdem mit jedem weiteren Titel, der von ihm erscheint. Die Verfilmung von »Teufelsfrucht« mit Moritz Bleibtreu in der Hauptrolle ist bereits geplant.
Als wäre das nicht schon genug, hat Tom Hillenbrand im letzten Jahr zusätzlich noch seinen visionären Krimi »Drohnenland« bei uns veröffentlicht, der in diesem Jahr den renommierten Friedrich-Glauser-Preis gewann.
Und für alle, die ebenfalls ein Buch schreiben wollen, hat Tom Hillenbrand auf seiner Website noch 10 Schreibtipps.

 

BELLOW

#17 Saul Bellow

 

 

Saul Bellow, »Die Abenteuer des Augie March«

Für Philip Roth ist er neben William Faulkner das »Rückgrat der amerikanischen Literatur im zwanzigsten Jahrhundert«. Heute wäre der 2005 verstorbene Literatur-Nobelpreisträger Saul Bellow 100 Jahre alt geworden. Als Meisterwerke gelten die drei Romane »Die Abenteuer des Augie March«, »Herzog« und »Humboldts Vermächtnis«, die 2009 in neuer Übersetzung bei KiWi erschienen sind. Saul Bellows deutsche Lektorin Bärbel Flad, die unter anderem auch die Übersetzungen von Gabriel García Márquez und Don DeLillo lektoriert, stellt diese »großen amerikanischen Zeitromane« vor.

 

kaiser

#16 Vea Kaiser

 

 

Vea Kaiser, Blasmusikpop

Ihr furioses Debüt »Blasmusikpop« wurde von den Lesern geliebt, in mehrere Sprachen übersetzt und eine Verfilmung ist in Arbeit. Bei KiWi erschien diesen Monat ihr neues Werk »Makarionissi oder Die Insel der Seligen«, über das ORF – Willkommen Österreich sagt: »Großartiges Buch, ein Epos. […] Hier liegt der Genieverdacht nahe. […] Ein absolutes Meisterwerk.« Heute an unserer Autorenwand: Die fabelhafte Vea Kaiser

Walsh

#15 Helen Walsh

 

 

Helen Walsh wurde 1976 in der Nähe von Liverpool geboren, wo sie auch heute lebt. Ihr Debütroman »Millie« erregte durch seine drastische Schilderung von Sex, Partys und Drogen viel Aufsehen und war in Großbritannien und Deutschland ein großer, viel diskutierter Erfolg. »Millie« wurde mit dem Betty Task Prize ausgezeichnet. Walshs zweiter Roman »Once Upon A Time in England« gewann den Somerset Maugham Prize. »Ich will schlafen!« erntete begeisterte Kritiken – und trat eine Lawine los: Die Autorin erhielt Tausende von E-Mails junger Mütter, die Helen Walsh für ihr offenherziges Buch dankten. In ihrem neuesten Buch »Ein mallorquinischer Sommer« erzählt sie von Jenn, einer Frau Mitte 40, die sich zum 17-jährigen Freund ihrer Stieftochter angezogen fühlt. Helen Walsh gab dem Magazin der Süddeutschen kürzlich ein sehr lesenswertes Interview: »Frauen, die ihrem Verlangen nachgeben, sind stark«

 

sonneborn

#14 Martin Sonneborn

 

 

Martin Sonneborn​ (50) wird heute fünfzig Jahre alt. Herzlichen Glückwunsch!
Ein guter Anlass, um an sein erstes KiWi-Buch zu erinnern: Das PARTEI-Buch​, in dem er vom Aufstieg seiner Partei »Die PARTEI« erzählt und das ihm von der Süddeutschen Zeitung den Titel »Deutschlands Chefsatiriker« einbrachte.
In Kürze erscheint bei KiWi »Die Beerdigung von Herrn Krodinger im Biergarten – ein Schild sagt mehr als 1000 Worte«(zusammen mit Georg Behrend), auch dieses Werk wird ganz für sich stehen.

 

Menasse

#13 Eva Menasse

 

 

Eva Menasse, Vienna

»Vom Glück der Lektüre: Eva Menasse schreibt kristallklare Prosa über die Vergeblichkeit des sehnsuchtsvollen Miteinanders – große Literatur!«, formulierte es einmal die ZEIT.
»Vienna«, Eva Menasses Romandebüt bei KiWi, war bei Kritik und Lesern ein großer Erfolg.  Nicht weniger beachtlich waren der Erzählungsband Lässliche Todsünden und ihr zweiter Roman Quasikristalle. Letzterer wurde mit dem Gerty-Spies-Preis, dem Heinrich-Böll-Preis der Stadt Köln sowie dem Literaturpreis Alpha ausgezeichnet. Im Februar erschien bei uns eine Sammlung ihrer Essays und Reden: Lieber aufgeregt als abgeklärt.

 

12. Christian Kracht

#12 Christian Kracht

Christian Kracht, Faserland

Also, es fing damit an, dass der Lektor Helge Malchow 1993 eine Postkarte an die Redaktion der Zeitschrift TEMPO schickte: »Lieber Herr Kracht, ich würde gerne einmal ein Buch von Ihnen lesen …«  Zwei Jahre später erschien das Debüt von Christian Kracht. 20 Jahre danach ist es zu einem Klassiker der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur geworden. Ein Buch, das, so Daniel Kehlmann (FAS), »tief in die seelische Substanz dieses Landes trifft, es spricht von Ästhetik und meint Moral, und es verschweigt nicht, obgleich es das nur zart andeutet, dass die Hässlichkeit im Herzen Deutschlands von dem kommt, was hier vor noch immer nicht langer Zeit passiert ist.« Und weiter: »Wie kann ein Roman, der so viel fertigbringt, derart witzig sein, wie kann er so viel Spaß machen? Ich stehe mit Bewunderung vor diesem Geheimnis.«

PETER SCHNEIDER

#11 Peter Schneider

 Peter Schneider feierte kürzlich seinen 75. Geburtstag! Wir gratulieren an dieser Stelle ganz herzlich und erinnern mit seinem Autorenwand-Porträt an seine Neuerzählung von Büchners Novelle, die fünf Jahre nach Ausbruch der Studentenrevolte literarisch Furore machte und zu einem modernen Klassiker wurde: LENZ .
»Ein Meisterwerk«, welches uns ermöglicht, so formulierte es Julia Franck, »huckepack mit seinen Augen die Risse im Beton der Nachkriegszeit zu sehen«.
Ein anderes wichtiges Werk von Peter Schneider, dem damaligen Wortführer der 68er-Bewegung, ist »sein Lebensbuch und das der Generation« (Spiegel) REBELLION UND WAHN.
Kürzlich erschein bei uns sein »Berlin-Porträt einer unfertigen Stadt: An der Schönheit kann’s nicht liegen«.

10. Viveca Sten

#10 Viveca Sten

Viveca Sten, Tödlicher Mittsommer

Gerade sind von ihr gleich zwei neue Bücher bei uns erschienen: Ein weiterer spannender Fall für ihren Ermittler Thomas Andreasson »Tod in stiller Nacht« und ihr Kochbuch »Schärensommer«, in dem neben wunderschönen Landschaftsaufnahmen und tollen Rezepten auch Geschichten über die Bewohner der Schären enthalten sind.

9. Nick Cave

#9 Nick Cave

Nick Cave, »Der Tod des Bunny Munro«
Er ist nicht nur eine lebende Legende der Rockmusik, sondern kann auch außergewöhnlich gut schreiben! Das beweist er nicht zuletzt in seinem Roman »Der Tod des Bunny Munro«, der schon mit dem ersten Satz überzeugt.

tIMM

#8 Uwe Timm

Uwe Timm, »Der Mann auf dem Hochrad«
Es gibt eine Menge über ihn zu sagen, und am kommenden Montag wird es dafür auch einen besonderen Anlass geben. Uwe Timm wird 75! Bis dahin lassen wir ihn selbst zu uns sprechen, mit seinem ersten Satz aus seinem ersten Buch bei KiWi. Und nein, auch wenn man es vermuten könnte, es handelt sich bei dem silbernen Stab nicht um einen Zauberstab.

Böhmermann

#7 Jan Böhmermann

Heute an unserer Autorenwand: Eine sehr alte Original-Aufnahme von Jan Böhmermann mit einem interessanten ersten Satz aus seinem ersten Buch »Alles, alles über Deutschland«. Begleitet von einer großen Marketingkampagne – bspw. spendete Christian Ulmen uns ein Quote (»Ich kenne Jan Böhmermann vom Sehen«) und einem aufwändig gestalteten Buchaufkleber (»Der Aufkleber zum Buch«) – wurde das Debüt von Böhmermann schnell zu einem veritablen Bestseller und war DAS Medienereignis 2009.

mODICK

#6 Klaus Modick

Der fabelhafte Klaus Modick ist die Nummer 6 an unserer ‪#‎autorenwand‬. Mit »Klack«, seinem ersten Buch bei Kiepenheuer & Witsch, gelang ihm ein wunderbar leicht erzählter Roman aus dem Wirtschaftswunderland.
»Sein Meisterstück« (Denis Scheck) »Konzert ohne Dichter« befindet sich zurzeit auf Platz 5 der SPIEGEL-Bestellerliste (12.3.15).

Smith

#5 Patti Smith

Patti Smith ist Dichterin, Performance-Künstlerin, Malerin und Fotografin. Und die Nummer 5 auf unserer ‪#‎autorenwand‬. 2010 erschien ihr Buch »Just Kids«, das weltweit begeistert aufgenommen und in den USA mit dem prestigereichen National Book Award ausgezeichnet wurde. In »Just Kids« setzt sie ihrem Freund Robert Mapplethorpe ein literarisches Denkmal.

4. Tino Hanekamp

#4 Tino Hanekamp

Tino Hanekamp ist die Nummer 4 auf unserer virtuellen Autorenwand und mit ihm natürlich wieder der erste Satz aus seinem ersten Roman »So was von da«, den 1Live als »Wild!« bezeichnete und von dem Heinz Strunk sagte: »So sollte jede Party sein. Ich wäre dabei.« Und wer die Lektüre noch um einen Höreindruck erweitern möchte, dem sei das im Januar erschienene Hörspiel empfohlen, das man bei rbb-online downloaden kann.

3. Joachim Meyerhoff

#3 Joachim Meyerhoff

Unser drittes Foto an der KiWi-Autorenwand: Joachim Meyerhoff. Und mit ihm der erste Satz aus seinem Buch »Alle Toten fliegen hoch«, das von der FAZ als ein »Ein veritables Spektakel an Witzen, Anekdoten und herrlich hanebüchenen Ausschmückungen« bezeichnet wurde. Gerade erschien sein zweiter Roman »Wann wird es endlich wieder so, wie es nie war« bei uns im Taschenbuch.

#2 Sofi Oksanen

Unser zweites Bild, das wir von unserer Autorenwand vorstellen wollen: Sofi Oksanen. Als „Finnlands dunkle Königin“ gehandelt, ist hier ihr erster Satz aus ihrem Roman »Fegefeuer« nachzulesen.

#1 Helge Schneider

 

 

 

 

Benjamin von Stuckrad-Barre, 1975, ist Schriftsteller.

Zuletzt erschien sein Buch »Panikherz«.

Und jetzt die Neuigkeiten:

Ab Montag wird »Panikherz« auf Platz 1 der SPIEGEL-Sachbuch-Bestsellerliste  pulsieren.

Yes! #autorenwand #erstersatz #panikherz

4 Antworten auf “Die Autorenwand: #30 Benjamin von Stuckrad-Barre”

  1. leserstoff am :

    Ich finde die Veröffentlichung der Fotos von Eurer Fotowand eine gute Idee. Es macht Spaß sie sich an zu sehen. Nebenbei habe ich festgestellt, dass einige meiner Lieblingsbücher aus Eurem Verlag stammen. Das wusste ich vorher gar nicht, weil ich nicht darauf geachtet hatte.

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    • kiwiredaktion am :

      Dankeschön, wir machen – wie gesagt – noch ein wenig damit weiter..!

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  2. Buchhandlung Tyrolia am :

    Schönen guten Tag!

    Gerne möchte ich auf eine Buchrezension eines Kiwi-Titels in unserem Buchblog aufmerksam machen:
    http://blog.tyrolia.at/index.php/2015/04/tyrolia-buch-tipp-eure-vaeter-wo-sind-sie-und-die-propheten-leben-sie-ewig-von-dave-eggers/
    Herzliche Grüße aus Tirol

    VERLAGSANSTALT TYROLIA Gesellschaft m.b.H.
    TYROLIA BUCH • PAPIER INNSBRUCK
    Mag. Brigitte Thaler
    Social Media & Kids-Club
    A-6020 Innsbruck, Maria-Theresien-Straße 15
    T: +43 (0) 512 / 2233-605, F: DW 444
    E: brigitte.thaler@tyrolia.at
    I: http://www.tyrolia.at

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