ISBN: 978-3-462-04006-7
Erscheinungsdatum: 21. April 2008
224 Seiten, Taschenbuch
Aus dem Englischen von Johann C. Maass
KiWi 1048
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Schnell, clever, komisch – Teheran revisited
Teheran, ein Vierteljahrhundert nach der Revolution: Ein junger Iraner kommt aus dem Ausland zurück, um das Promessa – in den 70er-Jahren eine glamouröse Cocktailbar – als Galerie wiederzueröffnen. Aber er hat keine Ahnung, worauf er sich einlässt.
Er taucht ein in die Welt der Teheraner Kulturindustrie, in der sich Politik, Drogen und Markenartikel problemlos miteinander verbinden lassen. Auf der Suche nach Geld, Talent und Bildern für das Promessa eilt unser Protagonist durch Teheran und wird dabei verhaftet, verhört, erpresst und von seinen eigenen Gefährten betrogen. Zum Nachdenken bleibt jedoch keine Zeit, denn die Eröffnung rückt immer näher.
Zolghadr schreibt mit Witz und Hintergründigkeit über den Kunstbetrieb, über Pop und Verschwörungstheorien, über Teheran, Hamburg und Beirut. Sein rasanter Roman über die Eröffnung einer Galerie ist zugleich das schillernde Porträt einer Stadt, die so kein Europäer kennt.
»Das überraschendste Buch seit Jahren. Ein äußerst unterhaltsamer Roman, spannend wie ein Thriller, von einem ungewöhnlichen Ort – eine hervorragende Möglichkeit, mehr über das Teheran von heute zu erfahren.« Andreij Kurkow
»Man möchte wilde Blumen pressen, am Feuer stehen, dem jungen Schriftsteller Tirdad Zolghadr immer wieder mechanisch die Hand schütteln für diesen großartigen Roman. Ihn zu lesen, bedeutet die Rituale einer absurden Komödie in einem leeren Theater in Teheran beobachten zu dürfen. Softcore ist kalt, präzise und gerade deshalb unglaublich unterhaltsam.« Christian Kracht
»Es gibt Künstlerparties mit Koks und Alkohol, mit operierten Nasen und schnellem Sex. Über allem liegt das Rauschen eines modischen Kunstdiskurses, dessen intellektuelle Ironie in Iran entlarvend hohl klingt. Manchmal erinnert all das an die besseren Momente deutscher Popliteratur.« Tobias Becker, KulturSpiegel
»Tirdad Zolghadr schreibt rasant über Kunst, Pop und Verschwörungen in Teheran.« Cosmopolitan
»Softcore ist: mutig, revolutionär, regimekritisch, mittelpunktsfähig, cool.« Jan Drees, 1Live
»Wichtig ist, dass hier ein präziser Beobachter mit einer umwerfenden Mischung aus Humor und abgeklärtem Zynismus das Panorama einer Gesellschaft entwirft, das so noch nicht gezeigt worden ist.« Elke Buhr, WDR
»Softcore ist mutig, revolutionär und regimekritisch. Sofort kaufen! Hype!« Jan Drees, Blond
»Softcore ist ein beeindruckendes Debüt, das fremdvertrauter Kulisse literarische Subversion gliech zweifach buchstabiert: Gegen eine allein politische Wahrnehmung der Gegenwart ebenso wie... gegen die plappernde Ignoranz eines sich forciert nekisch und ethikfrei gebenden internationalen Kunstbetriebs.« Marko Martin, Deutschlandradio Kultur
»Witzig, ironisch und manchmal beißend zynisch.« Jutta Rinas, Hannoversche Allgemeine Zeitung
»Spannend wie ein Thriller, hochunterhaltsam, dabei ein scharfes Porträt der Teheraner Gesellschaft von heute und ihrer Absurditäten.« Neue Presse
»Die Metamorphose zum Spionage-Thriller kommt überraschend und hat Sogwirkung. Dem Kunstkritiker Tirdad Zolghadr gelingt nebenbei eine detailverliebte Studie über das junge Teheran.« Sylvie-Sophie Schindler
»Softcore ist ein heisskaltes, präzises Abbild kosmopolitischer und post-post-moderner Kompliziertheit.« Helmut Ziegler, SonntagsZeitung
»Alles in allem: der bisher beste Roman eines Rückkehrers über das heutige Iran.« tip Berlin
»(...) mit einer gehörigen Portion Humor und einem makabren Sinn für Ästhetik ausgestattet. Tirdad Zolghadr hat mit Softcore einen bizarren und sprachlich anspruchsvollen Roman über den Kunstbetrieb geschrieben (...).« Claudia Cosmo, Deutschlandradio
»Und genau diese Kaltblütigkeit erlaubt einen zwar sehr individuellen, aber dennoch präzisen, sprachlich brillanten Blick auf die Verhältnissen.« Heiko Behr, Stadtrevue
Tirdad Zolghadr, geboren 1973, lebt als Kurator und freier Kunstkritiker ...
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