Mit tiefer Betroffenheit haben wir vom Tod des großen Theaterregisseurs Peter Zadek erfahren, der zugleich einer der wichtigsten und bedeutendsten Autoren des Verlags Kiepenheuer & Witsch war.
Nach dem Theaterbuch »Das wilde Ufer« (herausgegeben von Laszlo Kornitzer) aus dem Jahr 1990 erschienen beim Kölner Verlag Kiepenheuer & Witsch die ersten beiden Bände von Peter Zadeks Autobiographie »My Way« (1998) und »Die heißen Jahre« (2006), außerdem 2003 ein Buch über Theaterregie »Menschen Löwen Adler Rebhühner«. Der dritte Band der Autobiographie ist in Vorbereitung und wird im Frühjahr 2010 erscheinen. Die drei Bände der Autobiographie sind auf der Basis von Gesprächen mit dem Verleger Helge Malchow und unter Mitarbeit von Elisabeth Plessen entstanden.
Der Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln
Kiepenheuer & Witsch Verleger Helge Malchow berichtet, wie er Peter Zadek dazu brachte, seine Autobiographie zu schreiben bzw. zu erzählen, wie der deutsche Jude Zadek von England beeinflusst war und was er vom »Regietheater« hielt. Helge Malchow spricht auch über Zadeks Hassliebe zu Rainer Werner Fassbinder, über den dritten Band der Autobiographie und darüber, dass er Peter Zadek als einen Mensch mit »unglaublichem Witz und Esprit« in Erinnerung behalten wird – »ein Mensch, den ich nie vergessen werde«.
Ein Gespräch mit Denis Scheck für die Sendung »Büchermarkt«, am 30.7.2009 im Deutschlandfunk.
»Was bleibt, sind die Erinnerung an die sinnliche Fülle der vielen bahnbrechenden Inszenierungen von Peter Zadek, – und seine zwei autobiographischen Bücher. Aus ihnen kann man lernen, wie Theater entsteht und warum es Theater auch in unserem Medienzeitalter geben muss.«
Aus einem Nachruf von Hartmut Krug, Deutschlandradio Kultur
Hören Sie den gesamten Nachruf von Hartmut Krug, Deutschlandradio Kultur
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