Vierundzwanzig Türen #16 (Vera Lejsek – Blog glasperlenspiel13)

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Vor zwei Jahren haben wir unsere Autoren gefragt, ob sie für uns ihre Türen öffnen möchten. Bei Klaus Modick borgten wir uns für unseren Adventskalender den Titel seines Romans* »Vierundzwanzig Türen«. Klaus Modick war auch der erste unserer Autoren, der uns einen kleinen Einblick in sein Reich gewährte.
Dieses Jahr haben wir bei Buchbloggern und Buchhändlern angeklopft. Wir wollten wissen, »Wer bist Du, was sind Deine Orte«? Und wir fragten, welches Buch aus unserem Programm sie Ihnen, unseren Lesern, empfehlen möchten. Es hat uns sehr glücklich gemacht, so viele begeisterte Reaktionen und Beiträge zu erhalten. Wir hoffen, auch Sie freuen sich, bekannte Gesichter unter den Bloggern und Buchhändlern wiederzusehen oder bisher unbekannte kennenzulernen. Jedes empfohlene Buch wird natürlich verlost. Entweder Sie nehmen an unserer großen Weihnachtsverlosung teil oder Sie versuchen Ihr Glück täglich bei Facebook. *Oh! Wäre William Blake nicht Selfpublisher, sondern KiWi-Autor gewesen, würde unser  Adventskalender vielleicht auch »Die Pforten der Wahrnehmung« heißen. Wie auch immer. Treten Sie ein, nehmen Sie wahr!

Tür 16: Vera Lejsek – Blog glasperlenspiel13

Seit Mai 2011 betreibe ich unter dem Pseudonym Bücherliebhaberin einen Literaturblog namens glasperlenspiel13. Mein Bestreben ist es Bücher jenseits des Mainstreams vorzustellen und diese meinen Lesern näher zu bringen. Des Weiteren berichte ich von interessanten literarischen Veranstaltungen und habe erst vor kurzem eine ganz neuen Reihe gestartet: Die Blogs der Buchbranche im Portrait. Natürlich mit dabei: der KiWi-Blog.

Ich lese sehr gern auf dem heimischen Sofa oder im Zug und der schönste Höhepunkt für mich als Bücherliebhaberin und Literaturbloggerin ist jedes Jahr die Leipziger Buchmesse in meiner Heimatstadt.
Auf der Leipziger Buchmesse

KiWi soll euch einen russischen Klassiker schenken: »Meister und Margarita« von Michail Bulgakow

Eines der wenigen Bücher, dass ich mehrmals gelesen habe und sicher auch noch ein weiteres Mal lesen werde. Nehmen wir mal an, ich wüsste nichts von der Rezeptionsgeschichte, würde nicht die unendliche Fülle an Sekundärliteratur erahnen und hätte von Bulgakow noch nie etwas gehört. Dann würde ich ganz laienhaft allen Interessierten sagen: Dieses Buch ist FANTASTISCH und muss gelesen werden!

Der russische Autor stellt in der Haupthandlung fabelhaft die Missstände des Russlands der 20er & 30er Jahre in sprachlich überspitzter Form dar und nimmt das komplette menschliche Wertesystem genau unter die Lupe. Dabei werden moralische, religiöse und weltliche Gegensätze thematisiert und an typischen Charakteren beispielhaft vorgeführt. Es macht einfach Freude sich auf den »Spuk« einzulassen und dem russischen Autor in eine fantastische Welt zu folgen. Eine ganz besondere Satire auf höchstem Niveau.

KiWi-Empfehlung

 

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