ISBN: 978-3-462-04133-0
Erscheinungsdatum: 24. August 2009
448 Seiten, Gebunden
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Euro (D) 19.95 | sFr 33.90 | Euro (A) 20.60
Die Erscheinungsformen der Liebe in unserer Zeit
Mit Liebesbrand, dem »wuchtigen Plädoyer für jenes kopflose Wagnis zwischen Lächerlichkeit und Leidenschaft, genannt Liebe« (taz), hat sich Feridun Zaimoglu als großer Romantiker erwiesen. Sein neuer Roman Hinterland folgt dieser Spur in die Grenzbereiche der modernen Zivilisation.
Dieser Roman schweift aus und ab. Er nimmt den Leser mit auf eine Reise, die von den Metropolen Osteuropas bis auf eine Insel in der Nordsee führt, von Prag nach Berlin, Istanbul, Ankara, Föhr und zurück. Er folgt Verträumten und Entflammten, die einander treffen, begleiten oder umgehen, aber gemeinsam verstrickt sind in einen großen Zusammenhang, den sie kaum durchschauen und erst recht nicht begreifen.
Im Mittelpunkt stehen Ferda und Aneschka, die sich in Prag gefunden haben, aber immer wieder trennen, um ihren eigenen Weg zu gehen. Ferda macht sich auf in die Türkei und gerät dort in ein Sippentreffen und in Liebeshändel, während Aneschka ihrer Brieffreundin Helen, der Tochter eines Fotografen, nach Berlin folgt. Dort trifft sie Ferda wieder, kehrt mit ihm zurück nach Prag, doch sind die Gefühle in Aufruhr und die Köpfe nicht klar. Überhaupt gewinnt das Irrationale die Oberhand, treffen Zwerge auf Ritter, Hexenbesen und das Tausendgüldenkraut.
Geschult an der deutschen Romantik, befeuert von orientalischen Bilderwelten und starken Gefühlen, entwirft Feridun Zaimoglu einen mitreißenden Episodenroman mit zahlreichen faszinierenden Figuren, die sich wie in einem Traumgespinst bewegen. Verschiedenste Perspektiven werden integriert, Konflikte geschürt und miteinander verknüpft, Ober- und Unterwelten ausgeleuchtet und immer wird dabei den Erscheinungsformen der Liebe in unserer Zeit gefolgt.
Die Gesamtauflagenzahl der Bücher Feridun Zaimoglus: 250.000 Exemplare
»Zaimoglu ist ein literarischer Erotiker, wie er unserer gefühlsarmen Gegenwartsliteratur nur gut tun kann.« Neue Zürcher Zeitung
»Hinterland ist ein Universalroman der Spätestromantik, in dem kleine Epochen, oftmals zwischen Traum und Wirklichkeit verschwimmend, zum Kaleidoskop von Sehnsüchten und Leidenschaften geformt werden.« Ulrich Rüdenauer, Mannheimer Morgen
»Geschult an der deutschen Romantik, befeuert von orientalischen Bilderwelten und starken Gefühlen, entwirft Feridun Zaimoglu einen mitreißenden Episodenroman mit zahlreichen faszinierenden Figuren, die sich wie in einem Traumgespinst bewegen.« buch aktuell
»[Der] Großmeister der Decodierung [...] verleiht seinen Figuren ihre Tiefe. Zaimoglu hat, so scheint es, Codes zu unseren Köpfen. Diese Codes, die beinahe beängstigend sicher den Leser berühren und nur durch eine außerordentliche Beobachtungsgabe von Zaimoglu zu erklären sind, verkommen dabei niemals zum Klischee.« Grenzwertig
»Feridun Zaimoglu entführt seine Leser in eine Art Märchenland. Die in sich verschlungenen Geschichten gleichen einer sanften Achterbahnfahrt durch die europäische Romantik und die orientalische Mythen- und Bilderwelt.« Sabine Wiley, Radio Bremen
»Genüsslich lässt sich Zaimoglu durch Städte, Sprachen, Mythen treiben. Ein Sammler, Worterfinder und Sinndurchleuchter, der aus den Versatzstücken der Weltkultur seine eigenen Mythen bastelt.« Ruth Bender, Kieler Nachrichten
»Hinterland ist ein transeuropäisches Liebeswirrwarr, ein Geschichtengeflecht, ein Märchenwald, ein Trostbuch.« Elmar Krekeler, Die Welt
»Zaimoglu entwickelt ein faszinierendes Erzählgerüst. Der Roman schwebt zwischen romantischer Liebesgeschichte und märchenhafter Lügengeschichte.« MDR Figaro
»Ein Sprach- und Bilderlebnis, in welchem sich Zaimoglu als romantischer Erzähler mit einem Hang zum nebulös Fantastischen erweist.« Abendzeitung
»Es ist ein bestrickender, verführerischer Roman geworden, ein Roman, der die Freude am Erzählen zur Maxime erhebt, der sich nicht um Regeln und Beschränkungen schert sondern ausbricht und immer wieder überrascht.« ORF, Ex Libris
»[...] einer der schillerndsten Schriftsteller Deutschlands.« annabelle
»Zaimoglus neuer Roman ist ein wucherndes Labyrinth, von Feen und Geistern bevölkert und verziert mit den Scherben eines Sonntagnachmittags. Man kann dieses Buch nicht lesen, man muss es bereisen.« Ariadne von Schirach, Welt am Sonntag
»In Hinterland würzt er den romantischen Stoff mit phantastischen Elementen, die schon bei Hoffmann oder Gogol geleuchtet haben.« Peter Angerer, Tiroler Tageszeitung
»Hinterland ist ein Roman, der sich aus der modernen Konsumliteratur hervortut. Mit viel Liebe zum Detail und einer geballten Ladung an märchenhaften und orientalischen Bildern erzeugt der Autor eine Welt, die nur noch den Träumern und Verträumten, den Sonderbaren und den Sonderlingen zugänglich ist. Das einzigartige Buch fordert zum Loslassen und Träumen auf.« Katharina Gilarski, Rhein-Neckar-Zeitung
»Hinterland ist eine Perlenkette mit aneinandergereihten Kostbarkeiten, jede Perle für sich eine Eintrittskarte, ein Blick auf das Farbspiel des Lebens. Feridun Zaimoglus Bücher sind kleine Wegweiser, sind kleine Lichter am Rande einer dunklen Straße.« Hürriyet Young
»Wer in diesem Buch immer wissen will, wo er ist und warum, wird keine Freude haben. Wer sich hingegen wegtragen lässt vom Singen in Bildern, gerät in einen rauschhaften, dichten Basar beglückender Intensität.« NZZ online
Feridun Zaimoglu, geboren 1964 im anatolischen Bolu, lebt seit 35 Jahren in Deutschland. Er ...
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