Vierundzwanzig Türen #22 (Caterina Kirsten – Blog SchöneSeiten)

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Vor zwei Jahren haben wir unsere Autoren gefragt, ob sie für uns ihre Türen öffnen möchten. Bei Klaus Modick borgten wir uns für unseren Adventskalender den Titel seines Romans* »Vierundzwanzig Türen«. Klaus Modick war auch der erste unserer Autoren, der uns einen kleinen Einblick in sein Reich gewährte.
Dieses Jahr haben wir bei Buchbloggern und Buchhändlern angeklopft. Wir wollten wissen, »Wer bist Du, was sind Deine Orte«? Und wir fragten, welches Buch aus unserem Programm sie Ihnen, unseren Lesern, empfehlen möchten. Es hat uns sehr glücklich gemacht, so viele begeisterte Reaktionen und Beiträge zu erhalten. Wir hoffen, auch Sie freuen sich, bekannte Gesichter unter den Bloggern und Buchhändlern wiederzusehen oder bisher unbekannte kennenzulernen. Jedes empfohlene Buch wird natürlich verlost. Entweder Sie nehmen an unserer großen Weihnachtsverlosung teil oder Sie versuchen Ihr Glück täglich bei Facebook.
*Oh! Wäre William Blake nicht Selfpublisher, sondern KiWi-Autor gewesen, würde unser  Adventskalender vielleicht auch »Die Pforten der Wahrnehmung« heißen. Wie auch immer. Treten Sie ein, nehmen Sie wahr!

 

Tür 22: Caterina Kirsten – SchöneSeiten

Auf SchöneSeiten schreibe ich seit 2011 über Gegenwarts- und Spannungsliteratur, vor allem abseitige und kühne Texte interessieren mich dabei. Außerdem gehöre ich dem Bloggerkollektiv We read Indie an, das Literatur aus unabhängigen Verlagen mehr ins Gespräch bringen will. Im wahren Leben bin ich Literaturagentin und Lektorin in Frankfurt, wo ich seit vier Jahren lebe.

Daheim lese und schreibe ich auf einem meiner grünen Polstermöbel, die ich über eine Kleinanzeige in Bayern gefunden habe und auf die ich mächtig stolz bin. Zugegeben, sie sind auf Dauer etwas unbequem, aber das macht nichts: Sie sehen fabelhaft aus, man sitzt und arbeitet auf ihnen mit Stil, und für alles andere, fürs wohlige Lümmeln, habe ich ja immer noch mein Bett.

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KiWi soll euch »Hundert Jahre Einsamkeit« von Gabriel García Márquez schenken

 »Viele Jahre später sollte der Oberst Aureliano Buendía sich vor dem Erschießungskommando an jenen fernen Nachmittag erinnern, an dem sein Vater ihn mitnahm, um das Eis kennenzulernen.«

Selten habe ich einen derart verheißungsvollen ersten Satz gelesen, und er verspricht kein bisschen zu viel. Diese 500-seitige Saga über den Aufstieg und Niedergang einer kolumbianischen Familie ist überbordend, sprachgewaltig, farbenprächtig, sie ist voller Magie und Schönheit und Traurigkeit. Unmöglich, bei der Lektüre nicht in einen Rausch zu verfallen.

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