KiWi it Yourself – unsere Selbermachwochen inspiriert von Susanne Klingner #3

Egal, wo man hinschaut: Die Do-It-Yourself-Bewegung ist überall. Ob der Knitting-Trend, der vor ein paar Jahren die „Bestrickung“ von Laternen zur Folge hatte, oder das Nutzen jeder möglichen städtischen Fläche beim urban gardening. Im Fernsehen laufen Sendungen über Heimwerken oder Backshows, in denen Hobby-Bäcker ihr Talent unter Beweis stellen können. Und immer mehr Leute fangen plötzlich an, Dinge wieder selber zu machen. Sei es ein gestrickter Pullover, eine gehäkelte Mütze oder selbst gebastelte Deko. Alles scheint möglich und für jedes Vorhaben gibt es Ratgeber und Videos im Internet, Kurse oder einfach Freunde oder Verwandte, die man fragen kann.

Und weil wir KiWis Ihnen einen kleinen Einblick geben wollen, was wir so alles selber machen, startet heute unsere dreiwöchige DIY-Reihe, in der Sie mit uns Kurse besuchen, Gemüse anbauen, tolle Deko basteln und vieles mehr!

Und wenn auch Sie danach Lust aufs Selbermachen bekommen und noch mehr Inspiration brauchen – schauen Sie einfach in Susanne Klingners Buch Hab ich selbst gemacht, in dem sie in 365 Tagen 66 eigene Projekte durchführt!

 

#3 An der Nähmaschine mit Kerstin

Ich habe immer schon genäht. In meiner Familie konnte jeder an die Nähmaschine – das normalste von der Welt. So richtig begonnen hat es allerdings, als ich ein Geschenk brauchte für das Kind einer Freundin und nicht mehr einkaufen konnte. Es wurde ein T-Shirt und das Nähen schnell zu meiner Leidenschaft.

GarnundStoffAber heute geht es um ein Kissen, auch ein Geburtstagsgeschenk. Das schwierigste ist, die passenden Stoffe zu finden. Besonders, wenn man – wie ich – einfach viel zu viele Stoffe auf Lager hat.

Aber in diesem Fall war es einfach, denn die Couch, auf der das Kissen liegen soll, ist grau. Das ist zwar keine besonders frühlingshafte Farbe, aber mit der richtigen Kombination kann man sicher noch einen Hauch Frühling mit reinbringen.

2015-03-26 17.00.49Bei einer Tasse Cappuccino setze ich mich an den Nähtisch und beginne zu zeichnen. Welches Format soll das Kissen haben? Was soll darauf appliziert oder gestickt werden? Und ganz wichtig: Wie viele Stoffe sollen kombiniert werden? Nach dem ersten Entwurf, suche ich die passenden Stoffe, Bänder und Garne bis es ein in sich stimmiges Ganzes ergibt und die Lust aufs Nähen schon nicht mehr zu bändigen ist.

Den einfarbigen Stoff spanne ich zuerst in den Stickrahmen und schon rattert die Stickmaschine los und »Happiness« kommt auf. Vierzig Minuten später ist alles gestickt und nach dem Versäubern der Stickerei werden nun endlich die beiden Stoffe mit der Overlock zusammengenäht. Das geht ratzfatz und erst beim Aufnähen der Bordüren ist wieder etwas mehr Fingerspitzengefühl gefragt.

Naehvorgang

 

Versäubern der StickereiDas Kissen soll ohne Reißverschluss und Knöpfe auskommen, man nennt diese Art der Kissenöffnung »Hotelverschluss«. Dafür werden die beiden Kanten, die nachher hinten am Kissen übereinander liegen sollen, versäubert und umgenäht.

Der Oberstoff muss nun nur noch auf die Größe des Kissens angepasst werden, feststecken, mit der Overlock die Seiten nähen, bügeln und schon ist das Kissen fertig!!!

Einen Hauch von Frühling kann ich mir dann allerdings doch nicht verkneifen: ein kleines aufgenähtes Blümchen…

2015-03-26 21.41.50

 

2 Teile(Bilder und Beitrag von Kerstin Thiesing, Abteilung Presse)

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