Vierundzwanzig Türen #12 (Dorota Federer – Blog Bibliophilin)

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Vor zwei Jahren haben wir unsere Autoren gefragt, ob sie für uns ihre Türen öffnen möchten. Bei Klaus Modick borgten wir uns für unseren Adventskalender den Titel seines Romans* »Vierundzwanzig Türen«. Klaus Modick war auch der erste unserer Autoren, der uns einen kleinen Einblick in sein Reich gewährte.
Dieses Jahr haben wir bei Buchbloggern und Buchhändlern angeklopft. Wir wollten wissen, »Wer bist Du, was sind Deine Orte«? Und wir fragten, welches Buch aus unserem Programm sie Ihnen, unseren Lesern, empfehlen möchten. Es hat uns sehr glücklich gemacht, so viele begeisterte Reaktionen und Beiträge zu erhalten. Wir hoffen, auch Sie freuen sich, bekannte Gesichter unter den Bloggern und Buchhändlern wiederzusehen oder bisher unbekannte kennenzulernen. Jedes empfohlene Buch wird natürlich verlost. Entweder Sie nehmen an unserer großen Weihnachtsverlosung teil oder Sie versuchen Ihr Glück täglich bei Facebook.
*Oh! Wäre William Blake nicht Selfpublisher, sondern KiWi-Autor gewesen, würde unser  Adventskalender vielleicht auch »Die Pforten der Wahrnehmung« heißen. Wie auch immer. Treten Sie ein, nehmen Sie wahr!

Tür 12: Dorota Federer – Bibliophilin

Ich heiße Dorota Federer und blogge seit über 6 Jahren über meine Suche nach literarischen Perlen auf www.bibliophilin.de. Ich bin ausgebildete Buchhändlerin und Lehrerin, kümmere mich um meine wunderbare Tochter und lese leidenschaftlich gerne. Ich tausche mich auf verschiedenen Social Media Kanälen (facebook, instagram) mit Gleichgesinnten über Literatur aus. Ich bevorzuge zeitgenössische Literatur, lese ab und zu Kinder- und Jugendbücher sowie gute Unterhaltungsromane. Seit der Geburt meiner Tochter vertrage ich jedoch keine Krimis und Thriller mehr.

Da ich es zeitlich nicht schaffe, all die wunderbaren Bücher, die jährlich erscheinen, selbst zu rezensieren, biete ich auf meinem Blog anderen Lesern die Möglichkeit, Rezensionen der von mir ausgewählten Bücher, zu veröffentlichen.

Das hier ist ein Bild, auf dem zwei meiner Leidenschaften zu sehen sind: ein Buch und das Meer. Ich liebe das Wasser und wenn ich nur könnte, würde ich mir am Strand ein kleines Häuschen bauen lassen, um dort den Wellen zu lauschen und in wundervolle Geschichten einzutauchen. Ich lese jedoch nicht nur am Strand gerne, denn ans Meer komme ich leider nicht oft. Ich lese überall: auf dem Sofa, im Bett, beim Zähneputzen, beim Essen, in der Straßenbahn oder – wenn das Buch besonders gut ist – auch wenn ich laufe. Ich lese nicht nur gedruckte Bücher, sondern auch digitale, weswegen ich meine eBooks immer auf dem Handy dabei habe.

Buch am Meer

 

KiWi soll Euch »Sophia, der Tod und ich« von Thees Uhlmann schenken

… denn Thees Uhlmann hat einen fantasievollen Roman geschrieben, einen klugen Roman, der einerseits bewegt, unter die Haut geht, aber auch wahnsinnig unterhält und zum Lachen bringt. Das Buch sprüht vor Ideen, beinhaltet gute Gedanken, beschreibt einen spannenden Roadtrip, erzählt von Liebe und Familienzusammenhalt und warnt davor, nicht genug zu leben.

Was machst Du, wenn es an Deiner Tür klingelt? Richtig, Du machst die Tür auf. Blöd nur, wenn vor der Tür der Tod persönlich steht und dir mitteilt, dass Du nur noch drei Minuten zu leben hast und Dich fragt, was Du in diesen drei Minuten noch machen möchtest. Denn danach nimmt er Dich mit. Das hat der Tod Millionen Male bereits getan und wird es weiterhin tun. Außer es kommt was dazwischen und Du kannst dem Tod für ein paar Tage von der Schippe springen.

Dass jedoch jeder von uns stirbt, steht nicht zur Debatte. Nur die Art und Weise ist für jeden anders, manchmal tritt der Tod still ein, manchmal holt er einen mit dem Flammenwerfer ab. Manchmal kann man ihm für ein paar Augenblicke noch entkommen, weil man noch etwas ganz Wichtiges erledigen muss, wie der Protagonist dieses Buchs. Man klammert sich an das Leben, weil man sich noch von jemandem verabschieden möchte, wie das eben auch der Ich-Erzähler will. Manchmal wird der Tod jedoch auch von einem erneuten Klingeln an der Tür gestört und kann seine Arbeit nicht erledigen. In Wahrheit wissen wir nicht, wie der Tod ist, wie er aussieht, wie es sich anfühlt, wenn man stirbt. Man kann nicht voraus ahnen, wie man dann fühlen und was man denken wird. Mit seiner Romanidee versucht der Autor vielleicht dem Leser ein bisschen die Angst vor dem Tod zu nehmen und lenkt seine Gedanken auf das Leben selbst.

Ich drücke Euch die Daumen, dass Ihr diesen Roman gewinnt.

Bibliophilin

 

3 Antworten auf “Vierundzwanzig Türen #12 (Dorota Federer – Blog Bibliophilin)”

  1. Annika Mazziotti am :

    Welch ein fulminanter Gewinn! Ich würde mich sehr freuen….

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