Interviews & Porträts

Wer oder was dahinter steckt

Wenn Sie mehr wissen wollen über unsere Bücher, ihre Entstehungsgeschichte – und vor allem die Menschen dahinter:
Hier finden Sie Interviews, Porträts und Hintergrundgespräche mit Autoren und anderen Büchermachern.


Wafaa El Saddik

Es gibt nur den geraden Weg

Eine außergewöhnliche ägyptisch-deutsche Lebensgeschichte: Wafaa El Saddik, die ehemalige Generaldirektorin des Ägyptischen Museums in Kairo gibt sehr persönliche Einblicke in die Geschichte ihres Landes und erzählt von ihrem Kampf um den Schutz der größten Kunstschätze der Welt unter dem autoritären Regime von Mubarak. Im Porträt und Interview stellen wir Ihnen die Autorin vor.

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Susanne Klingner

Selbermachen scheint auf jeden Fall ansteckend zu sein

Die Journalistin Susanne Klingner startete den Selbstversuch. Sie wollte wissen, was die Faszination am Arbeiten mit den eigenen Händen ausmacht und warum es eine neue Sehnsucht nach dem einfachen Leben gibt. Im Interview erzählt sie, welche Erfahrungen sie machte, und was ihr Fazit aus diesem Do-it-your-self- Jahr ist.

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Tom Hillenbrand

Ein Brummbär, ungefähr Anfang 40 und unbeweibt.

….so beschreibt Tom Hillenbrand seine Hauptfigur Xavier Kieffer. Im Interview erzählt er mehr über die Hintergründe seines Krimi-Debüts Teufelsfrucht, in dem Sternekoch Xavier Kieffer unfreiwillig zum Ermittler wird.

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Prof. Holger Wormer und Michael Dietz

Besonders angetan hat es uns die Spinne im Staubsauger

Sie wissen zwar nicht alles, aber sie wissen, wo es steht, und erklären es so, dass es jeder versteht. Im Interview verraten der Moderator Michael Dietz und Professor Holger Wormer was das Besondere an der Arbeit zu Endlich Mitwisser! war.

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Verleger Helge Malchow

Immer an den Glutkernen der Gesellschaft

Helge Malchow, Verleger von Kiepenheuer & Witsch, spricht im Welt- Interview über seine Lehrervergangenheit und nächtliche Anrufe von Autoren und wagt einen Blick in die Zukunft.

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Susann Pásztor

Humor ist eine Form von Liebe

Mit feiner Beobachtungsgabe, großem Einfühlungsvermögen und viel Fröhlichkeit ist Susann Pásztor mit Ein fabelhafter Lügner eine Familiengeschichte gelungen, in der das Tragische und das Komische ganz eng beieinanderliegen.

Im Interview mit Kiepenheuer & Witsch spricht sie von ihrem späten Debüt als Romanautorin, ihrer Einstellung zum Humor und warum sie genau wie ihre Protagonisten eine »Vaterjüdin« ist.

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Sibylle Herbert

Die ganze Welt ist im McDonalds-Fieber.

In Bin ich zu blöd? beschreibt Sibylle Herbert die Absurditäten des modernen Alltags, die jeden von uns tagtäglich überfordern und auf die Palme bringen. Im Interview erzählt die Autorin, was wir gegen Blödheitsfallen tun können.

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Gerhart Baum

Der Präventionsstaat ist unersättlich, er findet kein Ende.

Mit Rettet die Grundrechte! legt Gerhart Baum eine Streitschrift vor, die als Plädoyer gegen übertriebene Kriminalitätsbekämpfung und Kriegsführung gilt. Als die RAF bombte und mordete, war Baum deutscher Innenminister. Nun bekennt er, der Staat habe damals auf hysterische Weise überreagiert – und er selbst sei daran beteiligt gewesen. Und heute?

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Harald Schumann

Jetzt kommt es darauf an, die soziale Mobilisierung von unten voranzubringen.

In der im April 2008 erschienenen Hardcoverausgabe Der globale Countdown haben Harald Schumann und Christiane Grefe fast unheimlicher Weise die Finanz- und Wirtschaftskrise, die seit Sommer/Herbst 2008 alle Welt beschäftigt, vorwegnehmend beschrieben.

Im Interview beurteilt Harald Schumann nun unter anderem die bisherige Politik Barack Obamas und die Ergebnisse des G20-Gipfels in London.

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Markus C. Schulte von Drach

Wir sind nicht fähig, frei zu entscheiden.

Der fremde Wille ist ein außergewöhnlicher Thriller, der unsere Vorstellungen von Schuld und freiem Willen nachhaltig zu hinterfragen versteht. Er setzt dort an, wo Naturwissen- schaft und Geisteswissenschaft aufeinander treffen, und versucht, das Rätsel um unser menschliches Verhalten zu erklären. Im Interview erzählt der Autor Markus C. Schulte von Drach, promovierter Biologe und erfahrener Wissenschaftsjournalist, wie frei unsere Entscheidungen tatsächlich sind.

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Daniel Pennacs

Schulkummer ist ein Buch was jeden angeht.

»Daniel Pennacs Schulkummer ersetzt hundert Pädagogikbücher. Alles, was man über die Schule wissen muss, steht in diesem Buch. Es ist Ratgeber, autobiographische Skizze und Bekenntnisschrift. Dieses Buch liest man nicht einfach nur gern. Man gewinnt es lieb.« FAZ

Im Interview erzählt Daniel Pennac wie er – eine Null in der Schule – es geschafft hat, ein berühmter Schriftsteller zu werden.

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Mark Sarvas

Es gibt mehr zu entdecken, wenn die Figur nicht ganz linientreu ist.

Bühne frei für Harry Rent: sympathischer Loser sucht die Liebe – und findet sich selbst. Der Debütroman Harry, die Zweite des amerikanischen Autors Mark Sarvas erzählt die Geschichte eines Mannes, der mit dem Wahnwitz der Verzweiflung versucht, mit sich ins Reine zu kommen. Absurd, witzig, anrührend – und zutiefst menschlich.

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Maria Sveland

Eine Bitterfotze ist eine Reaktion auf eine kranke Gesellschaft.

Maria Sveland hat mit ihrem Debütroman Bitterfotze großes Aufsehen erregt. Denn laut, kompromisslos und ehrlich beanstandet die Autorin darin die Ungleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Im Interview erzählt sie warum sie den Titel Bitterfotze gewählt hat und wie sie Schwedens Image als emanzipiertes Land beurteilt.

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Jürgen Becker

Ich möchte die Religion mit dem Humor versöhnen.

In der modernen multireligiösen Gesellschaft ist Religion ohne Humor vor allem eines: gefährlich! Jürgen Becker plädiert in seinem neuen Buch Religion ist, wenn man trotzdem stirbt deshalb für einen schillernden Polytheismus. Anregungen dafür gibt der Autor im Interview.

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A.M. Homes

Familie ist das, was jemand für sich als Familie auswählt.

Mit 31 Jahren trifft A.M. Homes erstmals ihre leiblichen Eltern. Die Begegnung findet sie zunächst verstörend. Die großen Fragen »Wer bin ich?« und »Wo komme ich her?« drohen sie aus der Bahn zu werfen, lähmen sie, aber machen sie auch wütend. Im Interview erzählt A.M. Homes wie ihr das Schreiben an ihrem neuen Buch Die Tochter der Geliebten beim Verarbeiten der Eindrücke und Erfahrungen geholfen hat.

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Alina Bronsky

Träume können sowohl beflügeln als auch lähmen

Mit viel Herz und Witz erzählt Alina Bronsky in ihrer ersten literarischen Veröffentlichung Scherbenpark von Sascha. Die 17-Jährige ist eine Pendlerin zwischen zwei Welten und in keiner davon zu Hause, aber scharfzüngig und altklug genug, um sich zu behaupten. Wo sich das Mädchen Zuhause fühlt, erklärt die Autorin im Interview.

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Jochen Rausch

Das ewige Kommen und Gehen von Glück und Unglück

In seinem Debütroman Restlicht erzählt Jochen Rausch von einer ersten großen Liebe, die nicht aufhörte, weil sie ein zu abruptes Ende fand. Im Interview erzählt der Autor wie authentisch seine Geschichte von vergangenen Sehnsüchten und Träumen ist.

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Katharina Hagena

Vergessen verhält sich zum Erinnern wie das Schweigen zum Wort. Das eine geht nicht ohne das andere

Katharina Hagena erzählt in ihrem Debütroman Der Geschmack von Apfelkernen, der dieses Jahr zum sensationellen Bestselller wurde, von den Frauen einer Familie und mischt die Schicksale dreier Generationen. Im Interview erläutert sie, welche Rolle der Garten in ihrem Roman spielt, wie Erinnern und Vergessen mit dem Erzählen zusammenhängen, und wie der Buchtitel zustande kam.

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Thomas Pletzinger

Das Leben ist nicht immer woanders. Oder doch?

Im Interview mit André Hille spricht Autor Thomas Pletzinger über die Heimatsuchenden in seinem Debüt-Roman Bestattung eines Hundes, erzählt, wo er selbst Heimat findet, und sagt, warum das Zitat »I hate to write but I love to have written« zu ihm passt.

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Werner Köhler

9 Fragen an... Werner Köhler

Der Autor von Cookys und Crinellis kalter Schatten stellt sich den »9 Fragen« und erzählt, warum Mark Oliver »E« Everett die Welt retten kann und warum es mit guten Büchern so wie mit gutem Wein ist.

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