Buch der Woche

Korrupte Medizin
Hans Weiss

Buchcover: Korrupte Medizin

Hans Weiss kritisiert das Preisdiktat der Pharmaindustrie: »Es gibt keine Branche, die so hohe Gewinne macht.«

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Wer oder was dahinter steckt

Wenn Sie mehr wissen wollen über unsere Bücher, ihre Entstehungsgeschichte – und vor allem die Menschen dahinter:

Hier finden Sie Interviews, Porträts und Hintergrundgespräche mit Autoren und anderen Büchermachern.

»Die ganze Welt ist im McDonalds-Fieber.«

In Bin ich zu blöd? beschreibt Sibylle Herbert die Absurditäten des modernen Alltags, die jeden von uns tagtäglich überfordern und auf die Palme bringen. Im Interview erzählt die Autorin, was wir gegen Blödheitsfallen tun können.

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»Wer die Selbstdarstellung im Netz komplett verweigert, der hat keine Freunde.«

Lara Fritzsche hat für Das Leben ist kein Ponyhof. Die unbekannte Welt der Abiturienten ein Jahr lang eine Abschlussklasse begleitet. Im Interview erzählt sie, was die Jugendlichen beschäftigt, wie sie mit Leistungsdruck, Jobsuche und den Neuen Medien umgehen.

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»Der Präventionsstaat ist unersättlich, er findet kein Ende.«

Mit Rettet die Grundrechte! legt Gerhart Baum eine Streitschrift vor, die als Plädoyer gegen übertriebene Kriminalitätsbekämpfung und Kriegsführung gilt. Als die RAF bombte und mordete, war Baum deutscher Innenminister. Nun bekennt er, der Staat habe damals auf hysterische Weise überreagiert – und er selbst sei daran beteiligt gewesen. Und heute?

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»Jetzt kommt es darauf an, die soziale Mobilisierung von unten voranzubringen.«

In der im April 2008 erschienenen Hardcoverausgabe Der globale Countdown haben Harald Schumann und Christiane Grefe fast unheimlicher Weise die Finanz- und Wirtschaftskrise, die seit Sommer/Herbst 2008 alle Welt beschäftigt, vorwegnehmend beschrieben.
Im Interview beurteilt Harald Schumann nun unter anderem die bisherige Politik Barack Obamas und die Ergebnisse des G20-Gipfels in London.

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»Wir sind nicht fähig, frei zu entscheiden.«

Der fremde Wille ist ein außergewöhnlicher Thriller, der unsere Vorstellungen von Schuld und freiem Willen nachhaltig zu hinterfragen versteht. Er setzt dort an, wo Naturwissen- schaft und Geisteswissenschaft aufeinander treffen, und versucht, das Rätsel um unser menschliches Verhalten zu erklären. Im Interview erzählt der Autor Markus C. Schulte von Drach, promovierter Biologe und erfahrener Wissenschaftsjournalist, wie frei unsere Entscheidungen tatsächlich sind.

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»Schulkummer ist ein Buch was jeden angeht.«

»Daniel Pennacs Schulkummer ersetzt hundert Pädagogikbücher. Alles, was man über die Schule wissen muss, steht in diesem Buch. Es ist Ratgeber, autobiographische Skizze und Bekenntnisschrift. Dieses Buch liest man nicht einfach nur gern. Man gewinnt es lieb.« FAZ
Im Interview erzählt Daniel Pennac wie er – eine Null in der Schule – es geschafft hat, ein berühmter Schriftsteller zu werden.

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»Es gibt mehr zu entdecken, wenn die Figur nicht ganz linientreu ist.«

Bühne frei für Harry Rent: sympathischer Loser sucht die Liebe – und findet sich selbst. Der Debütroman Harry, die Zweite des amerikanischen Autors Mark Sarvas erzählt die Geschichte eines Mannes, der mit dem Wahnwitz der Verzweiflung versucht, mit sich ins Reine zu kommen. Absurd, witzig, anrührend – und zutiefst menschlich.

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»Eine Bitterfotze ist eine Reaktion auf eine kranke Gesellschaft.«

Maria Sveland hat mit ihrem Debütroman Bitterfotze großes Aufsehen erregt. Denn laut, kompromisslos und ehrlich beanstandet die Autorin darin die Ungleichberechtigung zwischen Mann und Frau. Im Interview erzählt sie warum sie den Titel Bitterfotze gewählt hat und wie sie Schwedens Image als emanzipiertes Land beurteilt.

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»Ich möchte die Religion mit dem Humor versöhnen.«

In der modernen multireligiösen Gesellschaft ist Religion ohne Humor vor allem eines: gefährlich! Jürgen Becker plädiert in seinem neuen Buch Religion ist, wenn man trotzdem stirbt deshalb für einen schillernden Polytheismus. Anregungen dafür gibt der Autor im Interview.

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»Familie ist das, was jemand für sich als Familie auswählt.«

Mit 31 Jahren trifft A.M. Homes erstmals ihre leiblichen Eltern. Die Begegnung findet sie zunächst verstörend. Die großen Fragen »Wer bin ich?« und »Wo komme ich her?« drohen sie aus der Bahn zu werfen, lähmen sie, aber machen sie auch wütend. Im Interview erzählt A.M. Homes wie ihr das Schreiben an ihrem neuen Buch Die Tochter der Geliebten beim Verarbeiten der Eindrücke und Erfahrungen geholfen hat.

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»Träume können sowohl beflügeln als auch lähmen«

Mit viel Herz und Witz erzählt Alina Bronsky in ihrer ersten literarischen Veröffentlichung Scherbenpark von Sascha. Die 17-Jährige ist eine Pendlerin zwischen zwei Welten und in keiner davon zu Hause, aber scharfzüngig und altklug genug, um sich zu behaupten. Wo sich das Mädchen Zuhause fühlt, erklärt die Autorin im Interview.

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»Das ewige Kommen und Gehen von Glück und Unglück«

In seinem Debütroman Restlicht erzählt Jochen Rausch von einer ersten großen Liebe, die nicht aufhörte, weil sie ein zu abruptes Ende fand. Im Interview erzählt der Autor wie authentisch seine Geschichte von vergangenen Sehnsüchten und Träumen ist.

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»Ein Schloß an der Loire hätte mich gefreut«

Manuel Andrack begibt sich in Von wem habe ich das bloß auf Ahnenforschung. Dabei begegnet ihm Skurriles und Schönes, aber keine reiche Tante an der Loire…

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»Vergessen verhält sich zum Erinnern wie das Schweigen zum Wort. Das eine geht nicht ohne das andere«

Katharina Hagena erzählt in ihrem Debütroman Der Geschmack von Apfelkernen, der dieses Jahr zum sensationellen Bestselller wurde, von den Frauen einer Familie und mischt die Schicksale dreier Generationen. Im Interview erläutert sie, welche Rolle der Garten in ihrem Roman spielt, wie Erinnern und Vergessen mit dem Erzählen zusammenhängen, und wie der Buchtitel zustande kam.

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Das Leben ist nicht immer woanders. Oder doch?

Im Interview mit André Hille spricht Autor Thomas Pletzinger über die Heimatsuchenden in seinem Debüt-Roman Bestattung eines Hundes, erzählt, wo er selbst Heimat findet, und sagt, warum das Zitat »I hate to write but I love to have written« zu ihm passt.

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9 Fragen an... Werner Köhler

Der Autor von Cookys und Crinellis kalter Schatten stellt sich den »9 Fragen« und erzählt, warum Mark Oliver »E« Everett die Welt retten kann und warum es mit guten Büchern so wie mit gutem Wein ist.

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Dieter Hildebrandt über seine angebliche NSDAP-Mitgliedschaft

In der Zentralkartei der NSDAP wurde Kabarettist Dieter Hildebrandt als Parteimitglied geführt. Er bezeichnet die Berichterstattung darüber als »Rufmord«, weil er niemals einen entsprechenden Aufnahmeantrag unterschrieben oder von der Mitgliedschaft gewusst habe. Ein Gespräch mit Bernd Schroeder, dem Co-Autor seiner Autobiographie.

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Haben Sie heute schon gehunken?

Jörn Lauterbach porträtiert Bastian Sick, den Mann, der tapfer den Genitiv vor dem sicheren Tod durch den Dativ bewahren will – und dadurch zum »Deutschlehrer der Nation« avancierte.

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Herr Sick, woher ihr Faible für die deutsche Sprache?

Bastian Sick ( Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod und Happy Aua) im Interview: Über die Idee zum ersten Buch, die Ausstattung seines privaten Bücherregals, und seine Rolle als »Sprachpapst«.

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Ein Mensch als Jazz

Im August 2006 wird der Musiker, Kabarettist, Filmemacher, Zeichner und nicht zuletzt erfolgreiche Buchautor Helge Schneider mit dem Ruhrpreis für Kunst und Wissenschaft seiner Heimatstadt Mülheim an der Ruhr ausgezeichnet. Und Namensvetter und KiWi-Verleger Helge Malchow hält die Laudatio…

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Berühmt werden mit Yankee Doodle

Douglas Cowie stellt sich Fragen zu seinem Debüt-Roman Owen Noone, plädiert für Rock ‘n’ Roll ohne Sex ‘n’ Drugs, und denkt über die Aufgabe der Rockmusik nach…

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Dünne Luft, aber ich versuchte, nicht zuviel einzuatmen

Nick McDonell, Autor des Erfolgs-Debüts Zwölf, über die Arbeit an seinem zweiten Roman Der dritte Bruder, den 11. September und die Frage, was uns Halt im Leben gibt.

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9 Fragen an... Uwe Lyko (alias Herbert Knebel)

Uwe Lyko, der Mann hinter Herbert Knebel, erzählt, wie Bob Dylan vom Podest gestoßen wurde, und was man am besten in Shanghai macht.

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Ehrlichkeit im Blick macht Literatur interessant

Zum Erscheinen seines Romans Der kleine Herr Mister (2006) gibt Tobias Hülswitt einen Blick in seine Schreibwerkstatt frei. Er schildert den »Wahrheits-Fluss« beim Schreiben und erklärt, warum die Zen-Meditation mit der Literatur verwandt ist.

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9 Fragen an... Benjamin Lebert

Der Autor von Crazy, Der Vogel ist ein Rabe und Kannst du stellt sich den »9 Fragen« und erzählt, welches Buch er in sechs Sprachen besitzt.

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Das Meer ist der Spiegel der Seele

Frank Schätzing ( Der Schwarm, 2004) erzählt zum Erscheinen des zweiten Meeres-Buches Nachrichten aus einem unbekannten Universum (2006) was er von Walfang hält und wieso er sich selbst als Zellhaufen sieht, der Bücher schreibt für andere Zellhaufen.

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9 Fragen an… Hans Nieswandt

Der Autor von plus minus acht und Disko Ramallah über Lesen, das er bereut hat, Lesen im Bett und Shanghai…

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