Vierundzwanzig Türen #2 (Simone Finkenwirth – Blog Klappentexterin)

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Vor zwei Jahren haben wir unsere Autoren gefragt, ob sie für uns ihre Türen öffnen möchten. Bei Klaus Modick borgten wir uns für unseren Adventskalender den Titel seines Romans* »Vierundzwanzig Türen«. Klaus Modick war auch der erste unserer Autoren, der uns einen kleinen Einblick in sein Reich gewährte.
Dieses Jahr haben wir bei Buchbloggern und Buchhändlern angeklopft. Wir wollten wissen, »Wer bist Du, was sind Deine Orte«? Und wir fragten, welches Buch aus unserem Programm sie Ihnen, unseren Lesern, empfehlen möchten. Es hat uns sehr glücklich gemacht, so viele begeisterte Reaktionen und Beiträge zu erhalten. Wir hoffen, auch Sie freuen sich, bekannte Gesichter unter den Bloggern und Buchhändlern wiederzusehen oder bisher unbekannte kennenzulernen. Jedes empfohlene Buch wird natürlich verlost. Entweder Sie nehmen an unserer großen Weihnachtsverlosung teil oder Sie versuchen Ihr Glück täglich bei Facebook.
*Oh! Wäre William Blake nicht Selfpublisher, sondern KiWi-Autor gewesen, würde unser  Adventskalender vielleicht auch »Die Pforten der Wahrnehmung« heißen. Wie auch immer. Treten Sie ein, nehmen Sie wahr!

 

Tür 2: Simone Finkenwirth – Klappentexterin

Ich blogge für das gute Buch im Internet. Und das seit fünfeinhalb Jahren auf meinem Literaturblog »Klappentexterin«. Dort habe ich einen Raum für meine Herzensbücher und Kreativität geschaffen. 2013 habe ich, nach dem ersten »Indiebookday«, die Bloggerallianz »We read Indie« mit ins Leben gerufen.

Mein Sofa ist – neben dem Bett – mein liebster Leseort. Unter der warmen Kuscheldecke kann ich mich herrlich verkriechen. Auf der linken Seite habe ich Platz für eine Tasse Tee und Naschereien. Und wenn ich meinen Blick aus dem Buch löse und in die Ferne schweife lasse, schaue ich dem Berlin Fernsehturm direkt ins Gesicht. Das ist schön!

 

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KiWi soll euch »Baba Dunjas letzte Liebe« von Alina Bronsky schenken:

»Baba Dunjas letzte Liebe« von Alina Bronsky – ein kleines Buch mit großer Wirkung. Das fand wohl auch die diesjährige Jury des Deutschen Buchpreises und hat es daher auf die Longlist gesetzt. Das Buch leuchtet durch die kraftvolle, poetische Sprache und durch die beeindruckende Romanheldin. Einerseits ist Baba Dunja stark wie eine alte Eiche, andererseits butterweich und sehr herzenswarm.

Mit großer Freude habe ich der fast 100jährigen Baba Dunja zugehört, wie sie aus ihrem Leben erzählt, das so ganz anders ist als meins, jenseits von Fortschritt und Moderne. In Tschernowo scheint die Zeit stehen geblieben zu sein, in dem verstrahlten Dorf mit den alten Menschen, die selbstbestimmt ihren Alltag bestreiten. Geradezu rührend finde ich, wie sich Baba Dunja für ihre Mitmenschen einsetzt, mal sind es kleine Gesten, mal große Taten. Und in alldem zwitschert ein wunderbar witziger und weiser Ton aus ihr heraus, der mich an ein freches, kluges Vögelchen erinnert.

So ist dieses kleine Buch ein wunderschöner Mix aus melancholischen und heiteren Momenten. Allerfeinste Unterhaltung mit Tiefgang. Ein Buch, das bereits einige Menschen in meinem Umfeld sehr glücklich gemacht hat. Und zu Weihnachten ganz bestimmt noch viele weitere.

 

 

4 Antworten auf “Vierundzwanzig Türen #2 (Simone Finkenwirth – Blog Klappentexterin)”

  1. Beckmann, ,Anne am :

    ….ich würde mich sehr über das Buch freuen….:)

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